Joe Biden ringt mit der Migrationspolitik von Donald Trump
Icon: vergrößernKommt mit Joe Biden eine Wende in der Migrationspolitik?
Foto: HECTOR MATA/ AFP
Die USA waren lange Zeit ein Land, dessen Grenzen offener waren als anderswo: »Gebt mir eure Müden, eure Armen / Eure geknechteten Massen, die sich danach sehnen, frei zu atmen«, so steht es am Fuß der Freiheitsstatue. Einwanderung ist das Fundament der Vereinigten Staaten gewesen. Bis Nochpräsident Donald Trump es zerstörte.
In vier Jahren Amtszeit hat er die Vereinigten Staaten systematisch abgeriegelt. An der Grenze zu Mexiko begann er, eine Mauer zu bauen. Er sperrte die Kinder von lateinamerikanischen Migranten in Zeltstädte, um weitere Männer und Frauen von ihrer Reise abzuhalten. Er ließ Jagd auf jene Schwarzarbeiter machen, die das Land seit Jahrzehnten mit am Laufen halten. Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern verbot er zeitweise die Einreise und drohte Jugendlichen, die als Kinder in die USA gekommen waren, mit Abschiebung.
Lassen sich diese Wunden heilen? Und wenn ja, wie will es die Administration des kommenden Präsidenten Joe Biden versuchen? Antworten auf diese Fragen sucht die US-Migrationsexpertin Doris Meissner.

