Welpen-Boom in der Corona-Krise: Wer jetzt einen Hund aufnehmen sollte
Icon: vergrößernWelpen: In Deutschland gehören Hunde zu den beliebtesten Haustieren, gleich nach Katzen
Foto: Sergio Acero/ dpa
Ein cremefarben-graues Hundebett vor der Couch, eine Transportbox unter dem Fernseher, ein Ratgeber über Welpen auf der Sofalehne: In der Wohnung von Michael Schütze im Hamburger Stadtteil Sankt Pauli ist ein Hund eingezogen – das ist nicht zu übersehen.
Eddi, ein rund vier Monate alter Tibet-Terrier, lebt seit Mitte Mai bei dem 41-Jährigen. Seine Freundin und er hätten schon lange mit dem Gedanken gespielt, sich einen Hund anzuschaffen, sagt Schütze, der früher mal einen Mischling besessen hatte. Warum sie den Plan genau jetzt umsetzten? Eine entscheidende Rolle spielte die Corona-Pandemie.
Schütze arbeitet als Teamleiter bei einem Onlinehändler, seit März komplett im Homeoffice. Wohl noch bis zum Herbst, wenn es nach seiner Firma geht. Schütze traf die Entscheidung nicht allein. Offiziell ist er zwar Eddis Besitzer, seine Freundin Birte Böttiger kümmert sich aber ebenfalls um den Rüden und fühlt sich für ihn verantwortlich. Sie arbeitet zwar nicht im Homeoffice, ist jedoch nicht in Vollzeit tätig. Das erleichtert den Start mit einem Welpen. "Wir wussten, dass in der Eingewöhnungszeit immer jemand da ist und die Möglichkeit hat, ihn ganz entspannt an alles zu gewöhnen", sagt Schütze.

