Nachrichten in der Welt


Nachrichten der Welt

Ukraine-Russland-News: Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin kündigt Abzug seiner Söldner aus Bachmut an

May 05
13:18 2023

Im Konflikt mit der Militärführung wettert der Chef der berüchtigten Wagnertruppe weiter, zum wiederholten Mal droht er, seine Truppen abzuziehen. Und: Russland kann Experten zufolge das eigene Eisenbahnnetz nicht schützen. Die News.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Moskau: Werden auf Drohnenangriff auf Kreml reagieren

12.00 Uhr: Der russische Außenminister Sergej Lawrow droht mit Vergeltung auf den Drohnenangriff auf den Kreml, zu dem es nach russischen Angaben am Mittwoch gekommen sein soll. »Es war eindeutig ein feindlicher Akt, und es ist klar, dass die Kiewer Terroristen ihn nicht ohne das Wissen ihrer Herren begangen haben können«, sagt Lawrow auf einer Pressekonferenz in Indien. »Wir werden nicht mit Reden über ›casus belli‹ oder nicht, sondern mit konkreten Taten reagieren«. »Casus belli« ist ein lateinischer Begriff für eine Handlung, die einen Krieg rechtfertigt.

Auch 15 Monate nach dem Einmarsch in der Ukraine spricht Russland weiterhin nicht von einem Krieg, sondern einer militärischen Spezialoperation. Das Präsidialamt in Moskau erklärt, der russische Sicherheitsrat werde sich voraussichtlich noch am Freitag mit dem Vorfall befassen.

Russland hat die Ukraine beschuldigt, mit einem Drohnenangriff auf den Kreml ein Attentat auf Präsident Wladimir Putin versucht zu haben. Die Ukraine hat das zurückgewiesen. Die USA hatten russische Vorwürfe hinter dem Angriff zu stecken, als Lüge bezeichnet.

Ukrainer soll 45 Luxusautos nach Russland verkauft haben

11.15 Uhr: Ein Geschäftsmann aus der westukrainischen Großstadt Lwiw (Lemberg) soll während des laufenden russisch-ukrainischen Krieges Luxusautos im Millionenwert nach Russland verkauft haben. Allein seit August vergangenen Jahres sollen 45 Autos des Premiumsegments für mehr als drei Millionen Euro über die EU und Belarus nach Russland gelangt sein, teilte der ukrainische Geheimdienst SBU mit . Zu den Kunden gehörte demnach das Topmanagement des staatlichen russischen Gaskonzerns Gazprom und des Propagandasenders RT.

Der Transit über die Europäische Union sei teils mit gefälschten Dokumenten erfolgt, heißt es. Im Rahmen der Ermittlungen beschlagnahmte der Geheimdienst Vermögen im Wert von knapp 17 Millionen Euro. Darunter waren 22 Wohnungen in Kiew und Lwiw sowie weitere 40 Luxusautos. Dem Mann drohen nun wegen Unterstützung des Aggressorstaates bis zu zwölf Jahren Gefängnis.

London: Russland kann Eisenbahnnetz nicht vor Angriffen schützen

10.18 Uhr: Die russischen Sicherheitskräfte dürften nach Ansicht britischer Geheimdienstexperten nicht in der Lage sein, das weitläufige Eisenbahnnetz des Landes vor Angriffen zu schützen. Das geht aus dem täglichen Geheimdienstbericht zum Krieg in der Ukraine des Verteidigungsministeriums in London hervor.

Die Häufung von Zugunfällen in jüngster Zeit in der Nähe der ukrainischen Grenze, die auf Sabotageakte zurückgeführt werden, habe für kurzfristige Störungen für das russische Militär gesorgt. »Obwohl die Eisenbahntruppen der russischen Streitkräfte in der Lage sind, die Strecken schnell wieder zu reparieren, werden diese Vorfälle den Druck auf die russischen Sicherheitskräfte erhöhen«, so die Briten. Es werde wohl nicht möglich sein, das »riesige und verwundbare« russische Bahnnetz vollkommen vor Angriffen zu schützen.

Neueste Beiträge

2:51 Einen Tag nach dem Start: Trump setzt Einsatz der US-Armee in Straße von Hormus aus

0 comment Read Full Article