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Corona-News am Donnerstag: Fast jedes dritte deutsche Unternehmen meldet Kurzarbeit an

February 18
08:41 2021
Arbeiter in Deutschland (Symbolbild) Icon: vergrößern

Arbeiter in Deutschland (Symbolbild)

Foto: Z1022 Patrick Pleul/ dpa

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Vergnügungsparks in New York dürfen im Frühjahr wieder öffnen

4.05 Uhr: Die Vergnügungsparks im US-Bundesstaat New York werden trotz Corona-Pandemie im Frühjahr wieder aufmachen dürfen. Masken, Abstand, Einhaltung von Hygieneregeln und Reduzierung der erlaubten Besucherzahlen auf rund ein Drittel seien dabei Pflicht, sagte Gouverneur Andrew Cuomo bei einer Pressekonferenz am Mittwoch (Ortszeit). So kann beispielsweise der berühmte Vergnügungspark Coney Island im New Yorker Stadtteil Brooklyn, der im vergangenen Jahr komplett geschlossen bleiben musste, ab 9. April wieder seine Tore für Besucher öffnen.

Bereits Ende März dürften Vergnügungseinrichtungen in Innenräumen wie beispielsweise Trampolin-Zentren oder Spielhallen wieder öffnen, sagte Cuomo. Damit verkündete der Gouverneur schon zum wiederholten Mal innerhalb weniger Wochen neue Lockerungen: Zuvor waren unter anderem Stadien wieder eingeschränkt für Großveranstaltungen freigegeben und die Innenräume der Restaurants, Cafés und Bars der Millionenmetropole New York bei eingeschränkter Kapazität wieder geöffnet worden.

Mittelstand verlangt »Exit-Fahrplan« aus dem Lockdown

3.30 Uhr: Der Mittelstand dringt angesichts des wochenlangen Lockdowns auf einen verbindlichen »Exit-Fahrplan«. In einem Schreiben des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) an Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) heißt es: »Deutschland muss raus aus dem Lockdown. Der Lockdown in Deutschland richtet mittlerweile in weiten Teilen mehr wirtschaftlichen Schaden an, als er medizinischen Nutzen bringt.«

Es sei »höchste Zeit«, den bestehenden Zustand der Ungewissheit geregelt zu beenden. Das Schreiben lag der Nachrichtenagentur dpa vor. Gefordert wird außerdem ein »Wirtschaftsgipfel« mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

Altmaier hatte nach einem »Wirtschaftsgipfel« mit Verbänden am Dienstag angekündigt, er wolle gemeinsam mit der Wirtschaft zu den nächsten Beratungen von Bund und Ländern zur Corona-Krise Anfang März Empfehlungen für eine Öffnungsstrategie vorlegen. Die Verbände sind dem Vernehmen nach aufgefordert, Anregungen bezüglich eines Eckpunktepapiers zum Thema Öffnungsstrategie bis Freitagmittag ans Wirtschaftsministerium zu schicken.

Städte- und Gemeindebund warnt vor zu hohen Erwartungen an Corona-Schnelltests

3.00 Uhr: Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat vor zu hohen Erwartungen an die von der Bundesregierung ab März angekündigten kostenlosen Corona-Schnelltests gewarnt. Die Bürger sollten nicht glauben, dass ab 1. März »überall für alle« die Schnelltests in großer Zahl zur Verfügung stünden, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Aus dem Start der Impfkampagne sei gelernt worden, dass die Beschaffung von Einsatzmitteln gegen das Coronavirus sowie deren Verteilung an viele Millionen Menschen eine »Mammutaufgabe« darstelle. Landsberg plädierte deshalb für einen Stufenplan bei den Schnelltests: »Wenn die Tests noch nicht in ausreichender Zahl vorhanden sind, ist es sinnvoll, sich zunächst auf Kitas und Schulen zu konzentrieren«, sagte er.

Icon: Der Spiegel

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