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Corona-News am Montag: RKI meldet 5608 Neuinfektionen in Deutschland

February 01
12:46 2021
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Ausflug am Feiertag (Symbolbild): Einmalige Corona-Entlastung?

Foto: Sabine Gudath/ imago images/Sabine Gudath

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Bayer will Corona-Impfstoff von Curevac produzieren

10.37 Uhr: Der Pharmakonzern Bayer will in die Produktion eines Corona-Impfstoffs einsteigen. Das Präparat, das vom Tübinger Biotechnologie-Unternehmen Curevac derzeit noch entwickelt wird, soll auch von Bayer hergestellt werden, wie beide Unternehmen in Berlin bekanntgaben. Bereits Anfang Januar hatten die Firmen eine Kooperation bekanntgegeben, die zunächst aber nur Zulassungsarbeiten und andere Unterstützungen des Großkonzerns für das kleine schwäbische Unternehmen umfasste. Curevac hofft, dass das Präparat im Sommer auf den Markt kommen kann. Bis Jahresende sind dann bis zu 300 Millionen Dosen geplant, 2022 soll die Zahl deutlich steigen. Bayer selbst will ab Ende 2021 produzieren und kalkuliert mit 160 Millionen Dosen im ersten Herstellungsjahr, danach mit mehr.

Mit der Kooperation entspricht Bayer auch dem Wunsch aus der Bundespolitik, Deutschland als Impfstoff-Standort zu stärken. Der Leverkusener Konzern, dessen Pharmasparte ihren Sitz in Berlin hat, stellt bislang keine Impfstoffe her.

Hunderttausende Briten warten mehr als ein Jahr auf OP

10.32 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie müssen Hunderttausende Briten bereits länger als ein Jahr auf Operationen warten. Ihre Anzahl sei seit Beginn der Pandemie von gut 1600 auf aktuell 192.000 Patienten gestiegen, hieß es einem BBC-Bericht zufolge vom Verband NHS Providers, der die Interessen der Beschäftigten des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS und anderen medizinischen Diensten vertritt.

In britischen Krankenhäusern werden derzeit mehr als 34.000 Patienten mit Covid-19 behandelt, mehr als 3800 von ihnen werden künstlich beatmet. Zwar nimmt die Zahl der Neueinweisungen langsam ab, doch der Druck auf den Intensivstationen bleibt dem Gesundheitsdienst zufolge weiterhin extrem hoch.

Gefälschter Impfstoff: 80 Verdächtige in China festgenommen

10.24 Uhr: Wegen der Fälschung von Corona-Impfstoffen sind in China 80 Verdächtige festgenommen worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete, hätten die Fälscher seit September 2020 unwirksame Kochsalzlösung abgefüllt, um sie als Impfstoff zu verkaufen. Insgesamt seien 3000 Impfdosen beschlagnahmt worden. Die Polizeiaktion sei an mehreren Orten im ganzen Land erfolgt. Der Umlauf der gefälschten Impfstoffe durch die Bande sei gestoppt worden.

China hat eine Reihe eigener Impfstoffe entwickelt. Die Regierung in Peking hat das Ziel ausgegeben, bis Mitte Februar 50 Millionen Menschen zu impfen.

England erreicht Etappenziel bei Corona-Impfungen in Pflegeheimen

10.17 Uhr: In England haben dem Gesundheitsdienst zufolge fast alle Bewohner von Pflegeheimen mittlerweile eine erste Corona-Impfdosis angeboten bekommen. Premierminister Boris Johnson nannte das für den Monatswechsel gesetzte Etappenziel einen »wichtigen Meilenstein« bei der Bekämpfung der Pandemie.

Unklar war jedoch zunächst, wie viele der Bewohner der mehr als 10.000 Pflegeheime in England das Impfangebot auch angenommen haben. Einzelne Heime waren zunächst ausgespart worden, weil es dort Corona-Ausbrüche gegeben hatte. Bei einer Pressekonferenz am Nachmittag wollte die Regierung genauere Zahlen bekannt geben.

Insgesamt haben in Großbritannien mittlerweile rund neun Millionen Menschen ihre erste Corona-Impfdosis erhalten, allein am Samstag waren es knapp 600.000 – ein Tagesrekord.

Nächste Bund-Länder-Runde wohl am 10. Februar

10.10 Uhr: Die nächste Bund-Länder-Chefrunde zu den Maßnahmen gegen die Pandemie werde wohl am 10. Februar stattfinden, sagt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Man sehe, dass die Zahlen der Neuinfektionen jetzt langsamer sinken würden. Problem gebe es vor allem im Grenzgebiet zu Tschechien. »Es ist nicht die Zeit, über große Lockerungen zu reden«, sagt Söder.

Politiker verlangen Ausgleich für Wochenend-Feiertage

10.02 Uhr: 1. Mai, der Tag der Deutschen Einheit und Weihnachten fallen in diesem Jahr auf Wochenenden. Mehrere Politiker fordern daher, Werktage umzuwandeln – »als Corona-Bonus«. Lesen Sie hier die ganze Meldung.

