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Coronavirus: Donald Trump könnte Krankenhaus am Montag verlassen

October 04
19:21 2020
Trumps Leibarzt Sean Conley Icon: vergrößern

Trumps Leibarzt Sean Conley

Foto: BRENDAN SMIALOWSKI / AFP

Der gesundheitliche Zustand von US-Präsident Donald Trump hat sich nach Angaben seines Leibarztes Sean Conley "weiter verbessert". Der 74-Jährige sei auf den Beinen und könne womöglich schon am Montag wieder vom Weißen Haus aus arbeiten, sagte Conley am Sonntag vor Journalisten.

Der Mediziner räumte allerdings ein, dass es dem Präsidenten am Freitagmorgen nicht gut gegangen sei: Trump habe "hohes Fieber" gehabt und seine Sauerstoffsättigung im Blut sei zwischenzeitlich auf unter 94 Prozent gefallen. Während dieser Zeit sei ihm Sauerstoff zugeführt worden – auch wenn Trump selbst dies zunächst abgelehnt habe. Später sei der US-Präsident zur Sicherheit ins Krankenhaus verlagert worden.

Am Samstag sei Trumps Blutsauerstoffgehalt erneut gefallen, sagte Conley. Er sei dann zwischenzeitlich mit dem Steroid Dexamethasone behandelt worden. Weitere Details nannte er nicht. Dexamethasone wird gemeinhin bei schweren Covid-19-Verläufen eingesetzt. Manche Experten glauben, es könne eine Genesung eher erschweren, weil es womöglich das Immunsystem schwäche.

Die Angaben vom Sonntag sind eine kommunikative Kurskorrektur. Conley hatte den Gesundheitszustand des Präsidenten am Samstag zunächst extrem positiv dargestellt; schon wenige Minuten später widersprach ihm Trumps Stabschef Mark Meadows mit den Worten, einige Werte des Präsidenten seien am Freitag "sehr beunruhigend" gewesen. Trumps Leibarzt und das Weiße Haus waren deshalb stark in die Kritik geraten.

Trump war am Freitagabend nach seiner Infektion mit dem Coronavirus in das Walter-Reed-Krankenhaus in Bethesda bei Washington gebracht worden.

Icon: Der Spiegel

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