{"id":7588,"date":"2021-05-03T02:37:55","date_gmt":"2021-05-02T23:37:55","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-sonntag-virologe-warnt-vor-mehr-rechten-fur-geimpfte\/"},"modified":"2021-05-03T02:37:55","modified_gmt":"2021-05-02T23:37:55","slug":"corona-news-am-sonntag-virologe-warnt-vor-mehr-rechten-fur-geimpfte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-sonntag-virologe-warnt-vor-mehr-rechten-fur-geimpfte\/","title":{"rendered":"Corona-News am Sonntag: Virologe warnt vor mehr Rechten f\u00fcr Geimpfte"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/baedb266-59cc-43ab-9370-aebfa663d163_w948_r1.77_fpx29.99_fpy44.98.jpg\" title=\"Impfzentrum in K\u00f6ln\" alt=\"Impfzentrum in K\u00f6ln\"\/>        Bild vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p>Impfzentrum in K\u00f6ln<\/p>\n<p>  Foto:\u2002via www.imago-images.de \/ imago images\/Political-Moments  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Das waren die Corona-News am 2. Mai.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Hamburger Beh\u00f6rde k\u00fcndigt Schnelltest-Kontrollen in Betrieben an <\/h3>\n<p><strong>23.17 Uhr:<\/strong> Die auch f\u00fcr den Arbeitsschutz zust\u00e4ndige Hamburger Justiz- und Verbraucherschutzbeh\u00f6rde hat Kontrollen der in Betrieben vorgeschriebenen Corona-Schnelltestm\u00f6glichkeiten angek\u00fcndigt. Bis zum 18. Juni sollen mindestens 400 Betriebe \u00fcberpr\u00fcft werden, sagte Senatorin Anna Gallina von den Gr\u00fcnen.<\/p>\n<p>\u00bbDie Betriebe sind verpflichtet, allen Besch\u00e4ftigten, die nicht im Homeoffice sind, mindestens zweimal pro Woche ein Testangebot zu machen.\u00ab \u00dcberpr\u00fcft w\u00fcrden Betriebe, die aufgrund der Art der T\u00e4tigkeiten gar keine oder nur sehr eingeschr\u00e4nkte M\u00f6glichkeiten haben, ihren Mitarbeitern Homeoffice anzubieten. Vor der \u00dcberpr\u00fcfung werde es eine schriftliche Abfrage geben, anschlie\u00dfend f\u00e4nden dann unangemeldete Kontrollen statt.<\/p>\n<h3>Tschechien \u00f6ffnet am 1. Juni Impftermine f\u00fcr alle<\/h3>\n<p><strong>20.06 Uhr: <\/strong>Tschechien will die Registrierung f\u00fcr Corona-Impfungen sp\u00e4testens am 1. Juni f\u00fcr alle Einwohner ab 16 Jahren \u00f6ffnen. Ab Mittwoch sei die Registrierung f\u00fcr die 50- bis 54-J\u00e4hrigen m\u00f6glich, teilte Ministerpr\u00e4sident Andrej Babi\u0161 mit. Derzeit werden dort nur \u00fcber 55-J\u00e4hrige und Menschen mit bestimmten chronischen Krankheiten geimpft. Die Altersgruppe der 50- bis 54-J\u00e4hrigen umfasst in der Tschechischen Republik rund 690.000 Menschen.<\/p>\n<p>Das Land mit 10,7 Millionen Einwohnern hat vor Kurzem die Marke von einer Million vollst\u00e4ndig gegen Corona geimpften Menschen \u00fcberschritten. Weitere 2,17 Millionen Menschen haben bereits ihre erste Impfung erhalten. Sollten die Impfstofflieferungen wie geplant eintreffen, werde die Altersgrenze f\u00fcr die Impfregistrierung im Mai jede Woche zun\u00e4chst um f\u00fcnf Jahre sinken, berichtete die Agentur CTK unter Berufung auf Babi\u0161.<\/p>\n<p>Die Zahl der Corona-Neuinfektionen geht in Tschechien weiter zur\u00fcck. Am Samstag sank die Zahl der t\u00e4glichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen auf 137. Die Zahl der Todesf\u00e4lle liegt bei 29.343.<\/p>\n<h3><strong>Scholz erwartet bald Lockerungen f\u00fcr Geimpfte <\/strong><\/h3>\n<p><strong>19.19 Uhr:<\/strong> Im Ringen um einheitliche Erleichterungen f\u00fcr vollst\u00e4ndig Geimpfte in der Corona-Pandemie hat Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) eine schnelle Kl\u00e4rung in Aussicht gestellt. Er halte es f\u00fcr realistisch, dass die geplante Verordnung am Mittwoch ins Kabinett komme und noch bis Freitag die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat erhalte, sagte Scholz am Sonntag in der ARD-Sendung \u00bbBericht aus Berlin\u00ab. \u00bbWir haben den Ehrgeiz, dass wir diese Zustimmung bekommen und f\u00fcr die Rechte der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger w\u00e4re das auch richtig.\u00ab<\/p>\n<h3>Gro\u00dfbritannien schickt weitere 1000 Beatmungsger\u00e4te nach Indien<\/h3>\n<p><strong>19.10 Uhr:<\/strong> Gro\u00dfbritannien will dem derzeit sehr schwer von der Corona-Pandemie getroffenen Indien weitere 1000 Beatmungsger\u00e4te schicken. \u00bbWir m\u00fcssen alle zusammenarbeiten, um Covid-19 zu bek\u00e4mpfen. Niemand ist sicher, bis wir alle sicher sind\u00ab, sagte Au\u00dfenminister Dominic Raab. Zuvor hatte Gro\u00dfbritannien bereits 200 Beatmungsger\u00e4te, knapp 500 Sauerstoffkonzentratoren und drei Sauerstoffgeneratoren nach Indien geschickt.