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US-Wahl: Donald Trump und Joe Biden – ihr Abschneiden unter Latinos, Schwarzen, Weißen

November 06
10:39 2020
Präsident Trump: "Wollt ihr mich bitte mögen?" Icon: vergrößern

Präsident Trump: "Wollt ihr mich bitte mögen?"

Foto: CARLOS BARRIA / REUTERS

Noch in der Wahlnacht twitterte Alexandria Ocasio-Cortez ihre schonungslose Analyse. Sie und ihre Mitstreiter hätten lange darauf hingewiesen, dass ihre Partei angreifbar sei, wenn es um Latino-Stimmen gehe, schrieb die demokratische Kongressabgeordnete. "Es gibt eine Strategie und einen Pfad, aber es wurden einfach nicht die nötigen Anstrengungen unternommen."

Schon Wochen vor der Wahl ging unter Demokraten die Sorge um, dass Joe Bidens Wahlkampfteam sich nicht ausreichend um die Stimmen der Latinos bemühe. Diese bilden das am schnellsten wachsende Bevölkerungssegment der USA. Erstmals in der Geschichte des Landes, so die Prognosen, würden Latinos in diesem Jahr die größte nicht weiße Wählergruppe stellen.

Eine feinkörnige Analyse des Wahlverhaltens der Hispanics ist so kurz nach der Wahl noch nicht möglich. Doch ein Blick auf wichtige Bezirke, ein Vergleich mit der Wahl vor vier Jahren und erste Nachwahlbefragungen legen den Schluss nahe: Sollte Joe Biden, wonach es derzeit aussieht, die Wahl gewinnen, dann ist ihm das nur trotz eines durchwachsenen Ergebnisses in dieser Gruppe gelungen.

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