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Donald Trump: Beraterin Hope Hicks mit Coronavirus infiziert

October 02
06:13 2020
Donald Trump und Hope Hicks (Archivbild) Icon: vergrößern

Donald Trump und Hope Hicks (Archivbild)

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Andrew Harnik/ dpa

Hope Hicks, eine wichtige Beraterin von US-Präsident Donald Trump, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte Trump in einem Interview mit Fox News. Hicks sei noch am Dienstag mit Trump in der Präsidentenmaschine Air Force One zur TV-Debatte nach Cleveland gereist und sei auch am Mittwoch mit ihm unterwegs gewesen, berichteten der TV-Sender ABC News, die Webseite "The Hill" und die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Laut "New York Times" sei das Weiße Haus seit Mittwochabend (Ortszeit) informiert. Trump erklärte, dass er auf das Ergebnis seines Tests warte. Gleiches gelte für Ehefrau Melania. Trump erwarte, sein Ergebnis später am Abend oder Freitagmorgen zu bekommen. "Ob wir Quarantäne halten oder ob wir es haben, weiß ich nicht", sagte Trump mit Blick auf sich und First Lady Melania.

"Der Präsident nimmt die Gesundheit und Sicherheit von sich selbst und allen, die für ihn und das amerikanische Volk arbeiten, sehr ernst", hatte ein Sprecher des Weißen Hauses zuvor mitgeteilt: Sowohl auf Reisen als auch im Weißen Haus würden die aktuellen Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC und bewährte Maßnahmen zur Minderung des Risikos einer Ansteckung befolgt, ging aus dem Statement hervor.

Fotos von Mittwoch zeigen Hicks auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews außerhalb des Präsidenten-Helikopters Marine One in unmittelbarer Nähe von Trumps Berater und Schwiegersohn Jared Kushner, beide trugen keinen Mund-Nase-Schutz. Trump war am Mittwoch nach Minnesota zu einem Wahlkampfauftritt gereist.

Mehr als 207.000 Corona-Tote in den USA

Im Umfeld des Präsidenten hat es bereits Corona-Infektionen gegeben. Anfang Mai war bekannt geworden, dass sich die Pressesprecherin von US-Vizepräsident Mike Pence, Katie Miller, angesteckt hatte. Ende Juli wurde der Nationale Sicherheitsberater Robert O'Brien positiv getestet.

Die Corona-Pandemie ist in den USA noch immer nicht unter Kontrolle. Mehr als 7,2 Millionen Infektionen sind seit Beginn der Pandemie nachgewiesen worden. Mehr als 207.000 Menschen starben an den Folgen.

Viele machen auch Trump für die verheerende Lage im Land verantwortlich. Auch, weil er die Krankheit lange Zeit öffentlich verharmlost hatte. Doch nicht nur das: In einer Pressekonferenz im April hatte der 74-Jährige angeregt zu prüfen, ob Desinfektionsmittel das Coronavirus womöglich aufhalten kann, wenn man es spritzt. US-Behörden berichteten im Anschluss von mehreren Fällen, bei denen sich Menschen mit Desinfektionsmittel vergiftet hatten. Laut einer neune Analyse ist Trump in der Coronakrise der größte einzelne Treiber von Fehlinformationen (Lesen Sie hier mehr dazu).

Icon: Der Spiegel

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