Schulen: Wie das zweite Halbjahr laufen soll

09.50 Uhr: Das Corona-Schuljahr ist ungefähr zur Hälfte geschafft. Wie es in den kommenden Tagen und Wochen weitergeht, lässt sich vielerorts nur erahnen – und hängt stark vom Wohnort ab. Lesen Sie hier den Überblick.

BDI: Industrie kann Impfstoffproduktion nicht schnell drastisch ausweiten

09.45 Uhr: Der Industrieverband BDI warnt vor dem Impfgipfel vor überzogenen Erwartungen. Bund und Länder sollten keine falsche Erwartungshaltung wecken, man könne die Impfstoffproduktion in Deutschland binnen weniger Wochen dramatisch steigern, sagt BDI-Präsident Siegfried Russwurm.

»Ein signifikanter Produktionsausbau ist so komplex und zeitaufwendig, dass mit keiner weiteren Beschleunigung der Impfstoffauslieferung zu rechnen ist.« Die Pharmaindustrie habe in Rekordzeit mehrere Impfstoffe entwickelt. »Die Unternehmen wissen um ihre gesellschaftliche Verantwortung und arbeiten konsequent daran, die Kapazitäten weiter zu steigern.«

Zahl der Kurzarbeiter steigt um 20 Prozent

09.37 Uhr: 2,6 Millionen Deutsche arbeiteten im Januar kurz. Das sind rund ein Fünftel mehr als noch im Dezember. Besonders betroffen: Hotels und Gaststätten. Lesen Sie hier die ganze Meldung.

Polizei-Großeinsatz in Südthüringen: Dutzende Narren feiern illegalen Umzug

09.30 Uhr: Der Umzug soll 300 Meter lang gewesen sein: Im thüringischen Jüchsen haben etliche Karnevalisten auf den Straßen gefeiert – bis die Polizei kam. Die Landrätin zeigt sich entsetzt, andere Narren distanzieren sich. Lesen Sie hier die ganze Meldung.

Großbritannien stockt Bestellung von Valneva-Impfstoff auf

09.20 Uhr: Die britische Regierung erhöht ihre Impstoff-Bestellung bei dem französischen Biotech-Unternehmen Valneva auf 100 Millionen Dosen. Die Briten könnten noch weitere 90 Millionen Dosen zwischen 2023 und 2025 bestellen, teilt das Unternehmen mit. Der Konzern, der den Abschluss seiner klinischen Phase I/II-Studie innerhalb von drei Monaten erwartet, erklärt, er habe bereits mit der Impfstoff-Produktion in Schottland begonnen.

Mittelstand sieht seine Lage optimistisch

09.10 Uhr: Trotz Corona beurteilen viele kleinere und mittlere Unternehmen die eigene Lage immer noch als gut. Vor allem die finanzielle Ausstattung der Firmen lässt hoffen. Lesen Sie hier die ganze Meldung.

Corona lässt deutschen Bier-Absatz auf historisches Tief sinken

08.39 Uhr: Die Pandemie hat den Bierabsatz in Deutschland auf ein historisch niedriges Maß gedrückt. Die Brauereien und Bierlager setzten im vergangenen Jahr mit 8,7 Milliarden Litern 5,5 Prozent weniger ab als im Jahr 2019, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Es war der niedrigste Wert seit der Neufassung des Biersteuergesetzes im Jahr 1993, das die Grundlage der Statistik bildet.

Den Brauern fehlten im Jahr 2020 vor allem die Feste und Großveranstaltungen, die zur Abwehr der Pandemie abgesagt worden waren. Auch die Schließungen von Gaststätten und Restaurants führten zu weniger Bierkonsum. Ein schneller Wiederanstieg des Absatzes war hingegen im Sommer zu beobachten, als kurzfristig die Lokale wieder öffnen durften. Der Bierkonsum ist bereits seit Jahren rückläufig.

Lockdown drückt Ende 2020 Umsatz im Einzelhandel auf Rekordminus

08.31 Uhr: Der Lockdown im Weihnachtsgeschäft hat den deutschen Einzelhändlern Ende 2020 das größte Umsatzminus seit mehr als einem Vierteljahrhundert eingebrockt. Der Umsatz sank im Dezember 9,3 Prozent zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Dies war der stärkste Rückgang seit Beginn der Statistik 1994. Preisbereinigt (real) lag das Minus bei 9,6 Prozent und damit deutlich schlechter als von Ökonomen mit 2,6 Prozent erwartet. »Dieser Rückgang lässt sich mit dem erneuten Corona-Lockdown erklären, der eine Teilschließung des Einzelhandels ab dem 16. Dezember 2020 und somit einen teilweisen Wegfall des Weihnachtsgeschäfts bedeutete«, erklärten die Statistiker.

Im Gesamtjahr hatte die Branche nominal 5,1 (real: 3,9) Prozent mehr in den Kassen. Dies war das größte Wachstum seit 1994. Während jedoch der Bekleidungshandel im Corona-Jahr rund 23 Prozent weniger Umsatz machte, stiegen die Erlöse im Internet- und Versandhandel um fast 25 Prozent.

