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Unwetter: Deutscher Wetterdienst warnt vor starkem Schneefall und Glatteis in Nord- und Mitteldeutschland

February 07
05:45 2021
Die Winterdienste von Nordrhein-Westfalen bis Sachsen sind in Alarmbereitschaft (Symbolbild) Icon: vergrößern

Die Winterdienste von Nordrhein-Westfalen bis Sachsen sind in Alarmbereitschaft (Symbolbild)

Foto: Friso Gentsch / dpa

Der angekündigte Wintereinbruch macht sich in einigen Regionen Deutschlands bereits bemerkbar. In Teilen Nordrhein-Westfalens setzte am Abend ein gefährlicher Eisregen ein.

Zunächst habe es aber nur sehr kleine Hagelkörner gegeben, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes. Lediglich im Siegerland schätzten die Wetterexperten die Gefahr sehr hoch ein und warnten vor verbreitetem Glatteis.

Von dort aus ziehe sich der Eisregen in der Nacht in einem breiten Streifen über Wuppertal und Düsseldorf bis zur niederländischen Grenze. In diesem Gebiet sei zumindest örtlich mit Glätte zu rechnen, hieß es.

Deutlich kritischer könnte es im Verlauf der Nacht weiter nördlich in NRW werden. Für die Region vom Kreis Lippe über Bielefeld und Paderborn bis nach Münster und Unna warnte der Wetterdienst ab 21 Uhr vor starkem Schneefall und ab Mitternacht vor extrem starken Schneeverwehungen.

Die »Bild«-Zeitung berichtete indes von schneebedingten Verkehrsbehinderungen in Teilen Thüringens. Demnach kamen auf der A71 und der A4 Lastwagen ins Rutschen. Innerhalb von anderthalb Stunden habe es zehn Zentimeter geschneit.

Bahn richtet Übernachtungsmöglichkeiten ein

Die Deutsche Bahn organisierte in mehreren Städten provisorische Unterkünfte für gestrandete Reisende. Auf diese Weise sei man etwa in Hamburg, Hannover, Münster, Kassel und Leipzig vorbereitet, falls Kunden ihr Reiseziel mit dem Zug nicht mehr erreichen könnten, sagte eine Sprecherin.

Die Bahn hatte bereits im Vorfeld gewarnt, dass der erwartete Wintereinbruch zu Einschränkungen im Schienenverkehr führen könne. So wurden etwa für das Wochenende alle Fernverkehrszüge zwischen Hamburg und Kiel, Hamburg und Lübeck sowie zwischen Hamburg und Westerland gestrichen. Die Menschen sollten sich an die Empfehlung des Deutschen Wetterdienstes halten und wenn möglich zu Hause bleiben, sagte eine Sprecherin.

In Teilen Nordrhein-Westfalens, Niedersachsens und Sachsen-Anhalts galt am Samstag die Höchste Warnstufe des Deutschen Wetterdienstes. In der Nacht rechneten die Meteorologen von Westen nach Osten von Bocholt bis Magdeburg mit starkem Schneefall und extremen Schneeverwehungen. In weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Sachsen soll es Glatteis geben.

Icon: Der Spiegel

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