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Literaturnobelpreis für Jon Fosse: »Ich schreibe, um mir zu entkommen«

December 06
23:17 2023

SPIEGEL: Herr Fosse, am 10. Dezember bekommen Sie in Stockholm den Literaturnobelpreis verliehen. Freuen Sie sich auf den Abend?

Fosse: Eigentlich eher nicht. Ich bin ein schüchterner, nicht sehr geselliger Mensch und halte mich von sozialen Events lieber fern. Immerhin ist die Verleihung in Stockholm ein so großes Event mit einem riesigen Bankett, dass es mich weniger ängstigt als eine kleinere Feier. Angeblich muss ich nur Danke sagen. Meine Frau wird mitkommen und unsere älteste Tochter, sie ist zwölf.

SPIEGEL: Sie sind als Schriftsteller berüchtigt für etwas rätselhafte und oft handlungsarme Stücke und Romane. Hat die Nobelpreisjury recht, wenn sie den Preis an Sie damit begründete, dass Sie »dem Unsagbaren eine Stimme verleihen«?

Fosse: Im Grunde ist ja genau das die Aufgabe der Literatur. Da bin ich ein Romantiker. Der Sinn von Literatur ist es, dass sie es schafft, etwas zum Ausdruck zu bringen, das man auf andere Weise nicht sagen kann.

SPIEGEL: In Ihrem Riesenroman »Heptalogie« von 2019, der an sieben Tagen vor Weihnachten die Lebensbilanzen zweier zwillingshafter Kunstmaler schildert, sagen Sie es auf mehr als 1100 Seiten und ohne einen Punkt. Das ganze Buch besteht aus einem einzigen Satz. Warum?

Fosse: Es ist ein Flow. Ich nenne es langsame Prosa. Ich weiß, dass das erst mal dumm klingt. Aber wenn man präzise ein Glas Wasser beschreiben möchte, dann kann man das in einem Theaterstück schwerlich machen. In der Prosa ist das möglich. Ich habe vier Jahre lang an diesem Buch geschrieben, und ich wollte damit das Gegenteil von der Intensität eines Theaterstücks schaffen. Ich wollte die Langsamkeit.

SPIEGEL: Sind nicht Ihre weltweit erfolgreichen Theaterstücke, in denen zum Beispiel ein wortkarges junges Elternpaar über den Namen seines Kindes meditiert oder eine Familie zur Beerdigung der Großmutter zusammenkommt, auch extrem langsam?

Fosse: Klar behaupten das manche Leute. Aber es stimmt nicht wirklich. Es gibt eine innere Geschwindigkeit in meinen Stücken.

SPIEGEL: Interessiert es Sie in irgendeiner Weise, was Ihre Literatur mit den Leserinnen und Lesern und dem Theaterpublikum macht?

Fosse: Nicht im Geringsten. Ich habe keinerlei Absichten. Wer irgendwas mit seinem Schreiben bewirken will, der schreibt keine gute Literatur. Der predigt. Das ist keine Kunst, zumindest nicht für mich. Mir geht es darum, zuzuhören und so gut und aufrichtig zu schreiben, wie es mir möglich ist.

SPIEGEL: Wem hören Sie zu?

Fosse: Da ist ein anderer in mir. Als Schriftsteller bin ich derjenige, der ihm zuhört. Jedes Werk, jedes Buch ist ein eigenes Universum, mit seinen spezifischen Regeln und Bedingungen. Ich entwerfe diese Universen. Ich schreibe nicht, um mich auszudrücken. Ich schreibe, um mich loszuwerden, um mich von mir zu entfernen.

SPIEGEL: Sie sind vor ein paar Jahren der katholischen Kirche beigetreten. Ist es in Ihrer Vorstellung Gott, dem Sie beim Schreiben zuhören?

Fosse: Ich benutze das Wort Gott nicht. Ich hoffe, es ist irgendeine Art von guter Macht.

