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USA: Donald Trump gewinnt Vorwahl der Republikaner gegen Nikki Haley

February 25
04:36 2024

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat die Vorwahl zur Präsidentschaftskandidatur der Republikaner im Bundesstaat South Carolina gewonnen. Das berichten die Nachrichtenagenturen AP und Reuters, der Sender CNN und die »New York Times« am Samstagabend (Ortszeit) übereinstimmend unter Berufung auf eigene Prognosen.

South Carolina ist der Heimatbundesstaat von Trumps Herausforderin Nikki Haley. Die 52-Jährige ist dort geboren und war von 2011 bis 2017 als erste Frau Gouverneurin des Bundesstaates. Sie hatte deshalb auf einen Heimvorteil gehofft.

South Carolina ist ungefähr so groß wie Österreich und hat mehr als fünf Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Die Vorwahl in South Carolina war die erste Abstimmung in einem Südstaat der USA.

Trump hatte schon vor der Wahl in den Umfragen knapp 30 Prozentpunkte vor Haley gelegen.

Trump-Unterstützer drängen Haley seit Längerem dazu, aus dem parteiinternen Rennen auszusteigen. Vor der Abstimmung in South Carolina hatte Haley aber noch einmal deutlich gemacht, dass das Rennen noch lange nicht vorbei sei und sie nicht aufgeben wolle. Nun liegt ein besonderes Augenmerk auf dem 5. März, dem sogenannten »Super Tuesday«. An diesem Tag finden in 15 Bundesstaaten gleichzeitig Vorwahlen der Republikaner statt.

Wer in den Vereinigten Staaten Präsidentschaftskandidat werden will, muss sich zunächst in parteiinternen Abstimmungen in den verschiedenen Bundesstaaten durchsetzen.

Bei den parteiinternen Vorwahlen sind je nach Partei und Bundesstaat unterschiedlich viele Delegiertenstimmen zu vergeben. Wie die Vorwahlen abgehalten werden, unterscheidet sich von Bundesstaat zu Bundesstaat. Demokraten und Republikaner folgen dabei einem jeweils eigenen System.

In South Carolina entschieden die Parteianhänger am Samstag klassisch in Wahllokalen über ihren Favoriten. In wenigen anderen Bundesstaaten wird bei kleinen Parteiversammlungen abgestimmt.

Duell zwischen Trump und Biden

Trump hat auch schon die Vorwahlen in Iowa, New Hampshire und Nevada gewonnen. Ein Duell zwischen ihm und dem amtierenden US-Präsidenten, Demokrat Joe Biden, gilt nun als wahrscheinlich.

Trumps Sieg in Haleys Heimat untermauert einmal mehr seinen Rückhalt bei der Parteibasis. Trotz seiner juristischen Probleme hat er bei seinen Anhängern offensichtlich nicht an Beliebtheit eingebüßt. Es laufen vier strafrechtliche Verfahren gegen ihn, unter anderem wegen seiner Versuche, das Wahlergebnis der Präsidentenwahl 2020 zu kippen, die er gegen den Demokraten Joe Biden verlor.

Die Präsidentenwahl findet am 5. November statt. Die Republikaner küren ihren Kandidaten auf einem Parteitag Mitte Juli.

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