Corona-Impfstoffe: Drei Faktoren entscheiden, wie schnell wir die Pandemie besiegen
Icon: vergrößernIn den kommenden Tagen wird sich entscheiden, ob Deutschland ein schlimmer oder schöner Sommer bevorsteht. Schon lange ist klar, dass nur mithilfe von Impfungen die Pandemie effektiv ausgebremst werden kann. Aber bislang holpert und ruckelt der Impfstart erheblich. Eine Rückkehr in zumindest annähernde Normalität wird nur möglich sein, wenn es mehr Impfstoff gibt, der auch vor allem ältere Menschen schützt, gegen die neuen Mutanten besteht und schließlich auch die Übertragung des Virus verhindert oder wenigstens eindämmt. Es sind erdrückend viele Anforderungen.
Ob sie zu erfüllen sind, werden drei nun fast zeitgleich anstehende Ereignisse zeigen:
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Am Freitag wird wohl die europäische Zulassungsbehörde Ema entscheiden, ob der viel kritisierte Impfstoffkandidat des Pharmakonzerns AstraZeneca in der EU zugelassen wird – und ob er auch ältere Menschen schützt.
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Der US-Konzern Johnson & Johnson wird voraussichtlich am Montag kommender Woche bekannt geben, ob sein Impfstoffkandidat wirksam ist.
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Und Biontech/Pfizer werden wohl Ende der Woche einschätzen können, ob der Impfstoff nicht nur den Ausbruch von Covid-19 verhindert, sondern auch die Übertragung des Virus.
Im besten Fall wird der AstraZeneca-Kandidat auch für Risikogruppen zugelassen, die Vakzine von Johnson & Johnson ist zu 90 Prozent wirksam, und der Biontech-Impfstoff stoppt die Übertragung des Virus. Dann stehen die Chancen gut, die Coronakrise bis zum Sommer in den Griff zu bekommen.

