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WM 2022 News heute: Fifa bestätigt Tod eines Bauarbeiters in Katar

December 08
10:39 2022

Tausende Gastarbeiter sollen seit der Vergabe der WM in Katar gestorben sein. Jetzt gab die Fifa den Tod eines Bauarbeiters während des laufenden Turniers bekannt. Die News.

Nach bewaffnetem Einbruch – Sterling will gegen Frankreich zurück sein

08.11 Uhr: Der aus familiären Gründen abgereiste Raheem Sterling peilt einem Medienbericht zufolge eine Rückkehr ins englische Team an. Der 28-Jährige soll dies dem Fußballverband FA bereits mitgeteilt haben, berichtete am Donnerstag die BBC unter Berufung auf das Umfeld des Chelsea-Profis. Sterling war nach einem Einbruch in sein Haus vor dem WM-Achtelfinale gegen Senegal (3:0) vorzeitig abgereist, hielt sich eine Rückkehr aber offen.

Nun könnte er rechtzeitig für das Viertelfinale am Samstag (20.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) gegen Frankreich zurück sein. Ob der eigentlich bei Trainer Gareth Southgate gesetzte Offensivspieler nach mehreren verpassten Trainings direkt wieder von Anfang an spielt, gilt als fraglich.

Fifa bestätigt Tod eines Bauarbeiters in Katar während WM

07.48 Uhr: Ein offenbar von den Philippinen stammender Arbeiter hat während der WM sein Leben verloren. Der Mann sei infolge eines Unfalls bei Reparaturarbeiten im Teamhotel der saudi-arabischen Delegation gestorben, berichtete die US-Sportnachrichtenseite »The Athletic«. Die Fifa bestätigte den Bericht. Der Weltverband sei »zutiefst betrübt über diese Tragödie«, teilte ein Sprecher mit. Weitere Aussagen über den Unfall könne man erst treffen, wenn mehr Informationen bekannt seien. »The Athletic« zufolge ermittelte in dem Fall die katarische Regierung.

Die Sportnachrichtenseite hatte berichtet, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen Mann namens Alex handele, der auf Anfang 40 geschätzt wird. Er soll demnach in einen Unfall mit einem Gabelstapler verwickelt gewesen sein. Beim Sturz von einer Rampe sei er mit dem Kopf auf Beton aufgeschlagen, heißt es weiter. Einen Sicherheitsgurt habe der Mann nicht getragen – warum, sei nicht bekannt.

Außenseiter-Fußball und überzeugende Stars: Erkenntnisse der WM

06.28 Uhr: Die wichtigsten acht Spiele dieser WM stehen noch aus, aber ein Großteil des Turniers ist schon absolviert. Aus den bislang 56 Partien lassen sich einige Erkenntnisse gewinnen, wie eine Erhebung des Instituts für Spielanalyse Potsdam zeigt:

  • Ineffizient und raus: Im Schnitt 7,1 Schüsse brauchten die Mannschaften im WM-Achtelfinale für ein Tor und waren damit effizienter als in der Gruppenphase, als die Werte noch zwischen 8,1 und 10,2 lagen. Auffällig: Die Teams, die die mit Abstand meisten Torabschlüsse für einen Treffer brauchten, sind früh ausgeschieden: Dänemark, Belgien, Tunesien und Wales.

  • Underdog-Fußball: Im Viertelfinale ist Marokko wohl die größte Überraschung . Die Nordafrikaner zeigen, dass man mit einer ungewöhnlichen Spielweise weit kommen kann. In der Gruppenphase hatten sie durchschnittlich 34 Prozent Ballbesitz, nur fünf Teams hatten weniger. Im Achtelfinale gegen Spanien waren es nur 22,1 Prozent. Auch bei den Passquoten kommt Marokko mit 80 Prozent auf den siebtschlechtesten Wert.

  • Aus für Top-Balleroberer: Die Ex-Weltmeister Spanien und Deutschland erreichten bei Balleroberungen bei dieser WM die Spitzenwerte, sind aber beide ausgeschieden. Spanien brauchte im Schnitt nur 7,8 Sekunden, um den Ball zurückzugewinnen, bei Deutschland waren es 8,1, Sekunden. Marokko liegt auf dem viertletzten Platz mit 15,5 Sekunden für eine Balleroberung.

  • Erfolg der Topklubs: Mit Kylian Mbappé, Lionel Messi und Neymar stehen drei der bisherigen Stars beim französischen Spitzenklub Paris Saint-Germain unter Vertrag. Das spiegelt sich auch in den Toren wider: PSG-Profis haben zehn Tore erzielt, acht Treffer stehen für die Spieler des FC Barcelona zu Buche, sieben für die von Manchester United. Turnier-Topscorer sind bislang Mbappé mit fünf Toren und zwei Vorlagen und Portugals Bruno Fernandes, der zweimal traf und drei Tor-Vorlagen lieferte .

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