Coronavirus: USA versinken unter Donald Trump in Hunger und Armut
Icon: vergrößernMenschen bei einer Essensausgabe in New York City
Foto: BRENDAN MCDERMID / REUTERS
Nakitta Long hätte nie geglaubt, mal solche Not zu leiden. Doch die Coronakrise hat die alleinerziehende Mutter zweier Kinder aus North Carolina an den Rand der Armut gebracht. Erst verlor sie ihren Job, dann versiegten die Staatshilfen, seitdem musste sie täglich entscheiden, wofür sie ihr Geld ausgibt – Miete, Strom oder Lebensmittel.
»Ich kämpfe eine Schlacht, die ich nie habe kommen sehen«, berichtete Long – die einen Masterabschluss in Kriminologie hat und Richterin werden wollte – neulich im US-Kongress. »Meine Kinder haben Angst, dass wir obdachlos werden.«
Als Zeugin vor dem Repräsentantenhaus sprach Long für Abermillionen Amerikaner, die von der Corona-Rezession betroffen sind. Während Nochpräsident Donald Trump die Krise erst herunterspielte und schließlich ganz ignorierte, verarmen immer mehr der Bürger an den Folgen der Pandemie.
Längst sind die Zeichen überall sichtbar. Selbst in wohlhabenden Metropolen wie New York City und Los Angeles sind die Warteschlangen an den überlasteten Suppenküchen inzwischen so lang, dass die Letzten in der Reihe nach Stunden oft nichts mehr bekommen, weil der Tagesvorrat erschöpft ist.

