Kurz nach dem Start verunglückt: Acht Tote bei Absturz von B-52-Bomber befürchtet
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Kurz nach dem Start verunglücktAcht Tote bei Absturz von B-52-Bomber befürchtet
16.06.2026, 00:04 Uhr Artikel anhören(02:05 min)00:00 / 02:05
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Ein riesiger Bomber der US-Luftwaffe stürzt in der Nähe von Los Angeles ab. Von dem verbrannten Flugzeug sind offenbar nicht einmal Trümmer übrig. Mutmaßlich hat keines der acht Besatzungsmitglieder überlebt.
Bei dem Absturz eines US-Kampfflugzeugs in Kalifornien sind nach Angaben der US-Armee vermutlich alle acht Insassen ums Leben gekommen. "Erste Hinweise deuten darauf hin, dass der Absturz nicht überlebbar war", teilte der Luftwaffenstützpunkt Edwards mit. An Bord des Langstreckenbombers vom Typ B-52 Stratofortress hätten sich acht Menschen befunden. Die Maschine war dem Luftwaffenstützpunkt zufolge kurz nach dem Start von der Basis nordöstlich von Los Angeles um 11.20 Uhr (Ortszeit, 20.20 Uhr MESZ) zerschellt. Es habe sich um einen routinemäßigen Testflug gehandelt.
Auf Fernsehaufnahmen war zuvor zu sehen gewesen, wie Rauch über verkohlter Erde aufstieg, von dem Kampfflugzeug schien nicht viel übrig zu sein. An der Absturzstelle in der Mojave-Wüste waren mehrere Einsatzfahrzeuge zu sehen. Der Absturz ereignete sich der Mitteilung zufolge gegen 11.20 Uhr am Montagvormittag (Ortszeit), die Ursache ist noch unklar. Der Militärflughafen wurde vorerst geschlossen. Alle ankommenden Flugzeuge würden umgeleitet, hieß es
Bei der B-52 handelt es sich um ein Kampfflugzeug mit acht Triebwerken, das seit den 1950er Jahren im Einsatz ist und Atomwaffen tragen kann. Die Bomberflotte wurde seit Ende des Kalten Kriegs mehrfach modernisiert. Die Kampfjets waren unter anderem in Vietnam, in Afghanistan und zuletzt auch im Iran im Einsatz.
Die Edwards Air Force Base befindet sich rund 100 Kilometer nördlich von Los Angeles in der Mojave-Wüste. Die Absturzstelle liegt etwa 160 Kilometer von der Metropole entfernt. In der Vergangenheit hatte das US-Militär von dort aus unter anderem Tarnkappendrohnen und Jets mit sechsfacher Schallgeschwindigkeit getestet.