<\/p>\n<p>Raab wird bei einem Treffen der G7-Au\u00dfenminister in London in der kommenden Woche seinen indischen Amtskollegen Subrahmanyam Jaishankar pers\u00f6nlich treffen. Indien ist neben einigen anderen Staaten als Gast zu dem Treffen eingeladen. In mehreren Interviews zeigte sich Raab am Sonntag zur\u00fcckhaltend zur Forderung, auch Impfstoff nach Indien zu schicken. Man habe bisher keine solchen Anfragen erhalten, sagte der konservative Politiker. Er wolle daher nicht \u00fcber hypothetische Szenarien spekulieren.<\/p>\n<p>Zuvor hatten sich Stimmen aus Wissenschaft und Opposition daf\u00fcr ausgesprochen, Indien zeitnah auch Impfstoff zur Verf\u00fcgung zu stellen \u2013 oder dem Land zumindest eine noch ausstehende Lieferung von mehreren Millionen in Indien produzierten Impfdosen zu \u00fcberlassen.<\/p>\n<h3>Sachsens Kultusminister fordert Vorrang f\u00fcr Familien beim Impfen<\/h3>\n<p><strong>18.16 Uhr:<\/strong> Sachsens Kultusminister Christian Piwarz spricht sich daf\u00fcr aus, Familien einen Vorrang bei der Corona-Schutzimpfung zu gew\u00e4hren. \u00bbDie Aufgabe der Politik muss sein, dass Familien beim Impfen nicht ganz hinten anstehen \u2013 sondern sie m\u00fcssen ganz vorn stehen\u00ab, sagte der CDU-Politiker in einem Interview mit der \u00bbLeipziger Volkszeitung\u00ab. Deshalb m\u00fcsse nicht nur die Impfgrenze auf zw\u00f6lf Jahre gesenkt werden, sondern auch eine Freigabe der Impfpriorisierung f\u00fcr ganze Familien erfolgen. Sie d\u00fcrften nicht darunter leiden, dass es immer noch nicht ausreichend Impfangebote gibt.<\/p>\n<h3>5000 Zuschauer ohne Abstand und Masken bei Konzert in Liverpool<\/h3>\n<p><strong>18.00 Uhr: <\/strong>In Liverpool haben sich einige tausend Musikfans auf das erste Live-Konzert seit langer Zeit freuen k\u00f6nnen. Am Sonntagabend sollten die englische Indie-Band \u00bbBlossoms\u00ab und mehrere weitere K\u00fcnstler in einem ausverkauften Festivalzelt in Liverpool vor 5000 Zuschauern auftreten. \u00bbDas ist wie Weihnachten\u00ab, freute sich Blossoms-Gitarrist Josh Dewhurst schon vorab im BBC-Interview.<\/p>\n<p>Das Konzert ist &#8211; wie auch zwei Clubn\u00e4chte in Liverpool mit mehreren tausend G\u00e4sten &#8211; Teil eines Pilotprojekts, mit dem erforscht werden soll, wie Gro\u00dfveranstaltungen in Zeiten der abflauenden Pandemie wieder stattfinden k\u00f6nnen. Alle Anwesenden m\u00fcssen vor dem Einlass einen Gesundheitsfragebogen ausf\u00fcllen und einen maximal 24 Stunden alten negativen Coronatest vorweisen. Drinnen d\u00fcrfen die Masken dann abgenommen werden, auch eine Abstandspflicht gibt es im Zelt nicht. F\u00fcr zuhause bekommen die Konzertg\u00e4ste zwei PCR-Tests mit, die sie nach dem Konzert im Abstand von einigen Tagen durchf\u00fchren sollen. Wissenschaftler werden au\u00dferdem untersuchen, inwieweit sich Luftqualit\u00e4t, Interaktion und Bewegung von Menschenmassen sowie der Konsum von Alkohol auf das \u00dcbertragungsrisiko des Virus auswirkt.<\/p>\n<h3><strong>Israelische Armee ist komplett coronafrei <\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.15 Uhr: <\/strong>Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie in Israel gibt es in der Armee des Landes keinen einzigen Infektionsfall mehr. Das Milit\u00e4r teilte am Sonntag bei Twitter mit, es seien null neue F\u00e4lle gemeldet worden. Die ganz \u00fcberwiegende Mehrheit der israelischen Soldaten ist bereits gegen das Coronavirus geimpft. Die genaue Zahl seiner Soldaten h\u00e4lt Israel geheim. Sie wird auf rund 170.000 aktive Soldaten und 465.000 Reservisten gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Auch in der allgemeinen Bev\u00f6lkerung sind die Infektionszahlen auf ein Minimum gesunken. Am Sonntag teilte das Gesundheitsministerium mit, binnen 24 Stunden seien 13 neue F\u00e4lle gemeldet worden. Nur 0,1 Prozent von mehr als 9200 Tests fielen demnach positiv aus. Auch die Zahl der Schwerkranken fiel weiter \u2013 auf 102. Ende Januar gab es noch rund 1200 schwerkranke Corona-Patienten in Israel.<\/p>\n<p>Angesichts der niedrigen Infektionszahlen sind die meisten Corona-Beschr\u00e4nkungen in Israel inzwischen wieder aufgehoben worden. In \u00f6ffentlichen Innenr\u00e4umen gilt allerdings weiterhin eine Maskenpflicht.<\/p>\n<p>Bisher haben mehr als 5,4 Millionen der rund neun Millionen Israelis eine Erstimpfung mit dem Pr\u00e4parat von Biontech\/Pfizer erhalten. Das sind fast 60 Prozent der Bev\u00f6lkerung. Fast 5,1 Millionen Einwohner sind vollst\u00e4ndig geimpft.<\/p>\n<h3>Tschechien ist kein Hochinzidenzgebiet mehr<\/h3>\n<p><strong>14.45 Uhr: <\/strong>Wegen stark sinkender Corona-Infektionszahlen gilt Tschechien seit Sonntag nicht mehr als Corona-Hochinzidenzgebiet. Das Nachbarland ist nun wieder als \u00bbnormales\u00ab Risikogebiet eingestuft, was eine Erleichterung der Einreise bedeutet. Einreisende aus Tschechien m\u00fcssen nicht mehr an der Grenze einen negativen Coronatest pr\u00e4sentieren, sind aber sowohl zu vorheriger Anmeldung als auch zu zehnt\u00e4giger Quarant\u00e4ne verpflichtet. Im Grenzverkehr gab es am Sonntag keine Auff\u00e4lligkeiten, wie es beim Polizeipr\u00e4sidium Niederbayern in Straubing hie\u00df.