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Staatskanzleichefs in der Coronakrise: Die Entscheider im Hintergrund

January 26
14:05 2021
Thüringer Staatskanzleichef Hoff (Archiv) Icon: vergrößern

Thüringer Staatskanzleichef Hoff (Archiv)

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arifoto UG/ picture alliance / dpa

Der 18. November ist ein wilder Tag in der Hauptstadt. Der Bundestag stimmt über das umstrittene Infektionsschutzgesetz ab. Draußen auf der Straße rückt die Polizei mit Wasserwerfern gegen renitente Corona-Leugner vor. Drinnen ziehen Gäste von AfD-Abgeordneten durchs Parlamentsgebäude und bedrängen Politiker der anderen Parteien.

Es ist die Zeit, als die zweite Viruswelle bedrohlich angewachsen ist. Zugleich ringen die Mächtigen der Republik in dieser Phase besonders mit sich und den drängenden Fragen.

Was ist nötig, um die Gefahr zu stoppen?

Aber auch: Welche Einschnitte machen die Menschen im Land noch mit? Wann kippt die Stimmung?

Erst auf der Zugfahrt von Erfurt nach Berlin entscheidet sich Benjamin-Immanuel Hoff, dass er jetzt etwas sagen möchte. Öffentlich. Hörbar. So erzählt er es später.

Am Nachmittag steht er am Rednerpult des Bundesrats, vor sich ein Zettel mit wenigen Stichpunkten. Hoff beginnt:

»Ich richte mich, in dem, was ich sagen möchte, insbesondere auch an diejenigen, die im Livestream dieser Debatte folgen oder die Debatte später in den sozialen Netzwerken nachverfolgen werden.«

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