{"id":99,"date":"2020-04-27T05:11:27","date_gmt":"2020-04-27T02:11:27","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-montag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/"},"modified":"2020-04-27T05:11:27","modified_gmt":"2020-04-27T02:11:27","slug":"coronavirus-news-am-montag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-montag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/","title":{"rendered":"Coronavirus News am Montag: Die wichtigsten Entwicklungen zu Sars-CoV-2 und Covid-19"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Gesundheitsminister Jens Spahn l\u00e4sst offen, wann genau die Corona-App bereitsteht. \u00d6sterreich plant eine &quot;behutsame&quot; \u00d6ffnung. Und: In Stockholm m\u00fcssen mehrere Lokale zeitweise schlie\u00dfen. Der \u00dcberblick.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>NRW-Familienminister Stamp fordert gr\u00f6\u00dferen Spielraum der L\u00e4nder bei Kita-\u00d6ffnungen<\/h3>\n<p>03.20 Uhr: Der nordrhein-westf\u00e4lische Familienminister Joachim Stamp hat f\u00fcr einen gr\u00f6\u00dferen Spielraum der L\u00e4nder bei der \u00d6ffnung von Kitas pl\u00e4diert. &quot;Wir haben regional unterschiedliche Entwicklungen der Pandemie, auf die m\u00fcssen wir auch regional unterschiedlich reagieren k\u00f6nnen&quot;, sagte der FDP-Politiker vor der an diesem Montag geplanten Familienministerkonferenz den &quot;Westf\u00e4lischen Nachrichten&quot; und dem &quot;Westfalen-Blatt&quot;. H\u00f6here Infektionszahlen in Bayern oder Baden-W\u00fcrttemberg d\u00fcrften andere L\u00e4nder nicht bei der \u00d6ffnung der Kitas bremsen: &quot;Dann sollten wir das in den L\u00e4ndern mit den jeweils passenden Geschwindigkeiten angehen.&quot;<\/p>\n<p>Die Familienminister von Bund und L\u00e4ndern wollen eine Empfehlung f\u00fcr die Schalte von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpr\u00e4sidenten am Donnerstag abgeben. Stamp \u00fcbte Kritik an den Entscheidungswegen: &quot;Es ist auch kein dauerhaft akzeptabler Zustand, dass die Bundeskanzlerin und die Ministerpr\u00e4sidenten in Zwei-Wochen-Rhythmen bundeseinheitlich erkl\u00e4ren, was jetzt geht und was nicht.&quot; Aufgabe der Runde sei es, einen gemeinsamen Rahmen festzulegen. &quot;Aber es kann nicht sein, dass ein solches Gremium bis in alle Einzelteile in die L\u00e4nder durchregiert. Wir haben auch Landesparlamente mit souver\u00e4nen Abgeordneten, die in der Lage sind zu entscheiden, was sinnvoll und nicht sinnvoll ist.&quot;<\/p>\n<h3>Hunderte Demonstranten in Bras\u00edlia solidarisieren sich mit Bolsonaro<\/h3>\n<p>03.02 Uhr: Mehrere hundert Demonstranten haben in der brasilianischen Hauptstadt Bras\u00edlia ihre Solidarit\u00e4t mit Pr\u00e4sident Jair Bolsonaro bekundet, nachdem Justizminister Sergio Moro in der vergangenen Woche nach einem Streit mit Bolsonaro die Regierung verlassen hatte. Die Demonstranten zogen am Sonntag in Fahrzeugen und zu Fu\u00df durch das Regierungsviertel zum Sitz des Parlaments. Auf Transparenten stand &quot;Unterst\u00fctzung f\u00fcr Bolsonaro&quot;. Der abgetretene Justizminister Moro wurde als &quot;Verr\u00e4ter&quot; bezeichnet. <\/p>\n<p>Moro war eine Schl\u00fcsselfigur in Bolsonaros Kabinett, zuvor hatte der Pr\u00e4sident den Chef der Bundespolizei, Mauricio Valeixo, entlassen. Moro