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Eigenen Rekord ausgebaut: Bekannter Sherpa bezwingt Mount Everest zum 30. Mal

May 22
10:17 2024

Panorama

Der nepalesische Bergführer Kami Rita Sherpa im Mai 2023 am Flughafen in Kathmandu.

Der nepalesische Bergführer Kami Rita Sherpa im Mai 2023 am Flughafen in Kathmandu.

1994 besteigt Kami Rita vom Volk der Sherpa den Mount Everest zum ersten Mal. Seither soll er dies fast jedes Jahr wiederholt haben. Jetzt begleitet der Nepalese erneut eine Gruppe auf den höchsten Berg der Welt – und bricht damit seinen eigenen Rekord.

Der bekannte nepalesische Bergführer Kami Rita Sherpa hat zum 30. Mal den Mount Everest bestiegen und damit seinen eigenen Rekord ausgebaut. Der 54-Jährige habe den Gipfel des mit gut 8848 Metern höchsten Berges der Welt am Morgen erreicht, sagte ein nepalesischer Behördenmitarbeiter, der sich gegenwärtig im Everest-Basislager aufhält.

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Kami Rita Sherpa habe als Bergführer eine Gruppe begleitet, sagte der Chef seiner Expeditionsfirma Seven Summit Treks, Mingma Sherpa. Das letzte Mal hatte Sherpa den Berg erst vor 1,5 Wochen erklommen. Kami Rita Sherpa hatte den Mount Everest erstmals 1994 bezwungen und dies nach Angaben des Guinness-Buchs der Rekorde seither fast jedes Jahr wiederholt – als Teil seiner Arbeit. Er erklomm auch mehrere andere Achttausender im Himalaya.

Sherpas sind eine ethnische Gruppe aus der Region, deren Angehörige häufig als Führer und Träger für Bergsteiger aus dem Ausland arbeiten. Kami Rita Sherpa war selbst zunächst Träger und später dann Bergführer.

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Die Everest-Hauptsaison ist von April bis Juni, da es dann am ehesten gute Wetterfenster für die Besteigung des Berges an der Grenze zwischen Nepal und dem von China verwalteten Tibet gibt.

Er kann von den beiden Ländern aus bestiegen werden, aber Aufstiege von Nepal aus sind häufiger. Dort kostet auch die jeweils benötigte kostenpflichtige Genehmigung zur Besteigung weniger – insgesamt 11.000 US-Dollar (rund 10.000 Euro). In dieser Frühlingssaison hätten diese 419 Bergsteiger erhalten, hieß es von der nepalesischen Tourismusbehörde.

Quelle: ntv.de, lar/dpa

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