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Boris Herrmann im Interview: »Riesenangst, dass ich da hänge und nie mehr runterkomme«

January 29
00:56 2021
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Nach über 80 Tagen war er im Ziel: Boris Herrmann

Foto: Jean-Marie Liot

80 Tage war Boris Herrmann seit November unterwegs, der erste Deutsche, der je bei der Vendée Globe mitsegelte. Es ist die härteste aller Regatten, allein um den Globus durch die gefährlichsten Gebiete der Meere. Von Les Sables d’Olonne war er gen Süden gesegelt, rund um die Antarktis, vorbei an den Südspitzen von Afrika, Australien und Amerika und wieder zurück nach Frankreich. Am Mittwoch lag der 39 Jahre alte Hamburger auf dem dritten Platz – und hatte gute Chancen auf den Sieg. Er raste mit 18 Knoten seinem Ziel entgegen. Doch dann rammte er in der Nacht 90 Seemeilen vor der Ziellinie ein Fischereischiff.

Boris Herrmann ging am Ende als Fünfter durchs Ziel, wegen der Beteiligung an einer Rettungsaktion werden dem Hamburger zwar sechs Stunden gutgeschrieben, in der Gesamtwertung blieb es jedoch beim fünften Platz. Der Sieg ging an den Franzosen Yannick Bestaven mit »Maître Coq IV«.

SPIEGEL: Herr Herrmann, über 50.000 Kilometer um die Welt, durchs Eismeer und riesige Wellen. Und dann kollidieren Sie kurz vor dem Ziel mit einem großen Fischereischiff. Wie konnte das passieren?

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