<\/p>\n<h3>Franz\u00f6sische Polizei l\u00f6st illegale Massenpartys auf<\/h3>\n<p><strong>14.30 Uhr: <\/strong>Die franz\u00f6sische Polizei hat am Wochenende zwei illegale Massenpartys mit hunderten Teilnehmern aufgel\u00f6st. In der Bretagne versammelten sich trotz Lockdowns laut Polizei in der Nacht zum Samstag rund 500 Menschen zu einer illegalen Rave-Party in einem kleinen Dorf. Nachdem die Beamten die Musikanlage beschlagnahmten, zogen die Partyg\u00e4ste in ein anderes Dorf, um weiter zu feiern. Schlie\u00dflich wurde auch diese Party beendet.<\/p>\n<p>Die Beamten nahmen mehr als 300 Anzeigen wegen Versto\u00dfes gegen die Corona-Auflagen sowie Drogendelikten auf.<\/p>\n<p>In der Nacht zum Sonntag wurde zudem eine weitere illegale Party in einer leerstehenden Halle nahe Dijon im Burgund aufgel\u00f6st. Der mutma\u00dfliche Veranstalter wurde festgenommen, mehr als 205 Strafanzeigen wurden gestellt. Regionalpr\u00e4fekt Fabien Sudry verurteilte das \u00bbvollkommen unverantwortliche\u00ab Verhalten der Feiernden angesichts der Corona-Lage: \u00bbDie Zeit ist noch nicht gekommen, die Wachsamkeit zur\u00fcckzufahren.\u00ab<\/p>\n<p>In Paris verhinderten Polizisten am Samstagabend eine weitere illegale Rave-Party. Drei Menschen wurden wegen Gef\u00e4hrdung von Menschenleben und Widerstands festgenommen, 34 Strafanzeigen gestellt.<\/p>\n<p>In Frankreich gilt seit April ein landesweiter Lockdown. Derzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in dem EU-Land bei rund 300 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner, viele Krankenh\u00e4user sind \u00fcberlastet. Dennoch k\u00fcndigte Staatschef Emmanuel Macron Lockerungen der Restriktionen an.<\/p>\n<p>Am Montag kehren alle Schulen grunds\u00e4tzlich zum Pr\u00e4senzunterricht zur\u00fcck; zudem f\u00e4llt die Zehn-Kilometer-Grenze weg, innerhalb derer sich B\u00fcrger um ihre Wohnung bewegen d\u00fcrfen. Die Au\u00dfengastronomie, Kulturst\u00e4tten und alle Gesch\u00e4fte d\u00fcrfen ab dem 19. Mai wieder \u00f6ffnen. Am 9. Juni folgen die Innenbereiche von Restaurants, Caf\u00e9s und Bars, sowie Fitnessstudios und andere Sportst\u00e4tten. Die neue Notbremse in Frankreich gilt erst ab einer Inzidenz von 400.<\/p>\n<h3>Basketballer Nowitzki: \u00bbIch werde mich impfen lassen\u00ab<\/h3>\n<p><strong>14.20 Uhr: <\/strong>Im Gegensatz zu NBA-Profi Dennis Schr\u00f6der will sich Deutschlands Basketballidol Dirk Nowitzki unbedingt gegen Corona impfen lassen. Das sagte der 42-J\u00e4hrige der Bild am Sonntag. Noch hat Nowitzki die Spritze nicht bekommen. \u00bbGanz einfach, weil ich von der Reihenfolge noch nicht dran bin\u00ab, sagte der W\u00fcrzburger, \u00bbich dr\u00e4ngele mich da nicht vor.\u00ab Er wolle aber schlie\u00dflich \u00bbwieder reisen und den Kindern Orte zeigen\u00ab.<\/p>\n<h3>Deutscher Klinikverband sieht leichte Entlastung der Intensivstationen<\/h3>\n<p><strong>13.39 Uhr: <\/strong>Angesichts der sinkendenzZahlen sp\u00fcren auch die Krankenh\u00e4user \u00bbganz \u00fcberwiegend eine erste, leichte Entlastung\u00ab. Das sagte der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Ga\u00df, der \u00bbBild\u00ab. \u00bbWir haben nun \u00fcber etwa zwei Wochen relativ konstante Zahlen bei den Neuinfektionen, das gibt uns die Zuversicht, dass wir auch beim Zuwachs der Intensivpatienten bis auf weiteres keinen exponentiellen Anstieg bef\u00fcrchten m\u00fcssen.\u00ab Dabei stellte Ga\u00df klar, dass \u00bbdie Belastung in den Kliniken und bei den Besch\u00e4ftigten auf einem sehr hohen Niveau\u00ab bleibe.<\/p>\n<h3>Reederei Costa nimmt nach vier Monaten Kreuzfahrten wieder auf<\/h3>\n<p><strong>13.00 Uhr: <\/strong>Nach mehr als viermonatiger Zwangspause wegen der Coronapandemie hat die italienische Reederei Costa ihre Kreuzfahrten wieder aufgenommen. Am Samstagabend stach das Flaggschiff \u00bbCosta Smeralda\u00ab von Ligurien aus in See. Das Schiff verlie\u00df den Hafen von Savona mit nur 1500 Passagieren an Bord &#8211; einem Viertel seiner eigentlichen Kapazit\u00e4t. S\u00e4mtliche Besatzungsmitglieder und G\u00e4ste mussten einen Coronatest machen, bevor sie auf das Schiff durften. Zudem ist an Bord das Maskentragen Pflicht. Die erste Kreuzfahrt f\u00fchrt entlang der italienischen K\u00fcste mit geplanten Stopps in La Spezia, Civitavecchia, Neapel, Messina und Cagliari.<\/p>\n<h3>Belgische Polizei l\u00f6st Protest von mehr als tausend Jugendlichen auf<\/h3>\n<p><strong>12.50 Uhr: <\/strong>Die belgische Polizei hat ein illegales Massentreffen von mehr als tausend Jugendlichen in einem Br\u00fcsseler Park gewaltsam aufgel\u00f6st. 132 Menschen wurden vorl\u00e4ufig festgenommen, f\u00fcnf davon kamen in Polizeigewahrsam, wie aus einer am Sonntag ver\u00f6ffentlichten Bilanz des Einsatzes hervorgeht. Die Beamten setzten Wasserwerfer und Tr\u00e4nengas gegen die Demonstranten ein, die sich trotz eines Verbots in der belgischen Hauptstadt versammelt hatten.