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Joe Biden und sein Kampf gegen radikale Donald-Trump-Anhänger: Der Exorzist

January 19
02:49 2021
Wahlsieger Biden: Vermittler zwischen den Fronten Icon: vergrößern

Wahlsieger Biden:Vermittler zwischen den Fronten

Foto: Drew Angerer / Getty Images

Eigentlich ist der 20. Januar seit fast hundert Jahren ein feierliches, versöhnliches Datum im Kalender der amerikanischen Demokratie. Alle vier Jahre wird an diesem Tag der Präsident vereidigt. Der Wahlsieger tritt auf die Stufen des Kapitols in Washington und schwört, die Verfassung zu verteidigen. Es ist mehr als nur eine Formalie, es ist eine weltliche Liturgie, eine Weihestunde, die dem Land und seinen Bürgern versichern soll, dass es nun an der Zeit ist, nach allem Streit und Hader des Wahlkampfs wieder zusammenzufinden.

»Wir sind heute nicht Zeuge des Sieges einer Partei«, sagte John F. Kennedy nach seiner Vereidigung am 20. Januar 1961: »Was wir feiern, ist die Freiheit selbst.« Franklin D. Roosevelt forderte bei seinem Amtsantritt im Jahr 1933 die Amerikaner dazu auf, nach den dunklen Jahren der Weltwirtschaftskrise wieder Mut zu fassen. »Das Einzige, wovor wir uns fürchten müssen, ist die Furcht selbst.« Es sollte einer der berühmtesten Sätze werden, die je ein amerikanischer Präsident gesprochen hat.

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