SPIEGEL: Warum nennen Sie Gott nicht beim Namen und schreiben in »Heptalogie«, Gott sei »etwas, das wir nicht denken können«?

Fosse: Für mich gilt: Wir können nichts über ihn sagen. Er ist hinter den Dingen. Wir können nicht sagen, was war, bevor wir geboren wurden. Wir können nicht sagen, wohin wir gehen. Wir können nur sagen, dass wir früher nicht auf der Welt waren und dass wir irgendwann von hier verschwinden werden. Alles Weitere ist auf der anderen Seite. Und Gott ist auf der anderen Seite.

SPIEGEL: Aber Sie sind davon überzeugt, dass es eine andere Seite gibt?

Fosse: Ja, ich glaube das. Ich bin gläubig. I’m a believer.

SPIEGEL: Heißt das, dass Sie Ihre Schriftstellerarbeit als eine Art Medium betreiben?

Fosse: Nein. Ich muss schon dafür sorgen, dass es funktioniert. Ich muss es verwandeln. Es kommt, simpel gesagt, von außen. Ich muss es hereinlassen. Ich höre es, ich benutze es, erst mithilfe meiner Person wird es Literatur. Ich spiele eine Art Musik, meine Art von Musik.

SPIEGEL: Ist Ihnen klar, dass 99 Prozent der Literatur völlig anders sind als Ihre?

Fosse: Ich würde nicht sagen, dass ich Literatur in einem breiten Sinne überhaupt lese und wahrnehme.

SPIEGEL: Als dezidiert religiöser Autor sind Sie im europäischen Literaturbetrieb des 21. Jahrhunderts jedenfalls eine Ausnahme.

Fosse: Ich bin inzwischen ein religiöser Schriftsteller. Das war bei meinen ersten Romanen nicht so. Mein erster wurde vor genau 40 Jahren veröffentlicht. Er heißt »Rot, schwarz« und ist ein finsteres Buch. Der zweite noch finsterer. Damals war ich gegen alles, auch gegen das Christentum. Ich war ein aggressiver Hippie. Es war meine Heavy-Metal-Phase.

SPIEGEL: Sie sind in einer Familie von Obstbauern unweit der Stadt Bergen aufgewachsen. Stimmt es, dass ein Unfall, den Sie als Siebenjähriger erlitten, Sie zum Schreiben inspiriert hat?

Fosse: Ich habe damals viel Blut verloren, und ich schreibe bis heute aus dieser Erfahrung als Siebenjähriger. Das hat mich sehr geformt als Schriftsteller.

SPIEGEL: Ihre ersten Texte schrieben Sie als Zwölfjähriger, worum ging es darin?

Fosse: Ich war ein seltsames Kind. Ich habe mich nicht wohlgefühlt in meiner Haut und mich als anders als alle anderen Menschen empfunden – wie vermutlich viele Jugendliche in diesem Alter. Ich habe kleine Gedichte und Short Stories geschrieben, vor allem aber Songtexte, weil ich mich damals sehr für Musik interessiert habe. An einen Songtext erinnere ich mich noch, er ist wirklich peinlich. Ich habe dann bald in einer Band gespielt, nur Jungs, wir traten bei Tanzfesten auf, mit damals populären Liedern von Bands wie Creedence Clearwater Revival, »Who’ll Stop the Rain« und so was.

SPIEGEL: Waren Sie gut?

Fosse: Nein. Sogar in der Band waren alle Jungs besser als ich, an der Gitarre fehlte mir das Talent. Für das Malen hatte ich mehr Begabung. Aber dann fand ich zum Schreiben und habe mit dem Musikmachen abrupt aufgehört. Was ich daran mochte, habe ich ins Schreiben übertragen: die Wiederholungen, den Rhythmus.

SPIEGEL: Konnten Sie von diesem Schreiben leben?

