{"id":731,"date":"2020-06-26T10:47:54","date_gmt":"2020-06-26T07:47:54","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/stephan-weil-im-interview-viele-auto-zulieferer-werden-im-herbst-in-existenznot-geraten\/"},"modified":"2020-06-26T10:47:54","modified_gmt":"2020-06-26T07:47:54","slug":"stephan-weil-im-interview-viele-auto-zulieferer-werden-im-herbst-in-existenznot-geraten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/stephan-weil-im-interview-viele-auto-zulieferer-werden-im-herbst-in-existenznot-geraten\/","title":{"rendered":"Stephan Weil im Interview: &#8220;Viele Auto-Zulieferer werden im Herbst in Existenznot geraten&#8221;"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/3e5342bd-4a8a-431f-b3b8-52099045cb90_w948_r1.77_fpx33.33_fpy49.99.jpg\" title=\"VW-Montage in Wolfsburg\" alt=\"VW-Montage in Wolfsburg\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">VW-Montage in Wolfsburg<\/p>\n<p> Swen Pfoertner\/ REUTERS <\/figcaption><\/figure>\n<p>Angesichts der harten Auswirkungen der Coronakrise h\u00e4lt Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil die Staatshilfen f\u00fcr die Autoindustrie f\u00fcr unzureichend. &quot;Ich f\u00fcrchte, dass viele Zulieferbetriebe im Herbst in Existenznot geraten werden&quot;, sagt der SPD-Politiker, der im Aufsichtsrat des Autokonzerns VW sitzt, dem SPIEGEL. &quot;Sp\u00e4testens dann ist eine neue Diskussion \u00fcber einen Impuls f\u00fcr die Autokonjunktur ziemlich wahrscheinlich.&quot;<\/p>\n<p>Die von der Bundesregierung beschlossene tempor\u00e4re Senkung der Mehrwertsteuer werde der Autobranche nicht helfen, so Weil. &quot;Dieses Instrument ist auch deshalb fragw\u00fcrdig, weil damit vor allem die teuren, gro\u00dfen und wenig klimafreundlichen Fahrzeuge gef\u00f6rdert werden&quot;, sagte er. &quot;Damit erweist man dem Klimaschutz einen B\u00e4rendienst.&quot;<\/p>\n<p>Anfang Mai hatten Weil, sein bayerischer Amtskollege Markus S\u00f6der (CSU) und Baden-W\u00fcrttembergs Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann (Gr\u00fcne) Kaufpr\u00e4mien auch f\u00fcr Benzin- und Dieselfahrzeuge gefordert. Sie scheiterten aber am Widerstand der SPD-Spitze, die ausschlie\u00dflich Elektroautos f\u00f6rdern wollte. Weil kritisiert das nun: Er sei \u00fcberrascht, &quot;dass es in den Diskussionen um die Kaufpr\u00e4mie st\u00e4rker um Boni und den Klimaschutz ging als um die Rettung von Arbeitspl\u00e4tzen&quot;.<\/p>\n<p>Noch immer seien mehr als 90 Prozent der Besch\u00e4ftigten vom Verbrennungsmotor abh\u00e4ngig. &quot;Wenn wir jetzt ignorieren, dass es noch geraume Zeit Autos mit Diesel- und Benzinmotor geben wird, dann riskieren wir den Verlust Zigtausender Arbeitspl\u00e4tze.&quot;<\/p>\n<p><strong>Lesen Sie im Interview, wie Weil dem angeschlagenen Reisekonzern TUI helfen will, was er \u00fcber die Lage in der Autoindustrie denkt &#8211; und warum er noch kein Elektrofahrzeug als Dienstwagen haben m\u00f6chte.<\/strong><\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Sind Sie schon mal mit TUI in den Urlaub geflogen, Herr Weil? <\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>Ja, der letzte Flug ging &#8211; soweit ich mich erinnere &#8211; auf die Azoren. Aber dieses Jahr werden meine Frau und ich im Norden Urlaub machen. Auf die Wanderungen in Italien, wie wir sie in den vergangenen Jahren oft gemacht haben, werden wir diesmal verzichten.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Die Corona-Pandemie hat die Reiselust der Deutschen dramatisch reduziert. Die TUI, die ihren Sitz in Hannover hat, hat am Donnerstag beschlossen, die Flotte bei ihrer Tochter TuiFly zu halbieren und Hunderte Jobs abzubauen. Muss die Politik, muss die Landesregierung, dem Kahlschlag tatenlos zusehen?<\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>Unbesehen sicher nicht. Der Markt f\u00fcr Urlaubsflieger war in Europa allerdings schon vor Corona sehr schwierig und das wird durch die Pandemie beschleunigt. Jetzt sind schmerzhafte Sanierungsschritte kaum zu vermeiden. Der Staat hilft, wo er kann, um Arbeitspl\u00e4tze zu retten, muss aber auch Realit\u00e4ten akzeptieren. Die TUI erh\u00e4lt gro\u00dfe Kredite und der Bund wird sehr genau kl\u00e4ren, welche Pl\u00e4ne der Konzern mit seinen Mitarbeitern verfolgt.