{"id":837,"date":"2020-07-01T04:41:46","date_gmt":"2020-07-01T01:41:46","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/wehrauftrage-lobt-durchgreifen-beim-kommando-spezialkrafte\/"},"modified":"2020-07-01T04:41:46","modified_gmt":"2020-07-01T01:41:46","slug":"wehrauftrage-lobt-durchgreifen-beim-kommando-spezialkrafte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/wehrauftrage-lobt-durchgreifen-beim-kommando-spezialkrafte\/","title":{"rendered":"Wehrauftrage lobt Durchgreifen beim Kommando Spezialkr\u00e4fte"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/2f2d01d3-0001-0004-0000-000001403933_w948_r1.77_fpx48.4_fpy49.99.jpg\" title=\"Bundeswehrsoldaten des Kommando Spezialkr\u00e4fte (Archivbild): Wie geht es weiter mit der Einheit?\" alt=\"Bundeswehrsoldaten des Kommando Spezialkr\u00e4fte (Archivbild): Wie geht es weiter mit der Einheit?\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Bundeswehrsoldaten des Kommando Spezialkr\u00e4fte (Archivbild): Wie geht es weiter mit der Einheit? <\/p>\n<p> Kay Nietfeld\/ picture alliance\/dpa <\/figcaption><\/figure>\n<p>Als Konsequenz aus einer Serie rechtsextremer Vorf\u00e4lle will Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) mit einem ganzen Paket von Ma\u00dfnahmen auf das Kommando Spezialkr\u00e4fte (KSK) der Bundeswehr einwirken.<\/p>\n<p>Die Wehrbeauftragte Eva H\u00f6gl hat die geplanten Reformschritte f\u00fcr die Eliteeinheit begr\u00fc\u00dft. Sie finde die Vorschl\u00e4ge &quot;sehr richtig&quot; und konsequent, sagte die SPD-Politikerin am Dienstagabend dem RBB-Sender radioeins.<\/p>\n<p>Nicht vernachl\u00e4ssigt werden d\u00fcrfe, dass jeder einzelne Fall sorgf\u00e4ltig aufgekl\u00e4rt werde. Auch sollte man dar\u00fcber nachdenken, wie man mehr Vielfalt in das KSK bekommen und f\u00fcr mehr Transparenz sorgen k\u00f6nne. H\u00f6gl bezeichnete es zugleich als richtig, dass die Spezialeinheit nicht ganz aufgel\u00f6st werden solle, sondern nur eine Kompanie. Die Truppe, die im kommenden Jahr ihr 25-j\u00e4hriges Bestehen begehe, werde gebraucht und leiste mehrheitlich eine hervorragende Arbeit.<\/p>\n<p>Das Verteidigungsministerium unterrichtete die Fachleute im Bundestag am Dienstag schriftlich \u00fcber ein umfassendes Reformprogramm mit mehr als 60 Einzelma\u00dfnahmen f\u00fcr das KSK, das auch die Einstellung aller \u00dcbungen und internationalen Kooperationen der Truppe sowie den weitgehenden Abzug aus laufenden Eins\u00e4tzen vorsieht. Eine ganze Kompanie wird aufgel\u00f6st. Dem Kommando soll zudem die Oberhoheit \u00fcber die Ausbildung genommen werden. (Einen \u00dcberblick \u00fcber die geplanten Einschnitte finden Sie hier)<\/p>\n<h3>Was passiert, wenn die Vorgaben nicht konsequent umgesetzt werden?<\/h3>\n<p>Bis zum 31. Oktober will Kramp-Karrenbauer der Einheit Zeit geben, sich zu bew\u00e4hren. Jeder KSK-Soldat m\u00fcsse sich entscheiden, ob er Teil der L\u00f6sung werden oder Teil des Problems bleiben wolle, sagte die Ministerin am Montag vor den KSK-Soldaten in Calw. Ohne einen Neuanfang, drohte sie, habe das KSK keine Zukunft mehr in der Bundeswehr.<\/p>\n<p>Am Mittwoch will die Ministerin ihre Reformpl\u00e4ne \u00f6ffentlich pr\u00e4sentieren. Das Paket birgt f\u00fcr sie auch ein politisches Risiko. Sollte sich zeigen, dass der Apparat die Befehle von Kramp-Karrenbauer verweigert oder verw\u00e4ssert, w\u00fcrde sich schnell die Frage stellen, ob sie genug F\u00fchrungsst\u00e4rke hat, um der Bundeswehr als Befehlshaberin vorzustehen.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Bundeswehrsoldaten des Kommando Spezialkr\u00e4fte (Archivbild): Wie geht es weiter mit der Einheit? 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