<\/p>\n<p>Rund 600 Polizisten waren bei der illegalen Veranstaltung am Samstag im Einsatz, darunter auch berittene Beamte. Ministerpr\u00e4sident Alexander de Croo hatte im Vorfeld des 1. Mai davor gewarnt, an dem sogenannten \u00bbLa Boum 2\u00ab-Protest teilzunehmen, der \u00fcber das Internet organisiert wurde. Schon zu Beginn s\u00e4umten hunderte Polizisten den Park, \u00fcber Lautsprecher wurden die Teilnehmer aufgefordert, Abstand zu halten und Masken zu tragen.<\/p>\n<p>Wenig sp\u00e4ter wurde unter anderem Feuerwerk in Richtung der Beamten abgefeuert. Eine Person verlor bei dem Beschuss der Wasserwerfer das Bewusstsein, 14 weitere wurden leicht verletzt, unter anderem durch ein Polizeipferd. Au\u00dferdem mussten drei Polizisten im Krankenhaus behandelt werden, mehrere weitere wurden nach offiziellen Angaben verletzt.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Br\u00fcsseler Rathauses lag die Zahl der Demonstranten bei rund 1500. Rund 700 h\u00e4tten sich zun\u00e4chst der Aufl\u00f6sungsanordnung widersetzt. Vor einem Monat hatte es einen \u00e4hnlichen Party-Protest in dem Park mit rund 2000 Teilnehmern gegeben.<\/p>\n<h3>Impfungen in Russland gehen langsam voran<\/h3>\n<p><strong>11.40 Uhr: <\/strong>Die Impfungen gegen das Coronavirus in Russland gehen weiter nur schleppend voran. Bislang seien rund neun Millionen Menschen mit den beiden notwendigen Spritzen versorgt worden, berichtete das Staatsfernsehen am Sonntag. Das sind etwa sechs Prozent der Bev\u00f6lkerung des fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dften Landes der Welt. 13 Millionen Menschen haben demnach die erste Komponente eines Impfstoffs erhalten. T\u00e4glich gebe es bis zu 300.000 Impfungen, sagte Vize-Regierungschefin Tatjana Golikowa. Russische Wissenschaftler haben bislang drei Vakzinen gegen das Virus entwickelt. Der Impfstoff Sputnik V ist seit fast neun Monaten auf dem russischen Markt.<\/p>\n<p>Umfragen zufolge wollen sich die meisten Russen nicht impfen lassen. Viele z\u00f6gern, weil sie skeptisch sind, ob die russischen Vakzinen sicher sind. Immer wieder gibt es aber auch Berichte, dass nicht in allen Regionen Impfstoffe verf\u00fcgbar sind. Um eine Herdenimmunit\u00e4t in der russischen Bev\u00f6lkerung zu erreichen, m\u00fcssen fast 70 Millionen Menschen geimpft werden. K\u00fcrzlich hatte sich auch Kremlchef Wladimir Putin spritzen lassen \u2013 unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<h3>Disneyland in Kalifornien nach langer Pause wieder ge\u00f6ffnet<\/h3>\n<p><strong>11.05 Uhr:<\/strong> 13 Monate lang war Disneyland wegen der Coronapandemie stillgelegt, nun hat der beliebte Freizeitpark in Kalifornien wieder auf. Mit dem Slogan \u00bbDer Zauber ist zur\u00fcck\u00ab hie\u00df der Disney-Konzern am Freitag die ersten Besucher willkommen.<\/p>\n<p>Nach gro\u00dfen Impf-Fortschritten in dem Westk\u00fcstenstaat sind in den letzten Wochen viele Corona-Beschr\u00e4nkungen gelockert worden. Disneyland-Besucher sind aber angewiesen, Schutzmasken zu tragen und Abstandsregeln zu befolgen. Derzeit ist eine Auslastung von 25 Prozent erlaubt, zun\u00e4chst haben aber nur Besucher mit Wohnsitz in Kalifornien Zugang. Eine Reservierung ist erforderlich.<\/p>\n<p>Der Freizeitpark hatte im M\u00e4rz vorigen Jahres den Betrieb eingestellt. Die geplante Wiederer\u00f6ffnung im Juli musste nach den strikten Pandemie-Auflagen in Kalifornien abgesagt werden.<\/p>\n<p>Die Attraktionen auf dem Gel\u00e4nde in Anaheim vor den Toren von Los Angeles sind ein gro\u00dfer Touristenmagnet. In der 66-j\u00e4hrigen Geschichte von Disneyland kam es nur wenige Male zu eint\u00e4gigen Schlie\u00dfungen, etwa 1963 nach der Ermordung von Pr\u00e4sident John F. Kennedy, 1994 nach dem Northridge-Erdbeben bei Los Angeles und zuletzt nach den Terrorangriffen vom 11. September 2001.<\/p>\n<h3>Johnson will vor Wahlen Optimismus verbreiten<\/h3>\n<p><strong>10.45 Uhr: <\/strong>Kurz vor einem Superwahltag in Gro\u00dfbritannien hat der angeschlagene Premierminister Boris Johnson versucht, im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie Optimismus zu verbreiten. In einem Beitrag f\u00fcr die \u00bbMail on Sunday\u00ab schrieb er: \u00bbWoche f\u00fcr Woche sehen wir, wie die Einf\u00fchrung des Impfstoffs dazu beitr\u00e4gt, unsere Freiheiten wiederherzustellen \u2013 und mit diesen Freiheiten habe ich absolut keinen Zweifel daran, dass sich unsere Wirtschaft wieder stark erholen wird.\u00ab Am Donnerstag stehen in Schottland und Wales Parlamentswahlen an, in England Kommunalwahlen. Umfragen zufolge ist der Vorsprung der Konservativen zur Labour Party laut Nachrichtenagentur PA geschrumpft.