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Die Gewerkschaft Cockpit warnt vor einem &quot;Missbrauch von Steuergeldern&quot; Bef\u00fcrchten Sie nicht, das Unternehmen k\u00f6nnte Staatshilfen kassieren &#8211; und die Arbeitspl\u00e4tze am Ende trotzdem abbauen?<\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong> Eine intensive Pr\u00fcfung erfolgt ganz sicher. Vor allem ist die staatliche Unterst\u00fctzung aber in der Sache schlicht und einfach richtig. TUI ist an sich ein gesundes Unternehmen, dem von heute auf morgen s\u00e4mtliche Einnahmen weggebrochen sind. Der Konzern w\u00e4re ohne Staatshilfe wohl vom Markt verschwunden, und mit ihm 70.000 Arbeitspl\u00e4tze. Das w\u00e4re f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten, aber auch f\u00fcr viele Reiseb\u00fcros h\u00f6chst problematisch. Ein Unternehmen, das pleitegeht, zahlt nie wieder Steuern, nie wieder Geh\u00e4lter, nie wieder Sozialbeitr\u00e4ge.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Die Rettungspakete erreichen mittlerweile Schwindel erregende Summen. Allein Niedersachsen will in dieser Woche einen weiteren Nachtragshaushalt von mehr als 7 Milliarden Euro verabschieden. Gleichzeitig warnt der Rechnungshof vor einem Einbruch der Steuern in H\u00f6he von etwa 8 Milliarden Euro in Ihrem Bundesland. Wie sollen die Milliardenschulden jemals zur\u00fcckgezahlt werden?<\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>F\u00fcr mich sind das nicht nur Rettungspakete, sondern auch staatliche Investitionen. Je schneller es gelingt, eine wirtschaftliche Erholung einzuleiten, desto schneller bekommt der Staat sein Geld zur\u00fcck. Unsere Erfahrungen aus der Finanzkrise 2008\/2009 best\u00e4tigen das: Damals hat Deutschland sehr schnell den Turnaround geschafft. Wir haben heute weit ges\u00fcndere Staatsfinanzen als vor einem Jahrzehnt&#8230;.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> &#8230; die allerdings auf Kosten der Sparer saniert wurden. Die Pandemie versch\u00e4rft diese Entwicklung, die Zinsen werden auf Jahre hinaus niedrig bleiben.<\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>Da kann ich Ihnen nicht widersprechen. Die Nullzinspolitik der Notenbanken hat ihre Opfer gefordert. Und sie h\u00e4tte wohl auch einer Korrektur bedurft, w\u00e4re Corona nicht dazwischengekommen. Jetzt werden wir uns aber noch l\u00e4nger mit den niedrigen Zinsen abfinden m\u00fcssen, um die n\u00f6tige wirtschaftliche Erholung nicht im Keim zu ersticken.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Umweltsch\u00fctzer sehen auch positive Effekte durch die Pandemie, etwa beim Klima. Stimmen Sie zu?<\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>Wirtschaftskrisen sind vielleicht kurzfristig gut f\u00fcr den Klimaschutz, aber man kann nicht auf Dauer die komplette Industrieproduktion herunterdimmen. Um das Klima langfristig zu retten, bleibt uns nur der m\u00fchsame Weg der Transformation in Richtung Erneuerbare Energien und klimaneutrale Produkte. Klimaschutz braucht auch gesellschaftliche Akzeptanz. Die bekommen wir nicht, wenn wir im Interesse des Klimaschutzes das Wirtschaftswachstum ausbremsen und die Besch\u00e4ftigten ihrem Schicksal \u00fcberlassen.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Sie haben sich deshalb f\u00fcr eine Auto-Kaufpr\u00e4mie ausgesprochen \u2013 anders als ihre Partei in Berlin, die dem Druck der Autokonzerne widerstand.<\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>Ich war schon \u00fcberrascht, dass es in den Diskussionen um die Kaufpr\u00e4mie st\u00e4rker um Boni und den Klimaschutz ging als um die Rettung von Arbeitspl\u00e4tzen. Darum ging es mir als allererstes in dieser Situation. Wir m\u00fcssen es schaffen, Arbeit und Umwelt in Einklang zu bringen. Deshalb bin ich entschieden f\u00fcr die Kaufpr\u00e4mie eingetreten, entgegen der Mehrheitsmeinung in meiner Partei. Die Autoindustrie befindet sich auf einem harten Transformationskurs. Wenn wir jetzt ignorieren, dass es noch geraume Zeit Autos mit Diesel- und Benzinmotor geben wird, dann riskieren wir den Verlust zigtausender Arbeitspl\u00e4tze, vor allem bei den Zulieferern.