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Russland-Ukraine-News heute: London wirft Iran Drohnenlieferung vor – Verstoß gegen Uno-Resolution

June 13
10:56 2023

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Brand in Raffinerie bei Krasnodar gelöscht, Ursache angeblich technischer Defekt

9.51 Uhr: Das Feuer in einer Ölraffinerie nahe dem russischen Krasnodar ist nach Behördenangaben gelöscht. Nach Angaben des Operativen Hauptquartiers von Krasnodar war die Ursache ein »Prozessfehler am Fackelsteigrohr der Raffinerie, wo überschüssiges Gas, das bei der Raffination von Ölprodukten entsteht, verbrannt wird«. Das wurde via Telegram mitgeteilt.

Pistorius: Werden nicht jeden Panzer ersetzen können

9.47 Uhr: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) kündigt nach Angaben von »RTL Direkt« vor dem Hintergrund von Berichten über zerstörte Leopard-2-Panzer in der Ukraine weitere Militärhilfen für das Land an. »Wir werden nicht jeden Panzer ersetzen können, der jetzt ausfällt. Was wir aber tun (…), wir werden ab Juli weiter aufwachsend Leopard 1 A5 Panzer, die instand gesetzt sind, nachliefern«, zitiert der Sender den Minister. »Und bis zum Ende des Jahres werden das über 100 sein.« Es gehöre leider zur Natur eines Krieges, dass Waffen und Panzer zerstört und Menschen getötet würden. »Deswegen ist unsere Unterstützung für die Ukraine ja so wichtig.«

Zahl der Todesopfer in Krywji Rih steigt auf sechs

8.59 Uhr: Bei dem russischen Raketenangriff auf Krywji Rih sind mindestens sechs Menschen getötet worden. Das teilte der Bürgermeister der zentralukrainischen Stadt via Telegram mit . »Leider gibt es bereits sechs Tote. Die Rettungsarbeiten gehen weiter«, schrieb Oleksandr Vilkul.

London wirft Iran vor, Russland größere Drohnen-Mengen per Schiff zu liefern

8.47 Uhr: Iran hat seine Lieferungen von Drohnen an Russland nach Angaben britischer Geheimdienste verstärkt. Statt per Flugzeug würden die »Kamikaze«-Drohnen demnach mit Schiffen über das Kaspische Meer geliefert, teilte das Verteidigungsministerium in London via Twitter mit . »Mit der Lieferung dieser Waffen verstößt Iran weiterhin gegen die Resolution 2231 des Uno-Sicherheitsrats.«

Zudem arbeite Russland daran, eine inländische Drohnenproduktion zu starten und werde »mit ziemlicher Sicherheit« dabei vom Iran unterstützt, hieß es weiter. Die unbemannten Flugkörper stellten für Russland eine relativ günstige Angriffswaffe mit größerer Reichweite dar, zumal mit den Attacken gegen die Ukraine ein großer Teil der russischen Marschflugkörper verbraucht sei.

Das britische Ministerium betonte, die Bedeutung des Kaspischen Meeres für Russland habe seit Beginn des Angriffskrieges deutlich zugenommen. »Dies ermöglicht Russland den Zugang zu asiatischen Märkten – einschließlich Waffenlieferungen – auf Wegen, von denen es hofft, dass diese weniger anfällig für internationale Sanktionen sind«, hieß es.

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