Woidke gegen Zwangsmaßnahmen für Impfstoffproduktion

07.10 Uhr: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) äußert sich zurückhaltend zu Zwangsmaßnahmen gegen Pharmakonzerne, um die Impfstoff-Produktion zu erhöhen. »Das sehe ich im Moment nicht«, sagt er in der ARD. Erst einmal sollte man mit den Herstellern darüber reden, was möglich sei. Woidke plädiert dafür, auch Impfstoffe aus Russland und China für die Anwendung in Deutschland zu prüfen.

Israel verlängert Lockdown

06.54 Uhr: Der seit mehr als drei Wochen geltende Corona-Lockdown in Israel wird zunächst bis Freitag verlängert. Dies beschloss die Regierung in der Nacht zum Montag nach stundenlangen Debatten. Die Maßnahme soll bis Freitagfrüh um 7.00 Uhr Ortszeit (6.00 Uhr MEZ) gelten. Am Mittwoch will die Regierung jedoch erneut darüber beraten, ob eine weitere Verlängerung notwendig ist.

Die Menschen dürfen sich laut Corona-Vorschriften nur in Ausnahmefällen mehr als tausend Meter von ihren Wohnorten entfernen. Der internationale Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv solle bis Sonntag um Mitternacht (Ortszeit) für den Flugverkehr geschlossen bleiben, hieß es in einer Mitteilung des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. Es gibt nur wenige humanitäre Ausnahmefälle. Rückkehrer aus allen Ländern müssen sich von Dienstag an wieder zur Quarantäne in sogenannte Corona-Hotels begeben.

Sechs Wochen nach Beginn der Impfkampagne in Israel haben mehr als drei Millionen Menschen im Land die Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Das ist etwa ein Drittel der Bevölkerung. Rund 1,8 Millionen Israelis sind bereits zweimal geimpft worden. Gleichzeitig bleiben die Infektionszahlen in dem kleinen Mittelmeerland sehr hoch.

RKI hat noch keine neuen Corona-Zahlen veröffentlicht

06.46 Uhr: Die aktuellen Zahlen der Neuinfektionen liegen noch nicht vor – anders als zu dieser Uhrzeit sonst üblich. Das sogenannte Dashboard des Robert Koch-Instituts (RKI) werde noch aktualisiert, meldet die Nachrichtenagentur dpa.

Biontech kündigte zusätzliche Impfstoff-Lieferung an

06.42 Uhr: Wenige Stunden vor dem Impfgipfel mit der Kanzlerin verspricht das Mainzer Unternehmen Biontech eine deutlich größere Impfstofflieferung an die EU. Allein für Deutschland soll es im Frühjahr knapp 14 Millionen Dosen mehr geben.

»Captain Tom« an Covid-19 erkrankt

06.35 Uhr: Erst sammelte er fast 33 Millionen Pfund, um das britische Gesundheitssystem in der Pandemie zu unterstützen. Jetzt hat sich der 100-jährige Tom Moore selbst mit dem Coronavirus infiziert.

SPD-Chef Walter-Borjans kritisiert Impfstoffhersteller scharf

06.29 Uhr: Vor dem sogenannten Impfgipfel an diesem Montag hat SPD-Chef Norbert Walter-Borjans die Hersteller von Corona-Impfstoffen in die Pflicht genommen. »Ich bin schockiert über den Mangel an Sensibilität und Verantwortungsbewusstsein bei einigen Herstellern. Es geht hier nicht um Schokolade, sondern um ein Produkt, an dem Existenzen und der Zusammenhalt der Gesellschaft hängen«, sagte Walter-Borjans dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Trotz aller Anerkennung für die rasche Entwicklung der Vakzinen sind mehrere Hersteller von Covid-19-Impfstoffen zuletzt in die Kritik geraten. So sorgten etwa das Mainzer Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer für Ärger mit der kurzfristigen Ankündigung, wegen Werksumbauten vorübergehend weniger Impfstoff zu liefern – auch wenn dadurch eine größere Produktion möglich werden soll.

Strobl will Zwangsisolierung für Quarantänebrecher

01.00 Uhr: Der neue Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Thomas Strobl, spricht sich für eine Zwangsisolierung von Personen aus, die wiederholt gegen Corona-Quarantäneauflagen verstoßen. »Hartnäckige Quarantänebrecher, bei denen alle anderen Mittel nicht zur Einsicht führen, müssen in einem geschlossenen Krankenhaus abgesondert werden«, sagt Strobl den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut einem Vorab-Bericht (Montagausgabe).

»Es geht ja nur um wenige Einzelfälle und um wenige Tage, in denen die Leute infektiös sind.« Natürlich brauche es dafür einen richterlichen Beschluss. Die Maßnahme sei gerechtfertigt, da die Personen bewusst in Kauf nehmen, andere mit einer potenziell tödlichen Krankheit zu infizieren, so Strobl. Baden-Württemberg hat nach Angaben der Mediengruppe bereits zwei Krankenhäuser für diesen Zweck bestimmt.

Icon: Der Spiegel

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