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Langfristig hilft es aber weder dem Klima noch den Arbeitnehmern, wenn mit Staatshilfen Arbeitspl\u00e4tze in der Autoindustrie verteidigt werden, die durch die Wende zur E-Mobilit\u00e4t ohnehin in ein paar Jahren wegfallen.<\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>Das ist richtig, man wird bestimmt nicht alle Arbeitspl\u00e4tze retten k\u00f6nnen. Und viele Zulieferer hatten auch vor Corona schon gro\u00dfe Probleme. Aber diejenigen, die einen gesunden Kern haben, d\u00fcrfen wir jetzt nicht fallen lassen, sondern m\u00fcssen sie in der Transformation unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Wie wollen Sie denn gesunde von ungesunden Unternehmen unterscheiden?<\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>Das beste Barometer ist das Ergebnis des letzten Jahres. Ein weiteres kommt hinzu: Viele Zulieferer stellen konsequent auf neue Technologien um und haben daf\u00fcr auch hohe Kredite aufgenommen. Dass Corona mit solcher Wucht einschlagen w\u00fcrde, war f\u00fcr niemanden vorhersehbar. Wir d\u00fcrfen an sich lebensf\u00e4hige Firmen nicht aufgeben.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Es gibt aber auch Zulieferer, die bereits auf Elektro-Antriebe setzen und deshalb nichts von einer Kaufpr\u00e4mie halten. Sie monieren, dadurch w\u00fcrden vor allem Benzin- und Dieselautos verkauft, die schon vor Monaten produziert wurden. Davon h\u00e4tten die Zulieferer \u00fcberhaupt nichts.<\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>Dieses Argument kenne und akzeptiere ich. Man h\u00e4tte dieses Problem aber leicht l\u00f6sen k\u00f6nnen: Die Regierung h\u00e4tte Nachweise von den Autoherstellern verlangen k\u00f6nnen, dass die Pr\u00e4mie auch wirklich f\u00fcr neu produzierte Fahrzeuge eingesetzt wird. Aber ich will nicht nachkarten, die Entscheidung ist gefallen.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der hat k\u00fcrzlich einen weiteren Vorsto\u00df f\u00fcr Kaufanreize angek\u00fcndigt. Werden Sie ihn unterst\u00fctzen?<\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>Manchmal w\u00fcnscht man sich, nicht recht zu behalten. Ich f\u00fcrchte, dass viele Zulieferbetriebe im Herbst in Existenznot geraten werden. Sp\u00e4testens dann ist eine neue Diskussion \u00fcber einen Impuls f\u00fcr die Autokonjunktur ziemlich wahrscheinlich. Deshalb hat Herr S\u00f6der mit seiner Erwartung sicher recht. <\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Wir die tempor\u00e4re Senkung der Mehrwertsteuer der Autoindustrie helfen?<\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>Das glaube ich nicht. Dieses Instrument ist auch deshalb fragw\u00fcrdig, weil damit vor allem die teuren, gro\u00dfen und wenig klimafreundliche Fahrzeuge gef\u00f6rdert werden. Damit erweist man dem Klimaschutz einen B\u00e4rendienst.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Wer einen Porsche f\u00fcr 150 000 Euro kauft, spart 4500 Euro \u2013 mehr als im Kaufpr\u00e4mienmodell.<\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>Ja, aber durch die F\u00f6rderung von Premium- und Luxusautos setzt man doch keinen Impuls f\u00fcr die Konjunktur! F\u00fcr diese Kunden ist sicher auch nicht entscheidend, ob sie 1.000 Euro mehr oder weniger sparen.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Die Nachfrage nach Elektroautos steigt gerade massiv. Der kalifornische E-Auto-Pionier Tesla verk\u00fcndet steigende Verkaufszahlen. W\u00fcrde eine Verkaufspr\u00e4mie f\u00fcr Benzin-und Dieselautos den dringend n\u00f6tigen Wandel der deutschen Autobauer nicht weiter bremsen?