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Corona-News am Montag: Erste Schulöffnungen Anfang Februar möglich

January 25
08:19 2021
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Leeres Klassenzimmer (Symbolbild)

Foto: Jan Woitas / dpa

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Ausschreitungen bei Protesten gegen Ausgangssperre in den Niederlanden

04.35 Uhr: Bei Protesten in den Niederlanden gegen die nächtliche Ausgangssperre zur Eindämmung der Pandemie ist es in mehreren Städten zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. In rund zehn Städten gab es am Sonntag Ausschreitungen. Mehr als 130 Menschen wurden nach Angaben der Behörden und niederländischer Medien festgenommen.

Auf einem Platz im Zentrum von Amsterdam setzte die Polizei nach Angaben des öffentlich-rechtlichen Senders NOS Hunde und einen Wasserwerfer ein, um eine Protestversammlung von rund 1500 Menschen aufzulösen. Mindestens hundert Menschen wurden in der Stadt festgenommen, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Nach Angaben des Lokalsenders AT5 riegelten Polizeikräfte die Residenz von Bürgermeisterin Femke Halsema ab.

In Eindhoven trieb die Polizei Hunderte Demonstranten mit Tränengas auseinander, wie der Regionalsender Omroep Brabant berichtete. Mehrere Fahrzeuge seien dort in Brand gesteckt und Geschäfte am Hauptbahnhof geplündert worden. Mindestens 30 Menschen wurden nach Angaben der Polizei in der Stadt festgenommen.

Neuseeland bestätigt ersten Fall seit Monaten

04.25 Uhr: In Neuseeland verzeichnen die Behörden erstmals seit Monaten wieder eine Corona-Infektion. Betroffen sei eine 56-Jährige, die am 30. Dezember von einer Auslandsreise zurückgekehrt sei, teilt die Regierung mit. Während der zweiwöchigen Zwangsquarantäne sei die Frau zunächst zwei Mal negativ getestet worden. Doch nach der Quarantäne sei bei einem weiteren Test die südafrikanische Variante des Virus nachgewiesen worden. 15 engere Kontaktpersonen seien identifiziert und kontaktiert worden. Ihr Ehemann sei negativ getestet worden.

Viel mehr Notrufe bei britischem Kinderschutzbund während Pandemie

03.55 Uhr: In Großbritannien gibt es seit Beginn der Coronakrise deutlich mehr Hinweise auf Gewalt und Missbrauch in der Familie. Die Zahl der Anrufe von um das Kindeswohl besorgten Erwachsenen habe um 53 Prozent im Vergleich zu vor der Pandemie zugelegt, teilte die Kinderschutzorganisation NSPCC in der Nacht zum Montag mit. Jeden Tag gingen mehr als 30 Notrufe ein. Die Organisation warnte, die Zahl könne weiter steigen, wenn der Lockdown mit Schulschließungen sowie weitreichenden Ausgangsbeschränkungen andauere.

Die Regierung müsse in ihrem Gesetzentwurf über häuslichen Missbrauch zusätzliche Vorkehrungen für Kinder treffen, forderte die NSPCC. Ohne Verpflichtung für die Kommunen, staatliches Geld zum Kindesschutz einzusetzen, könnten die Mittel in andere Projekte fließen. Das Papier geht an diesem Montag in die Parlamentsausschüsse.

Mexikos Staatspräsident mit positivem Test und leichten Symptomen

03.20 Uhr: Der mexikanische Staatspräsident Andrés Manuel López Obrador ist an Covid-19 erkrankt. Er sei positiv auf das Coronavirus getestet worden, habe leichte Symptome und werde medizinisch behandelt, teilte der 67-jährige Staats- und Regierungschef am Sonntag (Ortszeit) auf Twitter mit. »Ich bin, wie immer, Optimist«, schrieb er.

Mexiko ist nach offiziellen Zahlen das Land mit den viertmeisten Todesfällen infolge der Corona-Pandemie – knapp 150 000 Todesopfer wurden bislang registriert. Allerdings wird in dem nordamerikanischen Land mit fast 130 Millionen Einwohnern – Platz zehn der bevölkerungsreichsten Länder – äußerst wenig auf das Virus getestet. Außerdem ist die sogenannte Übersterblichkeit dort sehr hoch.

Australien winkt Impfstoff von Biontech durch

03.00 Uhr: Die australische Regulierungsbehörde für therapeutische Mittel (TGA) hat dem Corona-Impfstoff aus dem Hause Pfizer/Biontech eine Zulassung erteilt. Das Mittel dürfe bei mindesten 16-Jährigen angewendet werden, sagt Ministerpräsident Scott Morrison. Nach Angaben von Gesundheitsminister Greg Hunt soll mit Impfen von priorisierten Gruppen Ende Februar begonnen werden.

Icon: Der Spiegel

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