Corona in Deutschland: Wann das Impfproblem gelöst sein könnte
Icon: vergrößernImpfung in Frankfurt am Main
Foto: DER SPIEGEL
Mehr als ein Jahr grassiert das neuartige Coronavirus bereits. Und ohne flächendeckende Impfungen ist kein schnelles Ende in Sicht. Spätestens im Sommer soll sich die Lage in Deutschland jedoch entspannen. So hat es Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) versprochen. Dann soll es hierzulande genug Impfstoff geben, um allen ein Impfangebot in Aussicht stellen zu können. Aber wird Spahn dieses Versprechen halten können?
Es könnte durchaus klappen, denn die Regierung hat gleich mehrere Trümpfe in der Hand. Laut einem Papier des Bundesgesundheitsministeriums vom 4. Januar sollen bis zum dritten Quartal mehr als 200 Millionen Dosen Impfstoff nach Deutschland geliefert werden. Damit ließen sich mehr als 100 Millionen Menschen impfen. In Deutschland leben aber nur 83 Millionen Personen.
Aber selbst wenn es Lieferprobleme geben sollte und nur halb so viele Dosen zur Verfügung stünden, wäre es möglich, dass trotzdem genug Impfstoff da ist. Denn nicht jeder will oder kann geimpft werden. Eine angepasste Impfstrategie bietet zudem zusätzliche Spielräume.