warf Bolsonaro &quot;politische Einflussnahme&quot; in Justizangelegenheiten vor. Es ist der zweite Abgang in k\u00fcrzester Zeit: In der vergangenen Woche hatte der Pr\u00e4sident nach einem Zwist \u00fcber den richtigen Kurs in der Coronakrise seinen Gesundheitsminister entlassen. Bolsonaros laxes Krisenmanagement ist nicht nur in der Regierung umstritten: Zuletzt forderten zahlreiche Regierungsanh\u00e4nger ein Eingreifen der Streitkr\u00e4fte. <\/p>\n<h3>Schweizer d\u00fcrfen wieder zum Friseur<\/h3>\n<p>02.50 Uhr: Die Schweiz beginnt rund sechs Wochen nach dem Schlie\u00dfen der meisten Gesch\u00e4fte mit einer Lockerung der Corona-Schutzma\u00dfnahmen. Ab diesem Montag d\u00fcrfen etwa Friseurgesch\u00e4fte, Kosmetik- oder Nagelstudios sowie Baum\u00e4rkte und Gartencenter wieder \u00f6ffnen. \u00c4rzte und Physiotherapeuten k\u00f6nnen ihre Praxen wieder auch f\u00fcr nicht dringende Termine \u00f6ffnen, Krankenh\u00e4user d\u00fcrfen wieder seit Beginn der Krise aufgeschobene Eingriffe vornehmen. Die Schweiz hatte am 16. M\u00e4rz die Notlage mit weitgehenden Einschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens erkl\u00e4rt, um eine zu starke Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verhindern.<\/p>\n<p>Maskenpflicht besteht in dem Land nicht, aber die L\u00e4den m\u00fcssen versch\u00e4rfte Hygieneauflagen einhalten und f\u00fcr Abstand zwischen den Kunden sorgen. Schulen und weitere Gesch\u00e4fte sollen in zwei Wochen wieder \u00f6ffnen. Wenn die Zahl der Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 nicht deutlich steigt, sollen ab 8. Juni auch Berufs- und Hochschulen sowie Museen, Bibliotheken und Zoos wieder \u00f6ffnen. Laut Johns Hopkins University sind derzeit 29.061 Personen mit dem Coronavirus infiziert, 1610 sind gestorben.<\/p>\n<h3><strong>Airbus-Chef bereitet Mitarbeiter auf harte Einschnitte vor<\/strong><\/h3>\n<p>02.22 Uhr: Das \u00dcberleben des Konzerns steht auf dem Spiel &#8211; mit diesen drastischen Worten leitet der Airbus-Chef Sparma\u00dfnahmen ein. Auch Arbeitspl\u00e4tze d\u00fcrften wegfallen. Lesen Sie hier mehr. <\/p>\n<h3>Bundesumweltministerin: Einsatz f\u00fcr Klimaschutz muss weitergehen<\/h3>\n<p>02.00 Uhr: Bundesumweltministerin Svenja Schulze will den Klimaschutz als zentrales Element beim Wiederaufbau der Wirtschaft in der Coronakrise verankern. &quot;F\u00fcr uns wichtig ist, dass die kommenden Konjunkturprogramme so gestaltet werden, dass sie Arbeitspl\u00e4tze, Innovation und Klimaschutz zugleich voranbringen&quot;, sagt die SPD-Politikerin den Zeitungen der &quot;Funke Mediengruppe&quot;. <\/p>\n<p>Aus wichtigen L\u00e4ndern seien in dieser Hinsicht positive Signale zu sehen, erkl\u00e4rt Schulze. &quot;China zum Beispiel denkt \u00fcber gr\u00fcne Konjunkturpakete nach.&quot; Weil der Klimawandel auch in Zeiten von Corona weiterexistiere, m\u00fcsse der Einsatz f\u00fcr Klimaschutz weitergehen, so die Ministerin. Umwelt- und Klimaschutz w\u00fcrden nach der Krise umso mehr gebraucht, als Treiber f\u00fcr Wirtschaft, Innovation und Besch\u00e4ftigung.