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Zivile Infrastruktur getroffen: Raketenangriff auf Tschernihiw mit vielen Toten

April 17
11:36 2024

Politik

Seit Beginn des Angriffskrieges kommt es immer wieder zu massiven Angriffen auf Tschernihiw.

Seit Beginn des Angriffskrieges kommt es immer wieder zu massiven Angriffen auf Tschernihiw.

Die russischen Angreifer attackieren Tschernihiw mit mehreren Raketen. Dabei wird nach Behördenangaben zivile und soziale Infrastruktur getroffen – mindestens zehn Menschen in der nordukrainischen Stadt sterben.

Bei einem russischen Raketenangriff auf die nordukrainische Stadt Tschernihiw sind nach Angaben der Behörden mehrere Menschen getötet worden. Laut "Kyiv Post" gibt es mindestens 10 Tote und 20 Verletzte.

Es sei zivile und soziale Infrastruktur getroffen worden, teilte die Stadtverwaltung im Fernsehen mit. "Es ist ein schlimmer Morgen in Tschernihiw", schreibt Gouverneur Wjatscheslaw Tschau auf Telegram. "Rettungskräfte und Sanitäter sind jetzt im Einsatz", so Tschau.

Drei Raketen seien nahe dem Stadtzentrum eingeschlagen, erklärt der Regionalgouverneur. Er sprach auch von Verletzten. Tschernihiw liegt rund 150 Kilometer nördlich der Hauptstadt Kiew. In einem Video, welches auf X veröffentlicht wurde, ist zu sehen, wie eine Rakete in dem Ort einschlägt.

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In den von den Angriffen betroffenen Gebieten der Stadt sind laut dem Bericht der "Kyiv Post" sowohl die Strom- als auch die Gasversorgung eingestellt worden. Bereits im vergangenen Sommer hatten die russischen Angreifer das Stadtzentrum der ukrainischen Kommune angegriffen. Bei der damaligen Attacke waren 7 Menschen getötet und rund 180 verletzt worden.

Die Region Tschernihiw befindet sich an der nördlichen Grenze der Ukraine zu Russland und wurde zu Beginn des russischen Angriffskrieges von den Invasionstruppen teilweise besetzt. Dort lebten vor Kriegsbeginn rund 285.000 Menschen. Den Angreifern gelang es aber nicht, die Stadt einzunehmen. Tschernihiw wurde durch intensiven Beschuss und eine Blockade aber schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nach dem Rückzug russischer Truppen aus dem Gebiet ist die Stadt mehrfach zum Ziel russischer Angriffe aus der Luft geworden.

Quelle: ntv.de, lme/AFP/dpa

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