Corona: Das sind die vier wichtigsten Impfstofftypen

Steht den Deutschen ein Albtraumwinter bevor? Eine Rekordzahl von mehr als 11.000 neuen Coronavirus-Infizierten meldete das Berliner Robert Koch-Institut am Donnerstag. Die ersten Gesundheitsämter scheitern mit der Nachverfolgung, vielerorts füllen sich langsam die Intensivstationen, die Pandemie droht außer Kontrolle zu geraten – wie in vielen anderen Ländern auch.
Die Hoffnung vieler Menschen liegt jetzt auf einem Impfstoff. Doch kaum ein Corona-Experte geht noch davon aus, dass die ersten Vakzinen für ein schnelles Ende der Pandemie sorgen können. "Ich denke nicht, dass ein Impfstoff eine Wunderwaffe sein wird", sagt Devi Sridhar, Professorin für Global Public Health an der University of Edinburgh und Corona-Beraterin der schottischen Regierung.
Ernüchternd rechnet auch David Salisbury, einst oberster Impfexperte der britischen Regierung, im "Guardian" vor: Unter den sehr optimistischen Annahmen, dass ein Corona-Impfstoff 75 Prozent der Geimpften zu schützen vermag und sich 75 Prozent der über 65-Jährigen tatsächlich impfen lassen, wäre am Ende trotzdem nur etwas mehr als die Hälfte dieser besonders gefährdeten Menschen geschützt – und niemand wüsste genau, wer und wer nicht.