<\/p>\n<p>Vergangene Woche musste Johnson Berichte dementieren, wonach er im vergangenen Jahr gesagt haben soll, lieber nehme er in Kauf, dass sich \u00bbdie Leichen zu Tausenden auft\u00fcrmen\u00ab, als einen weiteren Lockdown einzuf\u00fchren. Zudem wurde ihm vorgeworfen, seiner Verlobten zuliebe interne Untersuchungen zu stoppen und die unter deren Leitung durchgef\u00fchrten luxuri\u00f6sen Renovierungsma\u00dfnahmen in seiner Dienstwohnung auf zwielichtigem Wege zu finanzieren. Laut Downing Street sind all diese Vorw\u00fcrfe L\u00fcgen.<\/p>\n<p>In Gro\u00dfbritannien hat sich die Coronalage dank eines langen, konsequenten Lockdowns und der weit fortgeschrittenen Impfkampagne mittlerweile deutlich entspannt. Mehr als die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung ist bereits einmal geimpft, ein Viertel sogar vollst\u00e4ndig. Pubs und Restaurants d\u00fcrfen in England und Wales drau\u00dfen wieder G\u00e4ste empfangen, in Schottland sogar bis abends auch drinnen.<\/p>\n<h3>Indien meldet Tagesrekord an Coronatoten<\/h3>\n<p><strong>10.30 Uhr: <\/strong>In Indien sind an einem Tag noch nie so viele Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. 3689 Todesf\u00e4lle wurden nach Daten des Gesundheitsministeriums vom Sonntag registriert. Erst am Samstag hatte Indien mit seinen \u00fcber 1,3 Milliarden Einwohnern als erstes Land weltweit an einem Tag mehr als 400.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus erfasst. Das Gesundheitssystem ist \u00fcberfordert, Krankenh\u00e4user und Krematorien sind \u00fcberf\u00fcllt, es mangelt an medizinischem Sauerstoff, Medikamenten und Impfdosen.<\/p>\n<p>Seit Beginn der Pandemie haben sich in Indien rund 19,5 Millionen Menschen angesteckt, insgesamt 215.542 starben. Mehrere L\u00e4nder, darunter Deutschland, die USA, Gro\u00dfbritannien und Japan, haben Indien Unterst\u00fctzung zugesagt. Am Samstagabend erreichte eine Maschine der Luftwaffe die Hauptstadt Neu-Delhi mit 120 Beatmungsger\u00e4ten.<\/p>\n<h3>Burger King baut wegen Corona Drive-in aus<\/h3>\n<p><strong>10.38 Uhr: <\/strong>Die Schnellrestaurantkette Burger King will nach den Erfahrungen in der Coronakrise das Drive-in-Gesch\u00e4ft mit dem Verkauf von Essen am Autoschalter ausbauen. Und neue Filialen will Burger King bevorzugt in Stadtrandlagen planen, die mit dem Auto gut erreichbar sind, wie Deutschlandchef Cornelius Everke ank\u00fcndigt. \u00bbDer Anteil der G\u00e4ste, die unsere Drive-in-Fenster nutzen, war vor der Krise bei etwa einem Drittel\u00ab, sagte der Manager, der die seit einigen Jahren in Hannover ans\u00e4ssige deutsche Landesgesellschaft des US-Unternehmens seit einem Jahr leitet.<\/p>\n<p>\u00bbNach dem ersten Lockdown ist das hochgegangen auf an die 50 Prozent. Viele unserer neuen G\u00e4ste, die vorher einen Drive-in-Schalter vielleicht nie genutzt h\u00e4tten, sind jetzt sehr erfreut, dass es diese M\u00f6glichkeit gibt.\u00ab Ebenfalls stark zugelegt haben die Bestellungen nach Hause: \u00bbDer Lieferservice hat sich fast verdoppelt und ist im zweistelligen Bereich.\u00ab<\/p>\n<p>Die Krise habe wie ein Katalysator gewirkt, sagte Everke. \u00bbWir glauben, dass das Thema Drive-in auch f\u00fcr die Zukunft wichtig bleibt, dass es immer mehr G\u00e4ste gibt, die gar nicht mehr ins Restaurant reingehen.\u00ab Dementsprechend zieht Burger King bauliche Konsequenzen: \u00bbWir er\u00f6ffnen jetzt das erste Restaurant mit zwei Drive-in-Schaltern.\u00ab<\/p>\n<h3>Betriebs\u00e4rzte sollen sp\u00e4testens ab der Woche vom 7. Juni mitimpfen<\/h3>\n<p><strong>10.20 Uhr: <\/strong>Bei den Corona-Impfungen in Deutschland sollen sp\u00e4testens ab der Woche vom 7. Juni auch Betriebs\u00e4rzte einbezogen werden. Vorgesehen sind dann laut Bundesgesundheitsministerium f\u00fcr sie mindestens 500 000 Impfdosen pro Woche, wie zuerst die \u00bbWelt am Sonntag\u00ab berichtete. Ressortchef Jens Spahn (CDU) sagte der Zeitung, noch warteten viele auf Impftermine. \u00bbAber bereits in ein paar Wochen werden wir voraussichtlich mehr Impfstoff haben als Terminanfragen.\u00ab Betriebs\u00e4rzte in Firmen k\u00f6nnten dann helfen, mit niedrigschwelligen Angeboten zu \u00fcberzeugen. Dies k\u00f6nne Menschen f\u00fcrs Impfen gewinnen, die \u00bbnicht das Gegenargument suchen, sondern die Gelegenheit\u00ab.<\/p>\n<h3>Deutscher Botschafter spricht von \u00bbherzzerrei\u00dfenden Szenen\u00ab in Coronakrise in Indien<\/h3>\n<p><strong>09.45 Uhr: <\/strong>Der deutsche Botschafter in Indien, Walter Lindner, hat von \u00bbherzzerrei\u00dfenden Szenen\u00ab im Land angesichts der Coronapandemie gesprochen. \u00bbDrau\u00dfen sind die Krankenh\u00e4user voll, die Leute sterben zum Teil vor den Krankenh\u00e4usern und haben keinen Sauerstoff mehr\u00ab, sagte Lindner in Neu-Delhi beim Eintreffen der ersten Hilfslieferung aus Deutschland am Samstagabend. Die erste Lieferung durch die Bundeswehr umfasste 120 Beatmungsger\u00e4te, Medikamente sowie Sanit\u00e4ter.