Passant von Kugel getroffen: Schüsse beim Weißen Haus – Angreifer ist tot
Panorama
Passant von Kugel getroffenSchüsse beim Weißen Haus – Angreifer ist tot
24.05.2026, 01:11 Uhr Artikel anhören(01:13 min)00:00 / 01:13
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Im Umfeld des Weißen Hauses fallen Schüsse, das Gelände wird vom Secret Service geräumt. Zunächst ist die Lage unübersichtlich. Inzwischen bestätigt der Secret Service: Der Schütze ist tot. Außerdem gibt es einen weiteren Verletzten.
Nach Schüssen in der Nähe des Weißen Hauses in Washington haben US-Medien den Tod des Angreifers gemeldet. Nachdem der Mann das Feuer auf Beamte des für den Schutz des US-Präsidenten zuständigen Secret Service eröffnet habe, sei er durch Schüsse tödlich verletzt worden, heißt es in einer Mitteilung des Secret Service.
Der Mann habe sich dem Kontrollpunkt an der 17. Straße und der Pennsylvania Avenue genähert, eine Waffe aus seiner Tasche gezogen und auf die Beamten geschossen, so der Secret Service. Die Beamten hätten das Feuer erwidert und den Verdächtigen getroffen. Dieser sei später im Krankenhaus gestorben. Bei dem Schusswechsel wurde demnach außerdem ein Passant getroffen – aus wessen Waffe, ist noch unklar. Zu seinem Zustand äußerte sich der Secret Service nicht.
Einem Ermittler zufolge handelte es sich bei dem Schützen um eine psychisch gestörte Person. Gegen den Mann habe bereits ein Verbot bestanden, sich dem Weißen Haus zu nähern. Keiner der Beamten wurde verletzt.
Trump war im Weißen Haus
Mehrere US-Medien hatten am Abend von dem Großeinsatz am Weißen Haus berichtet. Zeugen hatten Dutzende Schüsse gehört, zunächst war aber unklar, wer sie abgefeuert hatte. Vom Sender ABC News hieß es, dass der Nordrasen des Weißen Hauses vom Secret Service geräumt worden sei. Reporter seien angewiesen worden, schnell in den Presseraum des Weißen Hauses zu laufen. Auch Reporter von CBS News berichteten, dass die Geräusche wie Schüsse geklungen hätten.
US-Präsident Donald Trump verbringt das Wochenende im Weißen Haus und soll auch während des Vorfalls dort gewesen sein. Sein Amtssitz ist seit dem Vorfall weiträumig abgeriegelt.

