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“Humanitäre Geste” von Trump: US-Militär will festsitzende Schiffe aus Straße von Hormus geleiten

May 04
05:36 2026

Politik

"Humanitäre Geste" von TrumpUS-Militär will festsitzende Schiffe aus Straße von Hormus geleiten

04.05.2026, 01:19 Uhr Artikel anhören(02:22 min)00:00 / 02:22

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Tanker-ankern-in-der-Strasse-von-Hormuz-vor-der-Kueste-der-Insel-Qeschm
Viele Tanker ankern unfreiwillig vor der Küste der Insel Qeschm. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Zahlreiche Schiffe stauen sich seit Ausbruch des Iran-Krieges in der Straße von Hormus. Diese seien unfreiwillig in den Nahost-Konflikt verwickelt, räumt Donald Trump ein. Das US-Militär werde Handelsschiffe aus mehreren Ländern aus der Wasserstraßen befreien.

Die USA werden nach Angaben von US-Präsident Donald Trump damit beginnen, in der Straße von Hormus festsitzende Schiffe zu befreien. Trump schrieb am Sonntagabend bei Truth Social, dass Länder aus der ganzen Welt die USA gefragt hätten, ob sie helfen könnten, ihre Schiffe zu befreien.

"Zum Wohle des Iran, des Nahen Ostens und der Vereinigten Staaten haben wir diesen Ländern mitgeteilt, dass wir ihre Schiffe sicher aus diesen gesperrten Wasserstraßen geleiten werden, damit sie frei und ungehindert ihren Geschäften nachgehen können." Es handele sich um Schiffe aus Teilen der Welt, die in keiner Weise in das verwickelt seien, was sich derzeit im Nahen Osten abspiele.

"Ich habe meine Vertreter angewiesen, ihnen (den Ländern) mitzuteilen, dass wir uns nach besten Kräften bemühen werden, ihre Schiffe und Besatzungen sicher aus der Meerenge herauszuholen." Dieser Prozess 'Project Freedom' werde am Montagmorgen nahöstlicher Zeit beginnen.

"Mir ist voll und ganz bewusst, dass meine Vertreter sehr positive Gespräche mit dem Iran führen und dass diese Gespräche zu etwas sehr Positivem für alle führen könnten", schrieb Trump weiter. Die Verlegung der Schiffe sei lediglich dazu gedacht, Menschen, Unternehmen und Länder zu befreien, die absolut nichts falsch gemacht hätten und Opfer der Umstände seien.

Iranische Führung sieht Verstoß gegen Waffenruhe

"Dies ist eine humanitäre Geste im Namen der Vereinigten Staaten, der Länder des Nahen Ostens, aber insbesondere des Iran." Auf vielen der Schiffe würden Lebensmittel knapp. "Ich denke, es wäre ein großer Schritt, um den guten Willen all derer zu zeigen, die in den vergangenen Monaten so erbittert gekämpft haben. Sollte dieser humanitäre Prozess in irgendeiner Weise gestört werden, muss dieser Störung leider mit Härte begegnet werden."

Nach der Ankündigung des Militäreinsatzes hat ein ranghoher iranischer Vertreter die USA gewarnt: "Jede amerikanische Einmischung in die neuen Seeverkehrsregelungen in der Straße von Hormus wird als Verstoß gegen die Waffenruhe angesehen", erklärte der Vorsitzende des iranischen Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit, Ebrahim Asisi, am frühen Montagmorgen bei X.

Am Sonntag meldete die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) bei X, dass erneut ein Schiff in der Straße von Hormus angegriffen wurde. Der Kapitän eines nordwärts fahrenden Massengutfrachters habe einen Beschuss mehrerer kleiner Boote gemeldet. Zu dem Vorfall kam es demnach elf Seemeilen westlich der iranischen Stadt Sirik. Alle Besatzungsmitglieder seien wohlauf und es seien keine Auswirkungen auf die Umwelt gemeldet worden, hieß es.

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