<\/p>\n<p>Die Beatmungsger\u00e4te w\u00fcrden schon am Sonntag durch das Rote Kreuz in den Krankenh\u00e4usern verteilt und \u00bbk\u00f6nnen Leben retten\u00ab, sagte Lindner. \u00bbEs ist h\u00f6chste, Zeit, dass sie kommen, aber ich bin sehr froh, dass sie da sind.\u00ab In den n\u00e4chsten Tagen soll laut Lindner zudem eine gro\u00dfe Sauerstoffproduktionsanlage aus Deutschland eintreffen.<\/p>\n<p>Lindner zufolge ist auch die deutsche Botschaft von der Pandemie betroffen. Von 150 Mitarbeitern h\u00e4tten sich rund 30 mit dem Coronavirus infiziert. \u00bbEs ist schon m\u00fchsam, den Betrieb aufrechtzuerhalten\u00ab, sagte er. \u00bbEs ist eine harte Zeit, aber wir schaffen das schon.\u00ab<\/p>\n<p>Indien hat sich in den vergangenen Wochen zum neuen Epizentrum der Pandemie entwickelt. Die Zahl der Coronatoten stieg am Samstag laut Gesundheitsministerium um 3523 auf fast 212.000. Zudem wurde mit 401.993 Corona-Neuinfektionen in 24 Stunden ein neuer weltweiter H\u00f6chststand gemeldet.<\/p>\n<p>Die indischen Krankenh\u00e4user sind v\u00f6llig \u00fcberlastet. Es fehlt an medizinischem Sauerstoff, Medikamenten und an Ausr\u00fcstung. Mittlerweile haben mehr als 40 L\u00e4nder Hilfslieferungen f\u00fcr Indien angek\u00fcndigt.<\/p>\n<h3>G\u00fcnther warnt vor zu starken Benachteiligungen f\u00fcr Nichtgeimpfte<\/h3>\n<p><strong>09.40 Uhr: <\/strong>Angesichts von ersten Lockerungen bei den Coronaregeln f\u00fcr vollst\u00e4ndig Geimpfte hat Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther (CDU) davor gewarnt, noch nicht geimpfte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu stark zu benachteiligen. Noch seien 90 Prozent der Deutschen nicht komplett durchgeimpft, \u00bbvon daher f\u00fchren zur\u00fcckgegebene Rechte dann wieder zu neuen Ungerechtigkeiten\u00ab, sagte G\u00fcnther dem \u00bbTagesspiegel am Sonntag\u00ab.<\/p>\n<p>Er verwies zugleich darauf, dass zumindest Erleichterungen f\u00fcr Geimpfte schon umgesetzt w\u00fcrden. \u00bbWir haben aber bei den Erstimpfungen ungef\u00e4hr eine Quote von 25 Prozent, bei den Zweitimpfungen noch deutlich weniger\u00ab, sagte G\u00fcnther.<\/p>\n<p>Lockerungen sind erst bei einem vollen Impfschutz geplant. Daf\u00fcr sind bei drei von vier zugelassenen Impfstoffen zwei Impfungen notwendig. G\u00fcnther sagte, es sei richtig, dass es immer weniger Gr\u00fcnde f\u00fcr Einschr\u00e4nkungen gebe, wenn Menschen nicht mehr ansteckend seien und im Prinzip auch das Virus nicht mehr weitergeben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>\u00bbAber man muss auch ber\u00fccksichtigen, dass ein ganz erheblicher Teil der Bev\u00f6lkerung noch gar keine Chance hatte, sich impfen zu lassen\u00ab, f\u00fcgte der Ministerpr\u00e4sident hinzu. \u00bbWir haben alle die Priorisierung f\u00fcr \u00c4ltere und Risikopatienten akzeptiert \u2013 wir sollten jetzt nicht die J\u00fcngeren wieder zur\u00fcckstehen lassen. Das w\u00e4re auch ungerecht.\u00ab<\/p>\n<p>Wahrscheinlich Ende Juni sei die H\u00e4lfte aller B\u00fcrger einmal geimpft, und Anfang Juni werde die Priorisierung aufgehoben. \u00bbDann ist ein Stadium erreicht, indem wir Geimpften gut begr\u00fcndet Rechte zur\u00fcckgeben k\u00f6nnen\u00ab, sagte G\u00fcnther.<\/p>\n<h3>Zu viel B\u00fcrokratie bei F\u00f6rderung von Menschen mit Handicap<\/h3>\n<p><strong>08.15 Uhr: <\/strong>Wissenschaftler und Verb\u00e4nde beklagen \u00fcberbordende B\u00fcrokratie bei der F\u00f6rderung und Versorgung von Menschen mit Behinderung. F\u00fcr betroffene Familien sei es enorm schwierig und viel zu kompliziert, an Hilfen zu kommen, sagte Thorsten Langer, der am Zentrum f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin der Uni-Klinik Freiburg eine Studie zu chronisch kranken Kindern in der Pandemie mitbetreut. \u00bbDie Familien br\u00e4uchten dringend Erleichterung und Navigationshilfe.\u00ab Viele Menschen k\u00f6nnten sich da nicht durchk\u00e4mpfen, wodurch ihre Kinder am Ende schlechter versorgt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Bundesweit sei \u00fcber die Jahre der Dschungel der B\u00fcrokratie f\u00fcr von Behinderung Betroffene immer undurchdringlicher geworden \u2013 \u00bbdas ist verheerend und ein Skandal\u00ab, sagte auch Jutta Pagel-Steidl, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Landesverbandes f\u00fcr Menschen mit K\u00f6rper- und Mehrfachbehinderung Baden-W\u00fcrttemberg. \u00bbEs behindert schnelle Hilfen und es diskriminiert die Betroffenen zus\u00e4tzlich.\u00ab In Zeiten von Corona gelte das umso mehr. \u00bbEs zerm\u00fcrbt die Menschen, viele geben auf\u00ab, sagte sie. \u00bbWer nicht k\u00e4mpfen kann, hat verloren.