{"id":745,"date":"2020-06-27T02:29:01","date_gmt":"2020-06-26T23:29:01","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/unilever-stoppt-us-werbung-bei-facebook-twitter-und-instagram\/"},"modified":"2020-06-27T02:29:01","modified_gmt":"2020-06-26T23:29:01","slug":"unilever-stoppt-us-werbung-bei-facebook-twitter-und-instagram","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/unilever-stoppt-us-werbung-bei-facebook-twitter-und-instagram\/","title":{"rendered":"Unilever stoppt US-Werbung bei Facebook, Twitter und Instagram"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/ac1fb587-3928-4129-a6c9-bb51d7abaf6f_w948_r1.77_fpx33.34_fpy50.jpg\" title=\"Unilever will in den USA keine Werbung mehr \u00fcber Facebook und Twitter verbreiten: Aktien der Onlinekonzerne an der Wall Street brechen ein\" alt=\"Unilever will in den USA keine Werbung mehr \u00fcber Facebook und Twitter verbreiten: Aktien der Onlinekonzerne an der Wall Street brechen ein\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Unilever will in den USA keine Werbung mehr \u00fcber Facebook und Twitter verbreiten: Aktien der Onlinekonzerne an der Wall Street brechen ein<\/p>\n<p> Richard Drew\/ AP <\/figcaption><\/figure>\n<p>Facebook ger\u00e4t wegen seines umstrittenen Umgangs mit rassistischen, hetzerischen und manipulativen Inhalten immer st\u00e4rker unter Druck. Nun d\u00fcrfte das lasche Vorgehen gegen Hatespeech und Falschinformationen das Unternehmen auch finanziell treffen: Der Konsumg\u00fcterhersteller Unilever gab bekannt, bis zum Jahresende keine US-Werbung mehr bei dem Online-Netzwerk zu ver\u00f6ffentlichen. Dies soll demnach auch f\u00fcr das Facebook-Tochterunternehmen Instagram gelten.<\/p>\n<p>Unilever nimmt auch den Kurznachrichtendienst Twitter in die Pflicht &#8211; hier soll es vorerst ebenfalls keine Werbung mehr geben. Die Aktien von Facebook und Twitter brachen nach der Ank\u00fcndigung zwischenzeitlich um jeweils rund sieben Prozent ein.<\/p>\n<p>Unilever begr\u00fcndete seine Entscheidung mit der Verantwortung der Unternehmen im Umgang mit kontroversen Beitr\u00e4gen im Netz &#8211; speziell angesichts der angespannten politischen Atmosph\u00e4re in den USA und den im November anstehenden Pr\u00e4sidentschaftswahlen.<\/p>\n<p>Weiter auf den Online-Plattformen zu werben bringe den Menschen und der Gesellschaft keinen Wert, hie\u00df es von dem niederl\u00e4ndisch-britischen Konzern. &quot;Die polarisierte Atmosph\u00e4re erlegt Marken eine erh\u00f6hte Verantwortung auf, ein vertrauensw\u00fcrdiges und sicheres digitales \u00d6kosystem aufzubauen&quot;, schrieb Unilever auf Twitter.<\/p>\n<p>Damit erh\u00e4lt ein in der vergangenen Woche gestarteter Anzeigen-Boykott gegen die Plattform bedeutenden Zulauf. Am Vortag hatte bereits der US-Telekommunikationskonzern Verizon angek\u00fcndigt, dass er seine Werbung auf Facebook aussetze. Der zum Unilever-Konzern geh\u00f6rende Eiscreme-Hersteller Ben &amp; Jerry&#039;s sowie die Outdoorbekleidungskonzerne Patagonia und North Face hatten ebenfalls angek\u00fcndigt, Anzeigen zu streichen.<\/p>\n<p>Auch der japanische Autohersteller Honda teilte mit, im Juli keine Anzeigen mehr bei Facebook und Instagram zu platzieren, um ein Zeichen gegen &quot;Hass und Rassismus&quot; zu setzen.<\/p>\n<h3>Facebook will Standards erh\u00f6hen<\/h3>\n<p>Die Organisation Anti-Defamation League hatte zuvor im Rahmen einer Kampagne unter dem Motto &quot;Stoppt den Hass aus Profit&quot; zum Boykott von Facebook aufgerufen. Sein US-Werbebudget will Unilever indes nicht k\u00fcrzen, die geplanten Ausgaben sollen nun auf andere Unternehmen verteilt werden.<\/p>\n<p>Facebook teilte mit, k\u00fcnftig st\u00e4rker gegen Hassnachrichten vorgehen und Falschmeldungen vor den US-Pr\u00e4sidentschaftswahlen l\u00f6schen zu wollen. Inkorrekte Inhalte, die Menschen in den drei Tagen direkt vor der Abstimmung im November vom W\u00e4hlen abhalten sollen, w\u00fcrden entfernt, sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem w\u00fcrden die Standards f\u00fcr Werbung erh\u00f6ht, um auch dort abwertende und hasserf\u00fcllte Botschaften bez\u00fcglich ethnischer Zugeh\u00f6rigkeit, Religion oder sexueller Vorlieben zu blockieren. Zuckerberg k\u00fcndigte zudem an, einige Facebook-Inhalte, die eigentlich gegen die Richtlinien des sozialen Netzwerks versto\u00dfen, aber zum Beispiel aufgrund eines prominenten Absenders nachrichtenrelevant sind, k\u00fcnftig mit Hinweisen zu flankieren. &quot;Ich stehe gegen Hass und alles, was zu Gewalt anstachelt&quot;, sagte Zuckerberg.<\/p>\n<p>Facebook erzielt fast seinen gesamten Umsatz mit Werbeerl\u00f6sen. Die US-Protestwelle gegen Rassismus und Polizeigewalt hat die Kritik an Facebook, zu nachl\u00e4ssig mit kontroversen Beitr\u00e4gen umzugehen, wieder aufflammen lassen. Auch der Konzernchef selbst geriet in die Kritik, weil er sich weigerte, gegen umstrittene Aussagen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump einzuschreiten. Daf\u00fcr gab es sogar Kritik von eigenen Mitarbeitern.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Unilever will in den USA keine Werbung mehr \u00fcber Facebook und Twitter verbreiten: Aktien der Onlinekonzerne an der Wall Street brechen ein Richard Drew\/ AP Facebook ger\u00e4t wegen<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-745","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/745","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=745"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/745\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=745"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=745"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=745"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}