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Schiff sinkt nach Huthi-Treffer: Nach Untergang der “Rubymar” droht Umweltkatastrophe

March 03
17:17 2024

Panorama

Mittlerweile liegt die "Rubymar" knapp unter dem Meeresgrund.

Mittlerweile liegt die "Rubymar" knapp unter dem Meeresgrund.

Nachdem ein Frachtschiff zwei Wochen nach einem Raketenangriff der Huthi gesunken ist, droht eine Umweltkatastrophe. Davor warnen die US-Armee und Umweltschutzorganisationen. Das Schiff hatte 21.000 Tonnen Düngemittel geladen.

Der mit Düngemitteln beladene britische Frachter "Rubymar", der nach einem Raketen-Angriff der Huthi-Miliz im Golf von Aden gesunken ist, stellt dem US-Militär zufolge ein Risiko für die Umwelt dar. Das Schiff sei am Samstag im Roten Meer gesunken, nachdem es am 19. Februar von einer ballistischen Anti-Schiffs-Rakete getroffen worden war, erklärte das für den Nahen Osten zuständige US-Zentralkommando (Centcom).

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Die rund 21.000 Tonnen Dünger auf Basis von Ammoniumphosphat an Bord des Frachters "stellen ein Umweltrisiko im Roten Meer dar", hieß es in der Erklärung von Centcom. Das gesunkene Schiff sei auch "ein Risiko für andere Schiffe, die die stark befahrenen Schifffahrtswege der Wasserstraße passieren". Die jemenitische Regierung bestätigte, dass das Schiff gesunken ist.

Satellitenbilder des Unternehmens Maxar Technologies zeigen, dass Treibstoff aus dem Frachter austritt. Der Website TankerTrackers zufolge droht "eine Umweltkatastrophe in den (jemenitischen) Hoheitsgewässern und im Roten Meer". Auch Greenpeace warnte bereits vor einer "Umweltkatastrophe".

Huthi-Gewalt auch wegen Gaza-Krieg

Der Frachter war auf dem Weg von den Vereinigten Arabischen Emiraten in den bulgarischen Hafen Warna. Die Besatzung brachte sich nach dem Beschuss in Sicherheit.

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Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas im Oktober ihre Angriffe auf Schiffe im Roten Meer und im Golf von Aden verstärkt. Viele Reedereien meiden deswegen inzwischen die wichtige Seehandelsroute, über die normalerweise zwölf Prozent des weltweiten Seehandels abgewickelt werden.

Die Huthis sehen sich als Teil der gegen Israel gerichteten und vom Iran unterstützten "Achse des Widerstands", zu der neben der Hamas unter anderem auch die Schiiten-Miliz Hisbollah im Libanon gehört.

Quelle: ntv.de, vpe/AFP

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