\u00ab<\/p>\n<h3>Chile ruft Menschen ab 35 Jahren zur Impfung auf<\/h3>\n<p><strong>08.05 Uhr: <\/strong>Chile macht bei der Impfkampagne gegen das Coronavirus weiter Tempo. Innerhalb der kommenden zwei Wochen sollen sich bereits Menschen zwischen 35 und 45 Jahren impfen lassen k\u00f6nnen, wie Pr\u00e4sident Sebasti\u00e1n Pi\u00f1era am Samstag ank\u00fcndigte. M\u00f6glich sei dies wegen eines neuen Vertrags \u00fcber die Lieferung von drei Millionen zus\u00e4tzlichen Impfdosen des chinesischen Unternehmens Sinovac. \u00bbWir werden unser Impfprogramm so schnell wie m\u00f6glich auf die j\u00fcngeren Generationen ausdehnen, die sich am h\u00e4ufigsten infizieren\u00ab, sagte der Staatschef.<\/p>\n<p>Mit rund 35 Prozent liegt Chile bei der vollst\u00e4ndig geimpften Bev\u00f6lkerung weltweit auf einem der vordersten Pl\u00e4tze. In S\u00fcdamerika ist das die Ausnahme: In Brasilien sind gerade mal 6,4 Prozent der Bev\u00f6lkerung vollst\u00e4ndig geimpft, in Kolumbien 3,1 Prozent und in Argentinien 2,1 Prozent. Chile hat sich fr\u00fchzeitig Impfstoffe einer ganzen Reihe von Herstellern gesichert. Geimpft wird nach einem recht einfachen Priorisierungsplan ohne komplizierte Terminvergabe \u2013 in Gesundheitszentren, Fu\u00dfballstadien und Impfstra\u00dfen.<\/p>\n<h3>EU-Kommission fordert \u00dcberwachung des Abwassers<\/h3>\n<p><strong>07.50 Uhr: <\/strong>Alle EU-Mitgliedstaaten sollten k\u00fcnftig regelm\u00e4\u00dfig das Abwasser auf Coronaviren untersuchen. \u00bbEs ist entscheidend, dass die EU-L\u00e4nder schnellstm\u00f6glich effektive Abwasser-\u00dcberwachungssysteme einrichten und sicherstellen, dass die relevanten Daten den zust\u00e4ndigen Gesundheitsbeh\u00f6rden umgehend zur Verf\u00fcgung gestellt werden\u00ab, sagte EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius der \u00bbWelt am Sonntag\u00ab.<\/p>\n<p>\u00bbDie \u00dcberwachung von Abwasser kann eine kosteng\u00fcnstige, schnelle und verl\u00e4ssliche Quelle f\u00fcr Informationen sein \u00fcber die Verbreitung des Virus und seinen Varianten in der Bev\u00f6lkerung\u00ab, sagte er. Ein solches Abwasser-\u00dcberwachungssystem lasse sich innerhalb von maximal sechs Monaten aufbauen. Mehrere europ\u00e4ische Metropolen wie Barcelona nutzen bereits Stichproben von Abwasser, um Erkenntnisse \u00fcber die Menge und die Art des Drogenkonsums zu gewinnen.<\/p>\n<p>In St\u00e4dten und gr\u00f6\u00dferen Gemeinden \u00bbsollen m\u00f6glichst zwei Stichproben w\u00f6chentlich\u00ab genommen werden. Diese sollten dann regelm\u00e4\u00dfig analysiert werden, \u00bbvorzugsweise zweimal im Monat\u00ab. W\u00fcrde das Virus nicht im Abwasser nachgewiesen werden, k\u00f6nne das \u00bbein Hinweis darauf sein, dass die untersuchten Gebiete als mit geringem Risiko behaftet angesehen werden k\u00f6nnen\u00ab, sagte Sinkevicius.<\/p>\n<h3>Olaf Scholz ist f\u00fcr Verl\u00e4ngerung des erleichterten Zugangs zum Kurzarbeitergeld<\/h3>\n<p><strong>07.40 Uhr: <\/strong>\u00bbDer erleichterte Zugang zum Kurzarbeitergeld sollte auf alle F\u00e4lle noch einmal bis Jahresende verl\u00e4ngert werden, gegebenenfalls sogar noch l\u00e4nger\u00ab, sagte SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz den Zeitungen der Funke Mediengruppe. In der Coronakrise werde die Regierung \u00bbso lange helfen, wie es Einschr\u00e4nkungen gibt\u00ab.<\/p>\n<p>Wirtschaftlich stehe Deutschland weiterhin sehr gut da, erkl\u00e4rte der Vizekanzler. \u00bbNach dieser Krise wird Deutschland \u2013 bezogen auf seine Wirtschaftsleistung \u2013 weniger Schulden haben, als sie alle anderen G7-Staaten schon vor der Krise hatten.\u00ab Steuersenkungen f\u00fcr Spitzenverdiener lehnte Scholz ab. Doch nehme er Steuersenkungen bei \u00bbkleinen, mittleren und auch normalen Einkommen\u00ab in den Blick. Dazu m\u00fcssten diejenigen, die sehr hohe Einkommen h\u00e4tten, einen Beitrag leisten.<\/p>\n<p>Scholz dringt darauf, die Reihenfolge bei den Corona-Impfungen vorerst beizubehalten. \u00bbWenn wir zu fr\u00fch die Priorisierung aufgeben, f\u00fcrchte ich das Windhund-Prinzip\u00ab, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut Vorabbericht. \u00bbWer gut vernetzt ist und jemanden kennt, der jemanden kennt, hat dann viel bessere Karten als jemand, der weniger gut verdrahtet ist.\u00ab<\/p>\n<p>Rechtsanw\u00e4lte sollten nicht die am schnellsten durchgeimpfte Gruppe sein, f\u00fcgte er hinzu. Ausdr\u00fccklich wandte sich Scholz gegen die Forderung des CSU-Vorsitzenden Markus S\u00f6der, Familien bei der Impfung vorzuziehen. Die Priorisierung m\u00fcsse weiterhin wissenschaftlichen Empfehlungen folgen.<\/p>\n<h3>RKI meldet 16.290 Neuinfektionen, Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 146,5<\/h3>\n<p><strong>7.30 Uhr: <\/strong>Die Gesundheits\u00e4mter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 16.290 weitere Corona-F\u00e4lle binnen eines Tages gemeldet. Das sind 2483 registrierte Neuinfektionen weniger als am Sonntag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel den sechsten Tag in Folge, und zwar auf 146,5, am Vortrag betrug der Wert 148,6. