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RTL/ntv-Trendbarometer: Die Grünen fallen auf schlechtesten Wert seit 2018

April 16
15:16 2024

Politik

Die Grünen liegen in dieser Woche fast drei Punkte unter ihrem Bundestagswahlergebnis von 2021, und schon das war im Vergleich zu den Erwartungen enttäuschend.

Die Grünen liegen in dieser Woche fast drei Punkte unter ihrem Bundestagswahlergebnis von 2021, und schon das war im Vergleich zu den Erwartungen enttäuschend.

Lange waren die Grünen die einzige der Ampel-Parteien, die ihr Bundestagswahlergebnis in den Umfragen halbwegs halten konnte. Das ist vorbei. Für die Union geht es in dieser Woche leicht aufwärts, auch für CDU-Chef Friedrich Merz.

In der politischen Stimmung in Deutschland gibt es in dieser Woche nur leichte Verschiebungen. Die Union legt im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt zu, die Grünen verlieren einen Punkt. Allerdings rutschen sie damit auf ihren schlechtesten Wert seit dem Juni 2018.

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Würde der Bundestag in dieser Woche gewählt, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 31 Prozent (Bundestagswahl im September 2021: 24,1 Prozent), AfD 17 Prozent (10,3 Prozent), SPD 16 Prozent (25,7 Prozent), Grüne 12 Prozent (14,8 Prozent), FDP 5 Prozent (11,5 Prozent), BSW 5 Prozent (-).

Die sonstigen Parteien, darunter weiterhin die Linken und die Freien Wähler, kommen zusammen unverändert auf 14 Prozent.

Der Anteil der Nichtwählerinnen und Nichtwähler sowie der Unentschlossenen liegt mit aktuell 23 Prozent in etwa dem Anteil der Nichtwähler bei der letzten Bundestagswahl (23,4 Prozent).

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Die leichte Verbesserung der Union spiegelt sich auch in der Kanzlerfrage wider; die Verluste der Grünen nur teilweise. Würde der Bundeskanzler in Deutschland von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt, so würden sich aktuell 17 Prozent für Amtsinhaber Olaf Scholz von der SPD entscheiden; ein Punkt weniger als in der Vorwoche. CDU-Chef Friedrich Merz könnte mit 22 Prozent der Stimmen rechnen; ein Punkt mehr. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen fällt um einen Punkt auf 16 Prozent.

Würde für die Grünen nicht Habeck antreten, sondern Außenminister Baerbock, sähe das Ergebnis so aus: 20 Prozent für Scholz, auch hier ein Punkt mehr. 25 Prozent gingen an Merz, ebenfalls ein Punkt aufwärts. Baerbock kommt auf 17 Prozent; ein Punkt mehr als in der Vorwoche.

Bei der politischen Kompetenz geht es für die Union ebenfalls aufwärts, für die Grünen dagegen um einen Punkt nach unten. Auf die Frage, welche Partei mit den Problemen in Deutschland am besten fertig wird, nennen 16 Prozent CDU und CSU. 9 Prozent nennen die SPD, jeweils 7 die Grünen und die AfD, 3 Prozent die FDP, 2 Prozent eine sonstige Partei. 56 Prozent trauen keiner Partei politische Kompetenz zu.

Die Daten zum RTL/ntv-Trendbarometer wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland zwischen dem 9. und 15. April erhoben. Datenbasis: 2505 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: plus/minus 2,5 Prozentpunkte.

Weitere Informationen zu Forsa hier.
Forsa-Umfragen im Auftrag von RTL Deutschland.

Quelle: ntv.de, hvo

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