{"id":754,"date":"2020-06-27T12:46:29","date_gmt":"2020-06-27T09:46:29","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-samstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-2\/"},"modified":"2020-06-27T12:46:29","modified_gmt":"2020-06-27T09:46:29","slug":"coronavirus-news-am-samstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-samstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-2\/","title":{"rendered":"Coronavirus-News am Samstag: Die wichtigsten Entwicklungen zu Sars-CoV-2 und Covid-19"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/ca5bb301-e275-4c2b-bbd7-0cf352ac2275_w948_r1.77_fpx32.67_fpy45.jpg\" title=\"Jair Bolsonaro, Pr\u00e4sident von Brasilien, mit Mundschutz\" alt=\"Jair Bolsonaro, Pr\u00e4sident von Brasilien, mit Mundschutz\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Jair Bolsonaro, Pr\u00e4sident von Brasilien, mit Mundschutz <\/p>\n<p> Marcos Correa\/ dpa <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter.<\/em><\/p>\n<h3>Umfrage: Mehrheit der <strong>Ischgl<\/strong>er will Kurs-Korrektur beim Apr\u00e8s-Ski<\/h3>\n<p><strong>11.13 Uhr:<\/strong> Viele B\u00fcrger von Ischgl in \u00d6sterreich, das als Hotspot f\u00fcr die Verbreitung des Coronavirus in Teilen Europas gilt, sind laut einer Umfrage f\u00fcr eine Kurs-Korrektur beim Apr\u00e8s-Ski. 82 Prozent der Befragten einer vom Marktforschungsinstitut IMAD gemachten Umfrage sprachen sich daf\u00fcr aus, dass Apr\u00e8s-Ski k\u00fcnftig &quot;qualit\u00e4ts- und ma\u00dfvoller&quot; werden solle, berichtet die &quot;Tiroler Tageszeitung&quot;.<\/p>\n<p>Ein Gro\u00dfteil erhoffe sich auch eine zeitliche Limitierung dieser Angebote &#8211; sowie auch von Bus- und Tagesg\u00e4sten, die nur zum Feiern k\u00e4men, so Ergebnisse der Umfrage im Auftrag des Tourismusverbands Paznaun-Ischgl. Dazu wurden mehr als 700 Einheimische, G\u00e4ste und Mitarbeiter befragt.<\/p>\n<p>Neun von zehn Befragten empf\u00e4nden die Berichterstattung der vergangenen Monate als &quot;nicht ausgewogen und nicht den Tatsachen entsprechend&quot;, hie\u00df es. Fast zwei Drittel der Bewohner machten die Ereignisse sehr betroffen. <\/p>\n<h3><strong>Gro\u00dfbritannien will Regeln f\u00fcr Einreise lockern<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.13 Uhr:<\/strong> Gro\u00dfbritannien verh\u00e4ngte eine 14-Tage-Quarant\u00e4ne f\u00fcr Einreisende und R\u00fcckkehrer. Die Regeln sollen nun f\u00fcr viele Urlaubsl\u00e4nder gelockert werden &#8211; auch, weil die Tourismusbranche Verluste f\u00fcrchtet.<\/p>\n<h3><strong>S\u00f6der<\/strong> warnt vor fr\u00fcher zweiter Corona-Welle<\/h3>\n<p><strong>11.06 Uhr:<\/strong> Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der warnt vor einer zweiten Corona-Welle. &quot;Wir m\u00fcssen wirklich aufpassen&quot;, sagte er in einer Videobotschaft auf Twitter. &quot;Wir d\u00fcrfen nicht riskieren, dass wir sogar noch schneller als bef\u00fcrchtet, vor dem Herbst, eine zweite Welle bekommen, eine schleichende Welle, und \u00fcberall regionale Lockdowns bekommen.&quot;<\/p>\n<p>In der vergangenen Woche sei &quot;unglaublich viel passiert&quot;, sagte der CSU-Politiker mit Blick auf Ausbr\u00fcche im Kreis G\u00fctersloh, in Niedersachsen und Berlin. Darum sei es unangebracht, dar\u00fcber zu streiten, &quot;ob diese Ma\u00dfnahmen zu viel oder zu wenig sind&quot; &#8211; sondern man m\u00fcsse &quot;handeln und entscheiden&quot;.