<\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>Eine Pr\u00e4mie f\u00fcr Elektroautos gibt es ja bereits, sie wurde jetzt sogar noch einmal erh\u00f6ht. Es gibt aber ein paar Faktoren, die den Verkauf der E-Fahrzeuge derzeit limitieren, insbesondere der Mangel an Batteriezellen. Das wird sich \u00e4ndern. 2020 und 2021 sind \u00dcbergangsjahre in der Autoindustrie, danach startet die gro\u00dfe E-Offensive mit Dutzenden neuer Modelle. Genau jetzt, in der Corona-Krise, gibt es sie aber eben noch nicht. Momentan sind allerdings noch mehr als 90 Prozent der Besch\u00e4ftigten vom Verbrennungsmotor abh\u00e4ngig. Das kann man nicht ignorieren, auch die Politik nicht.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Ist die Kaufpr\u00e4mie nicht vor allem am arroganten Auftreten der Autoindustrie gescheitert? Der Dieselskandal ist noch nicht ausgestanden, schon riefen die Konzerne vehement nach Staatshilfe.<\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>Man kann in der Tat nicht behaupten, dass der Auftritt der deutschen Autoindustrie in den vergangenen Jahren vorbildlich gewesen w\u00e4re. Das macht es Kritikern leicht zu sagen: Warum sollten wir denen auch noch Steuergeld hinterherwerfen? Das Argument ist aber kurzsichtig. Wir d\u00fcrfen jetzt nicht Arbeitnehmer daf\u00fcr bestrafen, wenn sich Konzerne und Manager nicht klug verhalten haben. Schon gar nicht die Mitarbeiter der Zulieferer, die Komponenten an diese Konzerne liefern. <\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Die SPD kann sich doch schlechterdings nicht f\u00fcr Staatshilfen an Gro\u00dfkonzerne stark machen, wenn die nicht einmal bereit sind, die Dividenden f\u00fcr ihre Aktion\u00e4re zu streichen? <\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>Die Pr\u00e4mien sollten die Kunden erhalten, nicht die Konzerne. Ein gr\u00f6\u00dferer Beitrag der Hersteller w\u00e4re sicher auch gerechtfertigt gewesen. Aber auch da gilt: Sollen am Ende wirklich die Besch\u00e4ftigten f\u00fcr das herhalten, was es an Kritik am Gebaren der Autoindustrie gibt?<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Wird die EU-Kommission ihre strengen CO2-Ziele aussetzen, um den Herstellern in der Krise die drohenden Milliardenstrafen zu erlassen?<\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>Nein, davon gehe ich nicht aus. Ich habe eher die Sorge, dass die Zielvorgaben noch weiter versch\u00e4rft werden k\u00f6nnten. Diese Diskussion wurde in Br\u00fcssel zumindest vor Corona noch gef\u00fchrt. Aber vor einer solchen Versch\u00e4rfung w\u00fcrde ich ausdr\u00fccklich warnen. Die Autohersteller sind riesige Tanker, die ihren Kurs nicht kurzfristig beliebig \u00e4ndern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>SPIEGEL:<\/strong> Sie sind heute Morgen mit einem Audi A8 mit Verbrennungsmotor angereist. Wann stellen Sie Ihren Dienstwagen auf Elektro um?<\/p>\n<p><strong>Weil: <\/strong>Der Dienstwagen mit Hybridantrieb kommt bald. Bis ein reines Elektroauto f\u00fcr mich in Frage kommt, muss sich erst noch die Batterieleistung verbessern. In einem Fl\u00e4chenland wie Niedersachsen ist es momentan noch schwer, mit einer Batterieladung von A nach B zu kommen. Neulich habe ich ein Elektroauto getestet. Da k\u00f6nnen Sie beim Fahren bislang leider noch zusehen, wie die Batterieladung sinkt.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern VW-Montage in Wolfsburg Swen Pfoertner\/ REUTERS Angesichts der harten Auswirkungen der Coronakrise h\u00e4lt Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil die Staatshilfen f\u00fcr die Autoindustrie f\u00fcr unzureichend. &quot;Ich f\u00fcrchte, dass viele<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-731","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/731","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=731"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/731\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=731"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=731"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=731"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}