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Donald Trump: Welche Abschiedsgeschenke will der US-Präsident im Nahen Osten noch verteilen?

November 25
14:48 2020
Da war für Donald Trump die Welt noch in Ordnung: Auf Staatsvisite in Saudi-Arabien (2017) Icon: vergrößern

Da war für Donald Trump die Welt noch in Ordnung: Auf Staatsvisite in Saudi-Arabien (2017)

Foto: BANDAR AL-JALOUD / AFP

Wenn die märchenhaft reichen Könige von Saudi-Arabien Präsidenten aus den USA empfangen, lassen sie sich nicht lumpen. Sie stellen ihre Macht zur Schau. Das hat Tradition. 1945 erschien König Ibn Saud mit Sklaven, einem Wahrsager und Schafen zu seinem Treffen mit Franklin D. Roosevelt.

Ibn Saud war der Gründer des modernen Saudi-Arabien, das Gespräch mit Roosevelt war das erste Treffen zwischen einem saudischen Monarchen und einem Präsidenten der Vereinigten Staaten. Unter den Geschenken waren arabische Roben, Parfüm und ein goldenes Messer.

Als Donald Trump im Mai 2017 zu seiner ersten Auslandsreise aufbrach, die ihn dann auch noch nach Saudi-Arabien führte, bereiteten ihm die Herrscher in Riad einen Empfang wie aus Tausendundeiner Nacht.

Die Erben des sittenstrengen Staatsgründers begrüßten Trump und dessen Tross mit einem Säbeltanz. Auch Präsente gab es wieder: das Bronzemodell einer Gabelschwanzseekuh, Ledersandalen und ein silbernes Weihrauchgefäß.

Als der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman an diesem Sonntag US-Außenminister Mike Pompeo in Neom empfing, seiner Stadt der Zukunft am Roten Meer, verzichtete er hingegen auf derlei Prunk.

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