<\/p>\n<p>Bayern habe darum entschieden, dass Touristen aus Risikogebieten zwar in bayerischen Hotels \u00fcbernachten d\u00fcrfen &#8211; aber nur mit einem negativen Corona-Test. Bayern sei damit &quot;ein Vorreiter in Deutschland&quot;. Wer einen negativen Test habe, d\u00fcrfe im Freistaat Urlaub machen, alle anderen sollten sich erst mal auskurieren. &quot;Ich g\u00f6nne allen ihre Ferien&quot;, sagte S\u00f6der. &quot;Aber auch da m\u00fcssen wir aufpassen.&quot; Er betonte: &quot;Corona bleibt t\u00f6dlich.&quot;<\/p>\n<h3><strong>EU<\/strong> bereitet Lockerung von Einreisebeschr\u00e4nkungen vor<\/h3>\n<p><strong>10.42 Uhr:<\/strong> In der EU zeichnet sich eine Einigung auf strenge Kriterien f\u00fcr die geplante Lockerung der Corona-Einreisebeschr\u00e4nkungen ab. Demnach werden Reisende aus L\u00e4ndern wie den USA, Russland und Brasilien auch nach Ablauf dieses Monats nur in Ausnahmef\u00e4llen in die EU kommen d\u00fcrfen, wie die Nachrichtenagentur dpa am Freitagabend nach Beratungen der EU-Botschafter erfuhr.<\/p>\n<p>Lediglich f\u00fcr Menschen aus rund einem Dutzend L\u00e4ndern wie S\u00fcdkorea oder Neuseeland k\u00f6nnten die geltenden Einreisebeschr\u00e4nkungen demnach im Juli aufgehoben werden. Letztere sehen vor, dass nur unbedingt notwendige Reisen erlaubt werden.<\/p>\n<p>Der auf Ebene der Botschafter erarbeitete Kompromiss f\u00fcr die Kriterien und die L\u00e4nderliste muss nach Angaben aus EU-Kreisen noch in einigen Hauptst\u00e4dten zur Abstimmung vorgelegt werden. Im Idealfall kann dann am Montag im schriftlichen Verfahren ein Beschluss erfolgen.<\/p>\n<p>Entscheidend f\u00fcr die Lockerung der Einreisebeschr\u00e4nkungen soll k\u00fcnftig vor allem die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen in den zwei Wochen zuvor sein. Zudem sollen unter anderem der Trend im gleichen Zeitraum sowie der Umgang des jeweiligen Staates mit der Pandemie eine Rolle spielen.<\/p>\n<h3>Kreuzfahrt in der Coronakrise: Fiebertest beim Check-in<\/h3>\n<p><strong>10.25 Uhr:<\/strong> In Hamburg legte erstmals wieder ein Kreuzfahrtschiff ab: Zum Luxus an Bord der MS &quot;Fridtjof Nansen&quot; geh\u00f6ren auch aufwendige Hygienema\u00dfnahmen.<\/p>\n<h3>Von der Leyen pocht auf schnelle Verabschiedung von <strong>Corona<\/strong>-Wiederaufbauplan<\/h3>\n<p><strong>09.54 Uhr:<\/strong> EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen pocht auf eine z\u00fcgige Verabschiedung des geplanten Corona-Wiederaufbauplans. &quot;Wichtig ist, dass wir vor der Sommerpause fertig werden&quot;, sagte von der Leyen dem &quot;Handelsblatt&quot;. Falls beim EU-Gipfel am 17. Juli keine Einigung zwischen den Mitgliedstaaten erzielt werde, m\u00fcssten die Staats- und Regierungschefs ein zweites Mal zusammenkommen. Die deutsche Ratspr\u00e4sidentschaft bezeichnete die CDU-Politikerin als &quot;gro\u00dfes Gl\u00fcck&quot;.<\/p>\n<p>Die Mitgliedstaaten m\u00fcssten &quot;so lange arbeiten, bis das Paket auf den Weg gebracht ist&quot;, forderte von der Leyen. Europa stecke in der tiefsten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg und brauche den Hilfsfonds f\u00fcr die besonders von der Pandemie betroffenen L\u00e4nder daher dringend. Die Kommissionschefin sprach sich auch f\u00fcr Reformauflagen als Bedingung f\u00fcr die Auszahlung von Zusch\u00fcssen an die Empf\u00e4ngerstaaten aus.<\/p>\n<p>Der Vorschlag der EU-Kommission sieht ein Konjunkturprogramm in H\u00f6he von insgesamt 750 Milliarden Euro vor. Davon sollen 500 Milliarden Euro als nicht r\u00fcckzahlbare Zuwendungen ausgezahlt werden. Der Vorschlag ist unter den Mitgliedstaaten umstritten.