{"id":7121,"date":"2021-04-11T21:50:33","date_gmt":"2021-04-11T18:50:33","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/reaktionen-auf-k-debatte-der-union-laut-rottgen-geht-es-allein-um-den-wahlsieg-der-union\/"},"modified":"2021-04-11T21:50:33","modified_gmt":"2021-04-11T18:50:33","slug":"reaktionen-auf-k-debatte-der-union-laut-rottgen-geht-es-allein-um-den-wahlsieg-der-union","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/reaktionen-auf-k-debatte-der-union-laut-rottgen-geht-es-allein-um-den-wahlsieg-der-union\/","title":{"rendered":"Reaktionen auf K-Debatte der Union: Laut R\u00f6ttgen geht es allein um den Wahlsieg der Union"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/7b7cecd7-d43f-4fc1-b089-609ea080c752_w948_r1.77_fpx64_fpy44.jpg\" title=\"Norbert R\u00f6ttgen\" alt=\"Norbert R\u00f6ttgen\"\/>        Bild vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Norbert R\u00f6ttgen<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Michael Kappeler \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Der CSU-Vorsitzende <\/em><em>Markus S\u00f6der<\/em><em> ist <\/em><em>nach SPIEGEL-Informationen<\/em><em> bereit zur Kanzlerkandidatur mit Unterst\u00fctzung der <\/em><em>CDU<\/em><em>. Das erkl\u00e4rte er in der Klausurtagung der Fraktionsspitze. Auch CDU-Chef <\/em><em>Armin Laschet<\/em><em> erkl\u00e4rte seine Bereitschaft. Er betonte, dass er die Frage der Unionskanzlerkandidatur gemeinsam mit S\u00f6der kl\u00e4ren wolle. Lesen Sie hier die Reaktionen.<\/em><\/p>\n<h3>Sch\u00e4uble gegen Entscheidung der K-Frage in der Fraktion<\/h3>\n<p>Bundestagspr\u00e4sident Wolfgang Sch\u00e4uble (CDU) hat sich in der Diskussion \u00fcber die Kanzlerkandidatur der Union gegen eine Entscheidung in der Fraktion gestellt. Am Freitag hatten dies 50 CDU-Abgeordnete gefordert. Das w\u00e4re ein gro\u00dfer Fehler, sagte Sch\u00e4uble nun nach Angaben von Teilnehmerkreisen bei der Klausur der Spitze der Unionsfraktion in Berlin.<\/p>\n<p>Er erinnere sich an die Entscheidung in der Unionsfraktion zugunsten des damaligen CSU-Chefs Franz Josef Strau\u00df im Jahr 1979 und die schweren Wunden, die dies hinterlassen habe, so Sch\u00e4uble. Eine schnelle Einigung der Parteien w\u00e4re gut, machte er demnach zugleich deutlich.<\/p>\n<p>Nachdem 1979 bei der Suche nach einem Unionskanzlerkandidaten Vermittlungsversuche auf mehreren Ebenen gescheitert waren, w\u00e4hlte die Unionsfraktion den damaligen bayerischen Ministerpr\u00e4sidenten Strau\u00df zum Kanzlerkandidaten \u2013 gegen Niedersachsens CDU-Regierungschef Ernst Albrecht. Am Ende verlor die Union die Bundestagswahl 1980 gegen den seit 1974 amtierenden SPD-Kanzler Helmut Schmidt.<\/p>\n<h3><strong>R\u00f6ttgen: Beide Vorsitzende in \u00bbeiner Gesamtverantwortung\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p>Der unterlegene Mitbewerber im Kampf um den CDU-Vorsitz, Norbert R\u00f6ttgen, sieht die Wahlchancen der Union als alleiniges Kriterium bei der Entscheidung der gemeinsamen Kanzlerkandidatur von CDU und CSU. \u00bbEs geht nicht um die CDU, nicht um die CSU und auch nicht um Laschet oder S\u00f6der, sondern allein um den Wahlsieg der Union. Danach muss sich alles und alle richten\u00ab, sagte R\u00f6ttgen der D\u00fcsseldorfer \u00bbRheinischen Post\u00ab und dem Bonner \u00bbGeneral-Anzeiger\u00ab.