{"id":847,"date":"2020-07-01T16:27:40","date_gmt":"2020-07-01T13:27:40","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/diesel-skandal-ermittler-durchsuchen-continental-wegen-vw-abschalteinrichtung\/"},"modified":"2020-07-01T16:27:40","modified_gmt":"2020-07-01T13:27:40","slug":"diesel-skandal-ermittler-durchsuchen-continental-wegen-vw-abschalteinrichtung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/diesel-skandal-ermittler-durchsuchen-continental-wegen-vw-abschalteinrichtung\/","title":{"rendered":"Diesel-Skandal: Ermittler durchsuchen Continental wegen VW-Abschalteinrichtung"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/f739de66-1a43-40d2-97c5-ea8f88b4c4a9_w948_r1.77_fpx45_fpy41.jpg\" title=\"Conti-Werk in Hannover: Ermittlungen wegen Beihilfe zum Betrug\" alt=\"Conti-Werk in Hannover: Ermittlungen wegen Beihilfe zum Betrug\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Conti-Werk in Hannover: Ermittlungen wegen Beihilfe zum Betrug<\/p>\n<p> imago stock&amp;people\/ imago images\/teutopress <\/figcaption><\/figure>\n<p>Polizei und Staatsanwaltschaft haben in ihren Ermittlungen zum Diesel-Abgasskandal bei VW die Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume des Autozulieferers Continental durchsucht. Die Ermittler h\u00e4tten B\u00fcros in Hannover, Frankfurt und Regensburg aufgesucht, teilte Continental mit.<\/p>\n<p>Grund seien die Ermittlungen zu von VW verwendeten Abschaltvorrichtungen in Diesel-Motoren. Das Unternehmen kooperiere mit den Beh\u00f6rden, hie\u00df es. Zum Stand des Verfahrens \u00e4u\u00dferte sich Continental nicht.<\/p>\n<p>Der Dax-Konzern bekr\u00e4ftigte jedoch seine Position aus fr\u00fcheren Pr\u00fcfungen: &quot;Wir haben an keinen unserer Kunden Software zum Zweck der Manipulation von Abgastestwerten geliefert&quot;, teilte er zu der Razzia mit, \u00fcber die zuvor die &quot;Wirtschaftswoche&quot; berichtet hatte. Mit der Conti-Software, so das Unternehmen, h\u00e4tten sich die &quot;im jeweiligen Zeitraum g\u00fcltigen Abgasgrenzwerte grunds\u00e4tzlich einhalten lassen&quot;.<\/p>\n<h3>Ermittlungen gegen sieben Conti-Ingenieure<\/h3>\n<p>&quot;Wir ermitteln gegen Mitarbeiter von Continental wegen der Beihilfe zum Betrug und wegen der Vorlage falscher Unterlagen&quot;, sagte Staatsanwalt Oliver Eisenhauer der Nachrichtenagentur Reuters zufolge. Demnach z\u00e4hlten sieben Ingenieure und zwei Projektleiter zu den Beschuldigten. Zwei Manager und ein Compliance Officer seien an den Ermittlungen beteiligt.<\/p>\n<p>Die Abgasaff\u00e4re bei Volkswagen war im September 2015 aufgeflogen. Der Autohersteller hatte in den USA manipulierte Abgas-Reinigungssysteme in Dieselfahrzeuge eingebaut, die im Testbetrieb deutlich niedrigere Stickoxid-Emission anzeigten, als im tats\u00e4chlichen Betrieb auf der Stra\u00dfe entstanden. Sp\u00e4ter ergab sich die Frage, ob m\u00f6glicherweise auch Zulieferer in die T\u00e4uschungsabsichten eingeweiht waren. Sie bestreiten dies.<\/p>\n<p>Im Januar war auch der japanische Hersteller Mitsubishi unter Verdacht geraten, Dieselk\u00e4ufer mit illegalen Abschalteinrichtungen betrogen zu haben. Bei einer Razzia in vier Bundesl\u00e4ndern durchsuchten Ermittler Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume der deutschen Mitsubishi-Niederlassung, einer Tochtergesellschaft und zweier gro\u00dfer Zulieferer. Continental-Mitarbeiter wurden in dem Verfahren als Zeugen gef\u00fchrt.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Conti-Werk in Hannover: Ermittlungen wegen Beihilfe zum Betrug imago stock&amp;people\/ imago images\/teutopress Polizei und Staatsanwaltschaft haben in ihren Ermittlungen zum Diesel-Abgasskandal bei VW die Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume des Autozulieferers Continental<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-847","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/847","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=847"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/847\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=847"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=847"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=847"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}