Fosse: Vom Bücherschreiben nicht. Ich habe bis heute keine große Leserschaft, ich bin kein Bestsellerautor. Während des Studiums – ich habe Literaturwissenschaften, Soziologie und Psychologie studiert – habe ich als Journalist gearbeitet. Ich schrieb für eine kleine Zeitung in Bergen über das, was auf dem Land passierte. Mir gefiel die Arbeit am Schreibtisch, aber ich mochte es nicht so gern, Menschen zu treffen oder mit ihnen zu telefonieren. Besonders schlimm war es, wenn jemand anrief, weil ich einen Fehler gemacht oder jemanden verletzt hatte. Das hat mich sehr verunsichert.

SPIEGEL: Sie haben dann eine Weile als Dozent Literatur unterrichtet, einer ihrer Schüler war Karl Ove Knausgård, der knapp zehn Jahre jünger ist als Sie und mit seinem sechsteiligen Romanzyklus »Kämpfen« zum Bestsellerautor wurde.

Fosse: Ich erinnere mich sehr genau daran, dass ich ihm sagte: »Karl Ove, du kannst nicht nur einfach aufschreiben, was in deinem Leben passiert. Du musst es transformieren!« Aber er tat das, was alle guten Schüler tun: genau das Gegenteil von dem, was ihm sein Lehrer riet.

SPIEGEL: Sie lehnen die literarische Gattung der Autofiktion ab, das Schreiben über das eigene Leben, das Knausgård berühmt gemacht hat. Warum?

Fosse: Weil sie für mich nicht funktioniert. In meinem Buch »Kindheitsszenen« habe ich versucht, so ehrlich und so wahr über meine Kindheit zu schreiben, wie es nur möglich ist. Ich bin daran gescheitert. Ich musste es erst verwandeln, damit es eine Art Wahrheit bekam. Insofern arbeite ich mehr wie ein Maler.

SPIEGEL: Sind Schreiben und Malen nicht zwei sehr unterschiedliche Kunstformen?

Fosse: Ich finde, jede gute Kunst redet vom Gleichen. Von dem, was anders nicht sagbar ist. Sehen Sie sich die Bilder von Mark Rothko an. Auch sie erzählen genau davon, von einem inneren Leuchten.

SPIEGEL: Kann man Literatur Ihrer Meinung nach überhaupt lehren?

Fosse: Die technischen Aspekte des Schreibens schon, den Rest nicht. Aber je mehr jemand liest, desto besser wird seine Literatur. Auch ich habe durch Lesen gelernt und lerne bis heute.

SPIEGEL: Wer waren Ihre Lehrer?

Fosse: Georg Trakl, der große österreichische Gedichteschreiber, und Tarjei Vesaas, ein großer norwegischer. Und durch die Theaterstücke von Samuel Beckett habe ich viel gelernt. Mein Stück »Da kommt noch wer« ist schon im Titel eine Antwort auf »Warten auf Godot«. Ich wollte zeigen, dass nicht umsonst gewartet wird.

SPIEGEL: Waren Sie glücklich mit dem Erfolg Ihrer Theaterstücke, die bisher in 44 Sprachen übersetzt sind?

Fosse: Nein. Für einen schüchternen Mann wie mich war es eigentlich der falsche Job. Ich bekam immer neue Aufträge, ich wurde in vielen Theatern gespielt. In Deutschland gab es Jahre, in denen fast in jedem großen Haus Produktionen von mir liefen. Das war natürlich alles sehr aufregend und hat mein Leben verändert. Ich war es gewohnt, beim Schreiben mit mir allein zu sein. Dann kamen diese Einladungen zu den Salzburger Festspielen oder nach Paris, und natürlich bin ich hingefahren. Salzburg hat mich schon wegen Georg Trakl interessiert, der dort aufgewachsen ist. Ich wollte diesen Tumult nicht, und ich wollte ihn doch, das war sehr widersprüchlich. Bis ich eines Tages beschloss, nicht mehr weiter fürs Theater zu schreiben.

SPIEGEL: Wieso das?

