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HomeNachrichtenVapes stehen vor dem Aus: Großbritannien will gegen Einweg-E-Zigaretten durchgreifen

Vapes stehen vor dem Aus: Großbritannien will gegen Einweg-E-Zigaretten durchgreifen

Panorama

Bis Mitte 2025 dürfen noch Restbestände verkauft werden.

Bis Mitte 2025 dürfen noch Restbestände verkauft werden.

Einweg-E-Zigaretten stehen in Großbritannien endgültig vor dem Aus. London begründet den Entschluss unter anderem mit der Verschmutzung der Umwelt. Auch zum Konsum bei Jugendlichen gibt es bedenkliche Feststellungen.

England will den Verkauf von Einweg-E-Zigaretten ab nächstem Sommer verbieten. Vapes zum einmaligen Gebrauch würden oft in den Hausmüll oder auf die Straße geworfen statt recycelt – "was zu einer Flut von Müll auf unseren Straßen führt", teilte die britische Regierung mit.

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Den Plänen zufolge sollen Unternehmen ihre Restbestände noch bis 1. Juni 2025 verkaufen können. Fast fünf Millionen Einweg-Vapes seien im vergangenen Jahr schätzungsweise pro Woche weggeworfen worden – das seien fast viermal so viele wie noch ein Jahr zuvor gewesen, hieß es in der Mitteilung aus London.

Das Verbot werde nicht nur zum Umweltschutz beitragen, sondern E-Zigaretten auch für jüngere Menschen weniger attraktiv machen, teilte Staatssekretär Andrew Gwynne mit. "Es ist zutiefst beunruhigend, dass ein Viertel der 11- bis 15-Jährigen im vergangenen Jahr eine Vape benutzt hat." Einwegprodukte seien dabei oft das Produkt der Wahl. Das Parlament muss über das Vorhaben noch abstimmen.

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Panorama 29.01.24 Immer mehr Jugendliche dampfen Großbritannien erwägt Verbot von Einmal-E-Zigaretten

Schon die frühere konservative Regierung hatte ein Verbot angekündigt. Die seit Sommer regierende sozialdemokratische Labour-Partei will es nun umsetzen. Sie will auch Pläne der Konservativen aufgreifen, die künftigen Generationen schrittweise den Kauf herkömmlicher Zigaretten verbieten wollten.

In Deutschland ist der Verkauf von Vapes erlaubt. Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Burkhard Blienert von der SPD, spricht sich dafür aus, dass auch hierzulande ein Verbot erlassen wird.

Quelle: ntv.de, rog/dpa