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.58 Uhr wiedergeben. Nachtr\u00e4gliche \u00c4nderungen oder Erg\u00e4nzungen des RKI sind m\u00f6glich.<\/p>\n<p>110 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus, das sind zehn weniger als vor einer Woche. Insgesamt stieg die Zahl der Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit dem Virus binnen 24 Stunden auf 83.192. Seit Ausbruch des Virus wurden mehr als 3,41 Millionen Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Als genesen gelten laut RKI gut drei Millionen Menschen. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 0,93 (Vortag: 0,94).<\/p>\n<p>Die regionalen Unterschiede bei den Corona-Fallzahlen bleiben gro\u00df. Th\u00fcringen ist mit einer Inzidenz von 217,8 vor Sachsen (208,7) das Bundesland mit dem h\u00f6chsten Wert. Die beiden Bundesl\u00e4nder sind die einzigen mit einem Inzidenzwert von \u00fcber 200. Den niedrigsten Inzidenzwert registriert erneut Schleswig-Holstein mit 58,6. Hamburg verzeichnet eine Inzidenz von 91,6 und ist das zweite Bundesland mit einem Wert von unter 100. Knapp \u00fcber dieser Schwelle liegen Niedersachsen (101,7), Brandenburg (107,7) und Bremen (107,8). \u00dcbersteigt die Inzidenz die Marke von 100, sollen \u00d6ffnungsschritte zur\u00fcckgenommen und Kontaktbeschr\u00e4nkungen versch\u00e4rft werden.<\/p>\n<h3>Zahl der Neuinfektionen in Indien sinkt nach H\u00f6chststand leicht<\/h3>\n<p><strong>07.20 Uhr: <\/strong>In Indien verzeichnet das Gesundheitsministerium 392.488 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind weniger als am Vortag, als das Land erstmals \u00fcber 400.000 F\u00e4lle und damit einen weltweiten H\u00f6chstwert registriert hatte.<\/p>\n<p>Insgesamt haben sich mehr als 19,56 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das ist der zweith\u00f6chste Wert nach den USA. Die Zahl der Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um 3689 auf 215.542. Indien, wo mehr als 1,3 Milliarden Menschen leben, wird seit Ende Februar von einer zweiten Corona-Welle mit mehreren Virus-Varianten heimgesucht.<\/p>\n<h3>Geplanter EU-Impfnachweis l\u00e4sst sich leicht f\u00e4lschen<\/h3>\n<p><strong>03.15 Uhr:<\/strong> Der geplante europ\u00e4ische Corona-Impfnachweis l\u00e4sst sich einem Medienbericht zufolge problemlos f\u00e4lschen. Nach Planungen des Gesundheitsministeriums sollen die im gelben Impfpass eingetragenen Impfnachweise umstandslos in Arztpraxen, Impfzentren oder in Apotheken auf den neuen EU-Impfausweis \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen, wie die \u00bbWelt am Sonntag\u00ab berichtet. Da dieser Nachweis im gelben Impfpass leicht zu f\u00e4lschen ist, sei auch das darauf aufbauende neue EU-Zertifikat entsprechend anf\u00e4llig f\u00fcr Betrug.<\/p>\n<p>Das Bundesgesundheitsministerium r\u00e4umte gegen\u00fcber der Zeitung die Sicherheitsl\u00fccke ein. Bei der Pr\u00fcfung der analogen Impfp\u00e4sse sei \u00bbbesondere Vorsicht geboten\u00ab. Das gelte auch, wenn \u00bbdie Informationen in einen digitalen Impfpass \u00fcbertragen werden\u00ab, erkl\u00e4rte das Ministerium. Laut Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) soll der digitale Impfpass in der \u00bbzweiten H\u00e4lfte des zweiten Quartals\u00ab einsatzbereit sein.<\/p>\n<p>Die Hackervereinigung Chaos Computer Club (CCC) sieht die Verantwortung f\u00fcr die offene Sicherheitsl\u00fccke beim Gesundheitsministerium. Beim Eintrag in den gelben Ausweis fehle die Absicherung gegen F\u00e4lscher komplett, sagte Sprecher Matthias Marx. \u00bbDas h\u00e4tte man auch besser l\u00f6sen k\u00f6nnen \u2013 mit Hologrammaufklebern etwa, mit gepr\u00e4gtem Papier, mit Materialien, die sich nicht jeder auf Amazon zusammenklicken kann.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild vergr\u00f6\u00dfern Impfzentrum in K\u00f6ln Foto:\u2002via www.imago-images.de \/ imago images\/Political-Moments Das waren die Corona-News am 2. Mai. Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. Hamburger Beh\u00f6rde k\u00fcndigt Schnelltest-Kontrollen in Betrieben an 23.17 Uhr: Die auch f\u00fcr den Arbeitsschutz zust\u00e4ndige Hamburger Justiz- und Verbraucherschutzbeh\u00f6rde hat Kontrollen der in Betrieben [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7589,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-7588","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7588","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7588"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7588\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7589"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7588"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7588"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7588"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}