<\/p>\n<h3>Mehrere Lokale in Stockholm wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen Corona-Auflagen geschlossen<\/h3>\n<p>01.30 Uhr: In Stockholm sind mehrere Bars und Restaurants von den Beh\u00f6rden vor\u00fcbergehend geschlossen worden. Grund: Sie h\u00e4tten die Regeln zum Schutz gegen das Coronavirus missachtet. In den f\u00fcnf dicht gemachten Lokalen seien die Vorgaben f\u00fcr den Abstand zwischen den G\u00e4sten nicht eingehalten worden, begr\u00fcndete der Chef der Gesundheitsdienste der schwedischen Hauptstadt, Per Follin, am Sonntag die Ma\u00dfnahme.<\/p>\n<p>In Schweden gelten nach wie vor relativ lockere Corona-Regelungen. Am Freitag hatte die Regierung jedoch damit gedroht, Gastst\u00e4tten zu schlie\u00dfen, da Restaurantbesitzer die Hygienevorschriften nicht immer einhielten. Derzeit sterben allerdings ungew\u00f6hnlich viele Menschen in dem Land. Bis Sonntag wurden in Schweden 2194 Todesopfer gez\u00e4hlt, 18.640 waren mit dem Coronavirus infiziert.<\/p>\n<h3>Deutsche Bank \u00fcbertrifft Erwartungen von Analysten<\/h3>\n<p>01.00 Uhr: Die Deutsche Bank hat sich im ersten Quartal \u00fcberraschend gut geschlagen. Trotz der Coronakrise schrieb Deutschlands gr\u00f6\u00dftes Geldhaus einen Gewinn vor Steuern von 206 Millionen Euro, wie das Institut in der Nacht zum Montag mitteilte. Von der Bank selbst befragte Analysten hatten hingegen im Schnitt einen Verlust von 269 Millionen Euro erwartet. Nach Steuern verdiente der Konzern 66 Millionen Euro. <\/p>\n<p>&quot;Wir sind sehr zufrieden, dass die Ergebnisse f\u00fcr das erste Quartal unsere Fortschritte beim Umbau unserer Bank, die operative St\u00e4rke unseres Gesch\u00e4fts und unsere Widerstandskraft best\u00e4tigen&quot;, sagte Konzernchef Christian Sewing. Auch bei den Ertr\u00e4gen schlug sich die Bank besser als erwartet: Sie verbuchte im ersten Quartal Einnahmen von 6,4 Milliarden Euro, die Experten hatten im Schnitt lediglich mit 5,7 Milliarden gerechnet. Doch auch die Deutsche Bank sp\u00fcrt die Folgen der Pandemie. Die Risikovorsorge lag bei 0,5 Milliarden Euro, das Kapitalpolster schmolz. Die vollst\u00e4ndige Bilanz f\u00fcr das erste Quartal pr\u00e4sentiert das Geldhaus am Mittwoch.<\/p>\n<h3>\u00d6sterreich will sich nur &quot;behutsam&quot; f\u00fcr Urlauber \u00f6ffnen<\/h3>\n<p>00.30 Uhr: \u00d6sterreichs Regierung hat versichert, dass das Land beim Sommertourismus f\u00fcr ausl\u00e4ndische G\u00e4ste &quot;behutsam&quot; vorgehen werde. Grenz\u00fcberschreitender Tourismus werde &quot;nur vorsichtig und Schritt f\u00fcr Schritt wieder m\u00f6glich sein&quot;, sagte Au\u00dfenminister Alexander Schallenberg der &quot;Bild&quot;-Zeitung (Montagsausgabe). \u00d6sterreich werde mit Partnerl\u00e4ndern und in engem Kontakt mit der EU-Kommission gemeinsam &quot;an L\u00f6sungen arbeiten, wie ein behutsames Hochfahren des Sommertourismus wieder m\u00f6glich sein k\u00f6nnte&quot;.<\/p>\n<p>Zudem k\u00e4men f\u00fcr die Einreise nur Urlauber aus L\u00e4ndern in Frage, die im Kampf gegen das Coronavirus \u00e4hnlich weit seien wie \u00d6sterreich und \u00e4hnlich niedrige Infektionszahlen aufwiesen, betonte Schallenberg. Zuvor hatte Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) vor einem &quot;europ\u00e4ischen Wettlauf&quot; bei der Wiederer\u00f6ffnung des Tourismus gewarnt. Ein solcher Wettbewerb k\u00f6nne zu &quot;unvertretbaren Risiken&quot; f\u00fchren.