Fosse: Ich hatte das Reisen satt. Ich hatte das Trinken satt. Ich hatte das Gefühl, dass ich meine Möglichkeiten als Stückeschreiber ausgereizt hatte. Rational gesehen war es eine Dummheit, ich war damals, 2012, auf dem Gipfel meiner Karriere. Aber ich wollte dahin zurückkommen, wo ich herkam, zur Prosa und zum Gedichteschreiben.

SPIEGEL: Ungefähr zu dieser Zeit hatten Sie einen Zusammenbruch und landeten mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus.

Fosse: Das war kurz nach dem Entschluss, mit dem Theater aufzuhören. Aber natürlich hing es damit zusammen. Also beschloss ich, auch mit dem Trinken aufzuhören. Hinterher war ich unsicher, ob ich überhaupt noch Prosa schreiben kann.

SPIEGEL: Weil Ihnen der Alkohol fehlte?

Fosse: Nein. Ich bezweifle gar nicht, dass es zwischen Alkohol und Literatur eine fruchtbare Verbindung gibt. Aber was die angeht, hatte ich meine Dosis an Alkohol aufgetrunken. Ich bin mir sogar sicher, dass ich sehr viel besser schreibe, seit ich nicht mehr trinke. Als ich nach meinem Zusammenbruch zum Schreiben zurückkehrte, wollte ich weg von jeder Action und jeder Dramatik. Ich wollte in allergrößter Ruhe arbeiten, in Frieden. Ich habe damals mein Buch »Trilogie« geschrieben.

SPIEGEL: Eine traurige, finstere Liebesgeschichte, die damit beginnt, dass ein junges Paar, sie hochschwanger, sein Fischerdorf in einem Ruderboot in Richtung Stadt verlässt, weil die beiden dort neu anfangen wollen.

Fosse: Ich war mir nicht sicher, ob ich nach der langen Beschäftigung mit dem Theater überhaupt noch als Prosaschriftsteller tauge. »Trilogie« war mein erster Versuch nach 15 Jahren. Deshalb war es unglaublich wichtig für mich, dass ich dafür den Preis des Nordischen Rates bekommen habe. Das ist in Skandinavien der wichtigste Preis nach dem Nobelpreis.

SPIEGEL: Quälen Sie sich beim Schreiben, wie man als Leserin oder Leser Ihrer oft kargen Texte vielleicht vermuten könnte?

Fosse: Überhaupt nicht. Ich bin ein extrem schneller Schreiber. Ich bin ein Maniac. Ich mache nie vorher einen Plan, wenn ich an einem Buch oder einem Stück arbeite. Ich recherchiere auch nicht, ich schreibe einfach los, höre zu und schreibe weiter. Irgendwann habe ich angefangen zu fragen, wo das eigentlich alles herkommt.

SPIEGEL: Was fanden Sie heraus?

Fosse: Die Erkenntnis, zu der ich kam, hat meinen Marxismus und meinen Atheismus zerstört. Ich erkannte, dass es eine andere Dimension geben muss, mit der ich in Verbindung bin, wenn ich schreibe. Ich konnte das nicht auf eine materialistische, atheistische Weise erklären. Ich wurde ein Suchender. So bin ich bei den Quäkern gelandet.

SPIEGEL: Einer christlich grundierten Glaubensgemeinschaft, die im 17. Jahrhundert entstand.

Fosse: Die Quäker haben keine Priester, keine Dogmen und keine Liturgie. Und sie sind leise. Wenn man einander trifft, dann sitzt man in einem Kreis, so ähnlich wie wir hier. Wenn einer das Gefühl hat, er hat eine Inspiration, dann sagt er etwas. Sonst hält er den Mund. Die Sitzung ist vorbei, wenn einer aufsteht, das ist die einzige Demonstration von Macht, die es dort überhaupt gibt. Die Quäker sind gegen jede Art von Autorität und gehen nicht zum Militär. Ich nahm an den Sitzungen der Quäker in Bergen teil, aber ich wurde nie ein Teil der Gemeinschaft. Mir schien es unquäkerhaft, der Gemeinschaft angehören zu müssen.

