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Nach Angriff auf Flugzeugträger?: US-Streitkräfte zerstören drei Huthi-Boote

June 23
08:06 2024

Politik

Der Lenkwaffenzerstörer USS Laboon der Arleigh-Burke-Klasse ist eines von vielen US-Schiffen, die derzeit im Roten Meer im Einsatz sind.

Der Lenkwaffenzerstörer USS Laboon der Arleigh-Burke-Klasse ist eines von vielen US-Schiffen, die derzeit im Roten Meer im Einsatz sind.

Die Huthis im Jemen greifen immer wieder zivile und militärische Ziele im Roten Meer an. Jetzt sprechen sie von einer Attacke auf einen US-Flugzeugträger. Das weisen die USA zurück – und melden im Gegenzug die Zerstörung mehrerer Schiffe der Gruppe.

US-Streitkräfte haben nach Angaben des US-Zentralkommandos (CENTCOM) in den letzten 24 Stunden drei unbemannte Oberflächenschiffe der vom Iran unterstützten Huthi im Roten Meer zerstört. In einem separaten Vorfall schossen die Huthis drei ballistische Anti-Schiffs-Raketen in den Golf von Aden.

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Es wurden jedoch keine Verletzungen oder nennenswerte Schäden an Schiffen der USA, der Koalition oder Handelsschiffen gemeldet, fügte CENTCOM hinzu. Das US-Militärzentralkommando wies zudem jüngste Behauptungen über einen erfolgreichen Angriff der Huthi-Kräfte auf den Flugzeugträger Dwight D. Eisenhower als "kategorisch falsch" zurück.

Die Huthis behaupteten zudem, Ziele in Israel angegriffen zu haben. Die jemenitische Gruppe erklärte, sie habe gemeinsam mit der militanten Gruppe "Islamischer Widerstand im Irak" vier Schiffe im Hafen der israelischen Stadt Haifa angegriffen.

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Man habe einen Drohnenangriff auf zwei Zementtanker und zwei Frachtschiffe im Hafen von Haifa durchgeführt, sagte der Huthi-Sprecher Yahya Saree in einer im Fernsehen übertragenen Mitteilung. Die Schiffe gehörten Unternehmen, die "gegen das Einfahrtverbot in die Häfen des besetzten Palästinas verstoßen haben", so Saree weiter.

Auch hätten die Huthis den Frachter "Shorthorn Express" im Mittelmeer mit Drohnen angegriffen. "Die beiden Operationen haben ihre Ziele erfolgreich erreicht, und die Angriffe waren präzise und direkt." Es gab weder eine sofortige Stellungnahme des israelischen Militärs noch eine unabhängige Bestätigung der Angriffe.

Quelle: ntv.de, lme/rts

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