Lewiston in Maine: Was wir über die Attacke von Lewiston wissen – und was nicht
Was wir wissen
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Am Mittwoch kurz nach 20 Uhr (Ortszeit) ist in der Kleinstadt Lewiston im US-Ostküstenstaat Maine Alarm ausgelöst worden. Das Büro des Sheriffs teilte mit, es gebe »zwei aktive Schussereignisse« . Anwohner in der Gegend wurden aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen, Läden sollten geschlossen werden, Schulen blieben am Donnerstag zu.
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Zunächst hieß es unter Berufung auf Angaben der Polizei, es gebe drei Tatorte: ein Bowlingcenter, ein Lokal und ein Walmart-Vertriebszentrum. Inzwischen ist nur noch von zwei Tatorten die Rede, da Walmart Berichte über Schüsse auf seinem Gelände zurückgewiesen hat.
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Der Schütze ist auf der Flucht. Hunderte Einsatzkräfte seien im ganzen US-Bundesstaat im Einsatz, wie Mike Sauschuck sagte, der im Büro von Gouverneurin Janet Mills für die öffentliche Sicherheit zuständig ist.
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Die Polizei veröffentlichte Überwachungskamera-Bilder des mutmaßlichen Täters. Zu sehen ist ein Mann mit einem vorgehaltenen Gewehr.
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Als mutmaßlicher Schütze gilt der 40-jährige Robert C., wie die Polizei von Lewiston via Facebook mitteilte .
Was wir nicht wissen
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Die Zahl der Opfer ist nicht offiziell bestätigt. Die »New York Times « berichtet unter Berufung auf den örtlichen Sheriff von mindestens sieben Toten. CNN schreibt von mindestens 22 Toten. Diese Zahl nannte auch Stadtrat Robert McCarthy in einem Interview mit dem Sender. NBC hatte zunächst unter Berufung auf eine Polizeiquelle ebenfalls von 22 Toten berichtet, korrigierte diese Zahl später auf 15 bis 20 Tote. Außerdem soll es Duztende weitere Verletzte geben.
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Der Aufenthaltsort des Schützen ist unklar. Die Polizei hat übereinstimmenden Berichten zufolge einen weißen SUV in der Stadt Lisbon entdeckt, etwa elf Kilometer entfernt von Lewiston. Es könnte demnach das Fahrzeug sein, mit dem der Schütze unterwegs war.
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Zum Hintergrund des mutmaßlichen Schützen gibt es mehrere übereinstimmende Medienberichte, die bisher nicht offiziell bestätigt wurden. Der Verdächtige ist ein ausgebildeter Schusswaffenlehrer und Reservist der US Army, wie die Nachrichtenagentur AP und die Sender NBC sowie CNN unter Berufung auf die Polizei berichten.
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Es gibt Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Verdächtigen, wie AP und NBC unter Berufung auf Polizeidokumente berichten. Im Sommer 2023 wurde er demnach für zwei Wochen in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Der Mann habe berichtet, dass er Stimmen gehört habe. Er habe damit gedroht, auf einem Gelände des Militärs um sich zu schießen. Auch diese Informationen wurden bisher nicht offiziell bestätigt.

