Venedig: Mindestens 20 Tote bei Busunglück
Bei einem schweren Busunglück in Venedigs Stadtbezirk Mestre sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Das teilten öffentliche Stellen am Abend mit. Unter den Toten sind demnach auch Minderjährige.
Meldungen zufolge war der Bus von einer Hochstraße auf Bahngleise gestürzt. Wie die lokale Feuerwehr berichtete, fing das Fahrzeug nach dem Sturz Feuer. Mehrere Menschen wurden zudem verletzt. Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Unfallwagen um einen Shuttlebus eines Campingplatzes. Unter den Opfern ist nach Angaben der italienischen Behörden mindestens eine deutsche Person. Von deutscher Seite gab es dafür am Dienstagabend zunächst keine Bestätigung. Das Auswärtige Amt in Berlin teilte lediglich mit: »Unsere Botschaft in Rom ist eingeschaltet und steht in Kontakt mit den italienischen Behörden, um zu klären, inwieweit deutsche Staatsangehörige betroffen sind.«
Einsatzkräfte waren bereits mit mehreren Krankenwagen vor Ort. Die Bahnlinie zwischen Mestre auf dem Festland und der Lagunenstadt Venedig wurde unterbrochen. Die genauen Umstände des Unglücks waren zunächst unklar.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zeigte sich nach dem Busunglück bestürzt. »Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Freunden. Ich stehe in engem Kontakt mit Venedigs Bürgermeister Luigi Brugnaro und Innenminister Matteo Piantedosi, um die Nachrichten über diese Tragödie zu verfolgen«, sagte Meloni laut einer Mitteilung.
Der Bürgermeister von Venedig, Luigi Brugnaro, sprach von einer »schrecklichen Tragödie«, die seine Stadt am Abend heimgesucht habe. »Eine apokalyptische Szene, es gibt keine Worte«, so Brugnaro in einem Post auf der Onlineplattform X, vormals Twitter.