<\/p>\n<p>Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Barei\u00df, hatte der Nachrichtenagentur dpa gesagt, Sommerurlaub in Deutschland sei wohl m\u00f6glich &#8211; aber keine gro\u00dfen Fernreisen. Er sprach sich allerdings f\u00fcr vorsichtige Lockerungen bei der geltenden weltweiten Reisewarnung aus.<\/p>\n<p>\u00d6sterreich hatte als eines der ersten EU-L\u00e4nder die Beschr\u00e4nkungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus wieder gelockert. In dem Land gab es nach Angaben der Beh\u00f6rden bis Sonntag rund 15.000 best\u00e4tigte Infektionsf\u00e4lle und 542 Todesopfer.<\/p>\n<h3>Alle 20 Millionen Einwohner von Mexiko-Stadt m\u00fcssen ab Montag Masken tragen<\/h3>\n<p>00.16 Uhr: Im Kampf gegen das Coronavirus sollen alle rund 20 Millionen Einwohner von Mexiko-Stadt ab Montag in der \u00d6ffentlichkeit Masken tragen. Dies k\u00fcndigte am Sonntag B\u00fcrgermeisterin Claudia Sheinbaum auf einer Pressekonferenz an. &quot;Es gibt viele Menschen, die infiziert sein k\u00f6nnen, aber keine Symptome zeigen&quot;, begr\u00fcndete sie den Schritt. &quot;Deshalb ist es wichtig, den Mund zu bedecken.&quot;<\/p>\n<p>Sheinbaum zufolge soll die Nichteinhaltung der Regel keine Strafen nach sich ziehen. Sie forderte aber alle Einwohner der Metropole auf, ihrer Anordnung nachzukommen.<\/p>\n<p>In Mexiko wurden offiziellen Angaben zufolge bisher knapp 14.000 Corona-Infektionen registriert, mehr als 1300 Menschen starben. Die Regierung geht davon aus, dass der H\u00f6hepunkt der Infektionswelle zwischen dem 8. und 10. Mai erreicht wird.<\/p>\n<h3>Gesundheitsminister Spahn: Einf\u00fchrung von Corona-App kann noch dauern<\/h3>\n<p>00.10 Uhr: Bis eine Corona-App in Deutschland bereitsteht, kann es laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch etwas dauern. Man wolle den jetzt eingeschlagenen Weg mit einer dezentralen App &quot;so schnell als m\u00f6glich, aber auch so sicher als m\u00f6glich gehen&quot;, sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend in den ARD-&quot;Tagesthemen&quot;. Ein konkretes Datum nannte er nicht.<\/p>\n<p>Auf den Hinweis, dass eine App urspr\u00fcnglich schon Mitte April in Betrieb gehen sollte, sagte der Minister, er habe &quot;immer darauf hingewiesen, mit den Erfahrungen aus anderen Digitalprojekten, dass es meistens ein, zwei, drei Wochen l\u00e4nger dauert, als manch einer \u00f6ffentlich sagt, weil Datensicherheit und Datenschutz so wichtig sind&quot;. Bei der nun geplanten App k\u00f6nne man &quot;aufsetzen auf das, was in den letzten Wochen entwickelt wurde&quot; und dieses weiterentwickeln. &quot;Und das werden wir sehr gr\u00fcndlich machen, aber auch sehr z\u00fcgig in den n\u00e4chsten Wochen.&quot;<\/p>\n<p>Die Bundesregierung hatte sich am Wochenende doch f\u00fcr eine dezentrale Speicherung entschieden. Als Grund nannte Spahn in der Sendung die h\u00f6here Akzeptanz dieser L\u00f6sung. &quot;Wir brauchen m\u00f6glichst viele, die mitmachen, damit wir das Virus und den Ausbruch unter Kontrolle bekommen.&quot; Die App soll helfen, Ansteckungen nachzuverfolgen,<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gesundheitsminister Jens Spahn l\u00e4sst offen, wann genau die Corona-App bereitsteht. \u00d6sterreich plant eine &quot;behutsame&quot; \u00d6ffnung. Und: In Stockholm m\u00fcssen mehrere Lokale zeitweise schlie\u00dfen. Der \u00dcberblick. 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