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Schwarze Rauchwolken am Himmel: Ukrainische Drohnen greifen Ziele in St. Petersburg an

June 03
11:16 2026

Politik

Schwarze Rauchwolken am HimmelUkrainische Drohnen greifen Ziele in St. Petersburg an

03.06.2026, 09:48 Uhr Artikel anhören(02:47 min)00:00 / 02:47

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In St. Petersburg lädt Kremlchef Putin zum Wirtschaftsforum. Russland versucht sich dort trotz Sanktionen besonders glanzvoll zu präsentieren. Ein Angriff der Ukraine sorgt aber für eine empfindliche Störung.

Am Tag der Eröffnung des Wirtschaftsforums in St. Petersburg haben ukrainische Drohnen nach russischen und ukrainischen Angaben Energie- und Militäranlagen der russischen Stadt angegriffen. "Mehrere" Infrastruktureinrichtungen seien beschädigt worden, dabei sei jedoch niemand getötet worden, teilte der Gouverneur der Stadt, Alexander Beglow, mit. Kiew zufolge zielten die Angriffe darauf ab, das dreitägige Wirtschaftsforum zu stören, an dem auch Kremlchef Wladimir Putin teilnehmen soll.

Nach den Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wurde das Ölterminal in St. Petersburg angegriffen. Zudem sei eine Rüstungsfabrik in der russischen Oblast Tambow beschossen worden. Tambow liegt südlich von Moskau. Selenskyj veröffentlichte in Onliediensten ein Video mit Bildern von einem brennenden Öllager. Der größte Flughafen von St. Petersburg stellte aufgrund der Angriffe für mehrere Stunden seinen Betrieb ein.

In sozialen Netzwerken kursierten Aufnahmen von einer schwarzen Rauchwolke über St. Petersburg. Es gebe einige Verletzte, sagte Beglow. "Es sind einige Objekte beschädigt worden. Im Moment läuft die Beseitigung der Folgen." Konkrete Angaben zu den Schäden machte er nicht. Alle Einsatzkräfte sind seinen Angaben nach in erhöhter Bereitschaft.

Der Alarm überschattet das in der Regel glanzvoll für Gäste aus aller Welt inszenierte Forum, das bis Samstag dauert. Kremlchef Putin ist in seiner Heimatstadt selbst Gastgeber. Erwartet werden auch Unternehmer und Wirtschaftsvertreter aus westlichen Staaten, darunter aus Deutschland.

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Insgesamt sollen rund 20.000 Besucher aus 130 Ländern zu dem Treffen kommen. Das St. Petersburg International Economic Forum (SPIEF) wird seit 1997 jährlich von der russischen Regierung veranstaltet. Nach eigener Darstellung ist es eine Plattform für den "Dialog zwischen Geschäftskreisen aus Russland, aufstrebenden Märkten und der ganzen Welt".

Auch Politiker der AfD besuchen das Forum, bei dem Russland zeigen will, wie es seine Wirtschaft in Kriegszeiten und ungeachtet der westlichen Sanktionen am Laufen hält. Aus Deutschland reisen die zwei AfD-Bundestagsabgeordnete der Markus Frohnmaier und Steffen Kotré nach nach St. Petersburg.

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