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Corona-News am Samstag: Kreis Elbe-Elster trotz höherer Zahlen gegen schärfere Corona-Regeln

March 13
12:47 2021
Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) und Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) Icon: vergrößern

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) und Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD)

Foto: Bernd Settnik / dpa

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Mehr als 68.000 Neuinfektionen in den USA

09.55 Uhr: In den USA verzeichnen die Gesundheitsbehörden mindestens 68.698 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Seuche 29,39 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um mindestens 1743 auf 533.018. Die USA sind weltweit das mit Abstand am stärksten von der Pandemie betroffene Land.

Bundestagspräsident Schäuble für Impfung bei Olympia-Startern

09.39 Uhr: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble befürwortet eine zügige Impfung von Olympia-Teilnehmern gegen Corona, sobald die Impfstoff-Situation es zulässt. Er hoffe, dass man für diese Athleten, was die Verfügbarkeit der Impfstoffe und das Impfen anbetreffe, innerhalb der nächsten Wochen zu einem etwas pragmatischeren Umgang kommen könne, sagte der CDU-Politiker im Interview der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«.

Sobald einigermaßen genügend Impfstoff vorhanden sei, so dass auch Hausärzte in die Versorgung einbezogen würden, »stellt sich die Frage der strengen Priorisierung neu«, und er finde es dann richtig, dass die potenziellen Olympiakandidaten, »wenn sie das möchten«, geimpft werden, sagte Schäuble.

Brasilien-Mutante erreicht die Philippinen

09.13 Uhr: Auf den Philippinen ist erstmals die in Brasilien entdeckte hochansteckende Coronavirus-Variante nachgewiesen worden. Ein Filipino, der aus Brasilien zurückkehrte, sei positiv auf die P.1 Brasilien-Variante getestet worden, teilte das Gesundheitsministerium in einer Erklärung mit. Zudem seien 98 Ansteckungen mit der P.3 Variante, die zum ersten Mal Anfang des Monats in dem südostasiatischen Land entdeckt wurde, registriert worden. Laut dem Ministerium wurden binnen 24 Stunden 5000 neuen Coronavirus-Fällen nachgewiesen, der größte Anstieg an einem Tag seit mehr als sechs Monaten. 72 weitere Personen starben an oder mit dem Virus. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle beläuft sich damit auf 616.611.

Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 76,1

07.10 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen einem Tag 12.674 Corona-Neuinfektionen gemeldet – und damit 3117 mehr als vor genau einer Woche. Die Zahl der binnen sieben Tage gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Samstagmorgen mit 76,1 deutlich höher als am Vortag (72,4). Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 239 weitere Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.20 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen einem Tag 9557 Neuinfektionen und 300 neue Todesfälle verzeichnet. Bereits am Freitag hatte es einen deutlichen Anstieg der Corona-Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche und der Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag gegeben.

SPD-Fraktion will Einbeziehung der Hausarztpraxen bei Impfungen

07.05 Uhr: Die SPD Fraktion fordert die Einbeziehung der Hausarztpraxen für Impfungen in Corona-Hotspots. »Wenn wir den Impfturbo einlegen wollen, führt kein Weg an den Haus- und Fachärzten vorbei«, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin Sabine Dittmar der »Augsburger Allgemeinen«. Gerade in Gebieten mit hoher Inzidenz ergäbe es absolut Sinn, die ambulanten Praxen einzubeziehen. »Die niedergelassenen Ärzte könnten innerhalb von wenigen Tagen den kompletten vorrätigen Impfstoff problemlos verimpfen«, sagt Dittmar. »Hierfür wäre keine Registrierung notwendig, da die Terminvergabe am sinnvollsten direkt und wie gewohnt in der Arztpraxis erfolgt und von den Priorisierungsvorgaben in diesen extrem betroffenen Regionen abgewichen werden kann.«

Lindner fordert Impfgarantie bis zu den Sommerferien

07.00 Uhr: FDP-Chef Christian Lindner hat die Bundesregierung aufgefordert, Bürgern und Bürgerinnen eine Garantie für eine Corona-Erstimpfung bis zum Beginn der Sommerferien zu geben. Dazu müsse es beim Impfgipfel von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Landesregierungschefs am kommenden Mittwoch aber handfeste Ergebnisse geben. »Insbesondere erwarte ich, dass schneller über Haus-, Fach- und Betriebsärzte geimpft wird«, sagte Lindner der Nachrichtenagentur dpa. Merkel hatte davon gesprochen, dass allen Erwachsenen bis zum kalendarischen Sommerende am 21. September ein Impfangebot gemacht werden solle.

Icon: Der Spiegel

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