<\/p>\n<h3>Maskenpflicht: Bolsonaro legt Widerspruch ein<\/h3>\n<p><strong>09.28 Uhr:<\/strong> Brasiliens Pr\u00e4sident Jair Bolsonaro hat Widerspruch gegen die richterliche Anordnung zum Tragen einer Schutzmaske in der Hauptstadt Bras\u00edlia eingelegt. &quot;Die Einmischung der Gerichte ist unn\u00f6tig&quot;, sagte eine Sprecherin des Generalbundesanwalts, der die Regierung in Rechtsangelegenheiten vertritt, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Das Tragen einer Schutzmaske in der Hauptstadt sei bereits Pflicht.<\/p>\n<p>Mit dem Widerspruch solle Bolsonaro nicht von der Schutzmaskenpflicht ausgenommen werden, hie\u00df es weiter. Der Pr\u00e4sident solle lediglich wie jeder andere B\u00fcrger behandelt werden. Der Bundesrichter Renato Borelli hatte Bolsonaro am Montag angewiesen, in der \u00d6ffentlichkeit immer eine Schutzmasken zu tragen. Bei weiteren Verst\u00f6\u00dfen m\u00fcsse er eine Geldstrafe von 2000 Real (rund 340 Euro) zahlen.<\/p>\n<p>Bei den wenigen \u00f6ffentlichen Auftritten seitdem trug Bolsonaro immer eine Schutzmaske. Davor hatte er in der Regel keine Maske getragen und bei seinen \u00f6ffentlichen Auftritten auch die Abstandsregeln ignoriert: Der rechtsradikale Politiker sch\u00fcttelte regelm\u00e4\u00dfig H\u00e4nde und umarmte seine Anh\u00e4nger auch.<\/p>\n<p>Mit mehr als 55.000 Toten ist Brasilien nach den USA das am zweitst\u00e4rksten von der Corona-Pandemie betroffene Land der Welt. In Bras\u00edlia gilt seit April eine Maskenpflicht.<\/p>\n<h3>Keine <strong>Corona<\/strong>-F\u00e4lle mehr auf Barbados &#8211; Fl\u00fcge bald wieder m\u00f6glich<\/h3>\n<p><strong>09.12 Uhr:<\/strong> Barbados hat offiziell keine neuen Corona-F\u00e4lle mehr und will ab dem 12. Juli wieder kommerzielle Fl\u00fcge erlauben. Zudem werden alle Ausgangsbeschr\u00e4nkungen ab kommendem Mittwoch aufgehoben, wie die Premierministerin des karibischen Inselstaates, Mia Mottley, am Freitag mitteilte. &quot;Wir m\u00fcssen anfangen, harte, aber vorsichtige Entscheidungen zu treffen&quot;, sagte sie und betonte, dass der Tourismus die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle f\u00fcr Barbados sei.<\/p>\n<p>Die Menschen m\u00fcssten zudem nur noch einen Meter Abstand zueinander halten, hie\u00df es. Nach Angaben von Justizminister Dale Marshall werden auch wieder Zuschauer bei Sportereignissen zugelassen. Bis zu 500 Menschen d\u00fcrften an anderen Unterhaltungsveranstaltungen teilnehmen.<\/p>\n<p>Barbados, eine Insel mit knapp 300.000 Einwohnern, hat nach Zahlen der US-amerikanischen Johns-Hopkins-Universit\u00e4t 97 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 und sieben Todesf\u00e4lle infolge einer Covid-19-Erkrankung registriert. Seit 35 Tagen seien keine neuen, lokal \u00fcbertragenen Infektionen hinzu gekommen, sagte Gesundheitsminister Jeffrey Bostic.<\/p>\n<p>Auch andere L\u00e4nder in der Karibik k\u00fcndigten zuletzt Lockerungen ihrer Anti-Corona-Ma\u00dfnahmen an. Die Bahamas wollen etwa ab kommendem Mittwoch wieder Besucher aus aller Welt aufnehmen. Voraussetzung ist, wie auch auf Barbados, ein aktueller, negativer Corona-Test. Nach Jamaika sind Reisen bereits seit dem 15. Juni wieder m\u00f6glich.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Jair Bolsonaro, Pr\u00e4sident von Brasilien, mit Mundschutz Marcos Correa\/ dpa Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. 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