Bodo Ramelow auf Clubhouse: »Ramelowchen« und seine drei Klubbesuche
Icon: vergrößernThüringens Ministerpräsident Ramelow
Foto: Martin Schutt / dpa
Am Ende dieses missvergnüglichen Social-Media-Wochenendes besucht Bodo Ramelow noch einmal Clubhouse und entschuldigt sich bei der Kanzlerin. »Ich bin alt und naiv«, sagt Thüringens Ministerpräsident zu den Zuhörern, die sich in die Diskussion per App eingeschaltet haben. Er, 64 Jahre, habe als »alter Sack« einfach mal locker mit Jüngeren gesprochen.
Dass er die Kanzlerin »das Merkelchen« nannte? »Klipp und klar: Eine derartige Verniedlichung der Kanzlerin ist nicht akzeptabel«, sagt Ramelow. Er habe nun etwas dazugelernt: Der Feind höre mit.
Die Entschuldigung von Ramelow war der letzte Akt eines Skandals, in den er sich am Wochenende verstrickt hatte. Hauptsächlich geht es darum, wer wo etwas gesagt haben soll und wie er es gemeint haben könnte.
Drei Besuche stattete Ramelow in den vergangenen drei Tagen der neuartigen App Clubhouse ab. Er wäre wohl lieber öfter mit seinem Hund rausgegangen – so sagte er es später selbst. Doch offenbar gab es eine Sogwirkung.
Protokoll eines Wochenendes.

