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Corona – Szenen aus Hamburger Impfzentrum: »Ich möchte nicht auf der Intensivstation landen«

March 20
05:16 2021
Wartende im Impfzentrum in den Hamburger Messehallen Icon: vergrößern

Wartende im Impfzentrum in den Hamburger Messehallen

Foto: Paula Markert / DER SPIEGEL

Ein Freitagnachmittag im März. In den Hamburger Messehallen A2 und A3 vereinen sich zahllose Stimmen zu einem Rauschen. Über die Flure eilt Personal in Weiß, Bänder auf Hüfthöhe markieren Bahnen für Menschen, die Abstand voneinander halten. Die Szenerie wirkt wie eine Mischung aus Fabrik, Krankenhaus und Labyrinth.

Seit Anfang Januar sind die beiden Messehallen das Impfzentrum der Hansestadt. Es ist eines der größten im Land. Zum Start gab es etwa 500 Corona-Impfungen am Tag, inzwischen sind es etwa 5000. Man könnte auch doppelt so viel schaffen, wenn genug Impfstoff da wäre.

Am Tag des Besuchs vergangene Woche lässt sich noch nicht absehen, was die Impfkampagne weiter ins Schlingern bringt: Die Bundesregierung stoppt die Impfungen mit AstraZeneca. Es gibt gesundheitliche Bedenken, die europäische Zulassungsbehörde (Ema) muss klären, ob ein Zusammenhang zwischen dem Impfstoff und dem Auftreten von Thrombosen bestehen könnte.

Die Auswirkungen auf das Impfzentrum in Hamburg sind laut Behörden zunächst gering: Gebuchte Termine bleiben bestehen. Wer AstraZeneca bekommen sollte, erhält stattdessen Biontech oder Moderna. Am Donnerstag gibt die Ema Entwarnung, von kommender Woche an wird auch in Hamburg wieder AstraZeneca vergeben.

Wie geht es zu im Hamburger Impfzentrum? Was passiert hinter den Kulissen? Wer arbeitet dort und worüber gibt es Streit? Ein Streifzug in Bildern.

Icon: Der Spiegel

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