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“Habe einen Pfiff gehört”: Zorn und Lacher über kuriosen Doch-Nicht-Elfmeter

April 14
09:46 2024

Fußball

Erst verstand Sabitzer die Welt nicht mehr, danach sorgte die Szene für Lacher.

Erst verstand Sabitzer die Welt nicht mehr, danach sorgte die Szene für Lacher.

Marcel Sabitzer steht am Elfmeterpunkt, schießt, trifft – doch der Jubel wird im Keim erstickt. Denn das Spiel ist nicht freigegeben, der Elfmeter zurückgenommen. Eine merkwürdige Szene, die für Aufregung sorgt. Der Schiedsrichter steht dabei im Mittelpunkt.

Borussia Dortmunds Marcel Sabitzer war beim 2:1 in Mönchengladbach nicht nur für wegen seines Doppelpacks in aller Munde. Der österreichische Nationalspieler stand auch bei einer kuriosen Szene in der zweiten Halbzeit im Mittelpunkt: Nach einem Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Florian Badstübner schoss Sabitzer das vermeintliche 3:1 für den BVB – doch zu früh gefreut. Badstübner hatte das Spiel noch nicht angepfiffen, weil im Hintergrund noch ein Check durch den Video-Assistenten lief. Den Spielern vermittelt hatte er dies aber ganz offensichtlich nicht. Der Strafstoß wurde nach längerer Unterbrechung schließlich zurückgenommen.

"Lautes Stadion, viele Zuschauer – und da war ein Pfiff. Ich habe 100 Prozent einen gehört, aber ich habe mir mittlerweile versichern lassen, dass das von der Tribüne war", sagte Sabitzer hinterher Sky: "Wir haben kurz gelacht, weil das so – glaube ich – noch nicht vorkam. Da war nix Böses dahinter, ich habe wirklich was gehört."

"Die verkaufen uns alle für dumm!"

Sky-Experte Dietmar Hamann sah die Situation weniger gelassen, vor allem, weil sich Badstübner hinterher zunächst nicht dazu äußern wollte. "Da muss sich einer hinstellen und das mal erklären. Die verkaufen uns ja alle für dumm!", wetterte der Ex-Nationalspieler: "Und dann dauert es dreieinhalb Minuten, bis die Entscheidung revidiert wird. Da frage ich mich: Was ist da passiert?"

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Alex Feuerherdt, Leiter Kommunikation und Medienarbeit der DFB-Schiedsrichter, konnte Hamann in gewissen Punkten verstehen. Es sei "kritikwürdig, dass es so lange gedauert hat und dass der Anlauf von Sabitzer nicht unterbunden worden ist. Dadurch entstand ein bisschen Verwirrung", sagte Feuerherdt. Er verriet jedoch, dass im Hintergrund nicht nur der Zweikampf von BVB-Profi Karim Adeyemi mit Gladbach-Torhüter Jonas Omlin überprüft worden war, sondern auch noch eine mögliche Abseitsposition.

Die Intervention des VAR rechtfertigte der DFB-Mann – fehlerfrei war das Agieren des Schiedsrichtergespanns aber auch nicht. "Das kann man sicherlich insgesamt ein bisschen besser managen", fasste Feuerherdt zusammen: "Aber das sind auch Sachen, die verbessert werden können. Sonst haben wir ja alle nichts mehr zu tun."

Quelle: ntv.de, ara/dpa

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