SPIEGEL: Haben Sie bei Ihrer Suche nie daran gedacht, es mal mit einer Psychoanalyse zu probieren?

Fosse: Nein. Ich habe viele Bücher von Sigmund Freud gelesen und dabei viel gelernt, als ich jung war. Natürlich bin ich neurotisch. Wenn man sein ganzes Leben in einer gewissen Einsamkeit als Schriftsteller verbringt, dann kann man keine ganz normale Persönlichkeit sein. Da muss schon etwas falsch mit einem sein. Ich bin 64 Jahre alt und schreibe jetzt seit mehr als 50 Jahren. Aber meine Neurosen sind sehr produktiv für mich. Ich schreibe, um mir zu entkommen.

SPIEGEL: Eine Art Selbsttherapie?

Fosse: Es ist keine Therapie, es ist eine Art zu leben. Vielleicht sogar eine Art zu überleben.

SPIEGEL: Vor rund zehn Jahren sind Sie dann zum Katholizismus konvertiert, der autoritär und in vielem völlig anders ist als die Quäker. Was fanden Sie ausgerechnet daran noch attraktiver?

Fosse: Manchmal treffen sich die Extreme, so sagt man doch. Schon Ende der Achtzigerjahre war ich in Bergen einmal in einer katholischen Messe. Die gefiel mir viel besser als die protestantischen Gottesdienste, mit denen ich aufgewachsen war. Bei den Protestanten musste man sich unerträglich viel Gelaber von oft dummen Pastoren anhören. Im katholischen Gottesdienst wird über die feste Liturgie hinaus nur wenig geredet.

SPIEGEL: Lässt sich nicht das Gleiche über Ihre Literatur sagen, in der es fast immer eine Liturgie von Schlüsselwörtern gibt, die Fischerboote, das Meer, den Sturmwind?

Fosse: Vielleicht gibt es eine Ähnlichkeit, und ich fühlte mich deshalb von der katholischen Messe angezogen. In der Liturgie werden die Worte ihrer Bedeutung entleert. Man hört die Worte so oft, dass sie einen Zauber, einen Spirit entwickeln. Auch in der Messe geht es darum, etwas zu erlangen, was man in Worten nicht ausdrücken kann.

SPIEGEL: War es Ihrer Meinung nach eine politische Geste, ausgerechnet Sie in diesem Jahr zum Nobelpreisträger zu machen?

Fosse: Das glaube ich nicht. Mit Politik hat der Preis wenig zu tun. Oder denken Sie, dass Peter Handke 2019 wegen seiner politischen Ansichten zum Nobelpreisträger gekürt wurde? Er wurde wohl eher trotz seiner Ansichten gewählt. Ich hoffe, dass es auch bei meinem Preis vor allem um die Literatur geht.

SPIEGEL: Ist Ihre Literatur Avantgarde oder altmodisch?

Fosse: Diese Kategorien gelten nichts mehr.

SPIEGEL: Handke sagt, er komme von Homer, dem Urvater der abendländischen Dichtung. Bob Dylan, der den Nobelpreis 2016 erhalten hat, hat sich auch öfter auf Homer bezogen.

Fosse: Das gilt für mich vermutlich ebenfalls. Auch ich komme aus einer europäischen Tradition.

SPIEGEL: Halten Sie sich für einen politischen Schriftsteller?

Fosse: Nicht so, wie sich Bertolt Brecht für einen hielt. Ich hasse seine langweilige Art, die Menschen zu belehren. Aber ich kenne natürlich die Argumentation, dass alles, was man tut, irgendeine politische Wirkung hat. In diesem Sinne bin natürlich auch ich ein politischer Autor. Ich finde, es gibt einen Frieden, ein Leuchten in meinem Schreiben, eine Art von Liebe. Das ist auch eine Botschaft.

SPIEGEL: Herr Fosse, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

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