<\/p>\n<p>Beide Vorsitzende st\u00fcnden \u00bbin einer Gesamtverantwortung. Dass diese wahrgenommen wird, erwartet die Partei, und sie wird es auch honorieren.\u00ab R\u00f6ttgen betonte weiter: \u00bbDass beide Vorsitzende von CDU und CSU Kanzlerkandidat werden wollen, ist schon h\u00e4ufiger vorgekommen und spricht nicht nur gegen uns.\u00ab<\/p>\n<h3>Von Stetten unterst\u00fctzt S\u00f6der-Kandidatur<\/h3>\n<p>Christian von Stetten, Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion hat laut SPIEGEL-Informationen Markus S\u00f6ders Bereitschaft zur Kanzlerkandidatur begr\u00fc\u00dft: \u00bbEs ist gut, dass Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der seine Bereitschaft erkl\u00e4rt hat, und ich unterst\u00fctze diese Kandidatur ausdr\u00fccklich.\u00ab<\/p>\n<h3>Merkel \u00e4u\u00dfert sich nicht, bef\u00fcrwortet aber Laschets \u00bbBr\u00fccken-Lockdown\u00ab<\/h3>\n<p>An der Fraktionsklausur nahm auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teil. Zu der Kandidatenfrage habe sie sich nicht ge\u00e4u\u00dfert, berichteten Teilnehmer gegen\u00fcber AFP. Allerdings sei auff\u00e4llig gewesen, dass sie klar f\u00fcr den von Laschet stammenden Vorschlag eines \u00bbBr\u00fccken-Lockdowns\u00ab geworben habe. Dies sei als Unterst\u00fctzung Laschets aufgefasst worden.<\/p>\n<h3>Kreuzer: S\u00f6der w\u00e4re ein \u00bbhervorragender Kanzler\u00ab<\/h3>\n<p>Der Chef der CSU-Landtagsfraktion in Bayern, Thomas Kreuzer, h\u00e4lt seinen Parteichef Markus S\u00f6der f\u00fcr den bestm\u00f6glichen Unionskanzlerkandidaten. \u00bbIch begr\u00fc\u00dfe ausdr\u00fccklich, dass Markus S\u00f6der erkl\u00e4rt hat, dass er als Kanzlerkandidat zur Verf\u00fcgung steht. Ich halte ihn nicht nur f\u00fcr geeignet, sondern f\u00fcr den besten Kandidaten von CDU und CSU und bin mir aufgrund seiner langj\u00e4hrigen politischen Erfahrung sicher, dass er ein hervorragender Kanzler der Bundesrepublik Deutschland w\u00e4re\u00ab, sagte Kreuzer am Sonntag in M\u00fcnchen.<\/p>\n<h3>F\u00fcracker f\u00fcr Geschlossenheit \u2013 und S\u00f6der<\/h3>\n<p>\u00bbMarkus S\u00f6der ist ein sehr starker Ministerpr\u00e4sident, und er w\u00e4re ein sehr starker Bundeskanzler\u00ab, sagte Bayerns Finanzminister Albert F\u00fcracker, der zugleich auch CSU-Bezirksvorsitzender in der Oberpfalz ist. Die Union m\u00fcsse geschlossen auftreten.<\/p>\n<p>\u00bbNur gemeinsam k\u00f6nnen wir diese schwierige Wahl gewinnen. Ich bin mir sicher, dass wir mit Markus S\u00f6der zu einem sehr guten Ergebnis kommen w\u00fcrden.\u00ab S\u00f6der sei ein hervorragender Ministerpr\u00e4sident mit sehr guten Umfragewerten.<\/p>\n<h3>Kubicki: Union \u00bbinhaltlich vollst\u00e4ndig entkernt\u00ab<\/h3>\n<p>F\u00fcr die Situation der Union hat FDP-Vize Wolfgang Kubicki auch Bundeskanzlerin Angela Merkel mitverantwortlich gemacht. \u00bbDie Union ist aktuell in keinem guten Zustand\u00ab, sagte Kubicki der \u00bbRheinischen Post\u00ab. Vielen CDU-Abgeordneten und -F\u00fchrungskr\u00e4ften falle jetzt auf, viel zu lange auf die Kanzlerin gebaut zu haben.<\/p>\n<p>\u00bbAngela Merkel waren programmatische Linien immer egal. Jetzt ist die Union inhaltlich vollst\u00e4ndig entkernt\u00ab, sagte der FDP-Politiker. \u00bbEs ist zu erwarten, dass diese Entwicklung mit einem Kanzlerkandidaten S\u00f6der, der ja f\u00fcr seine programmatische Beliebigkeit bekannt ist, eher noch beschleunigt wird\u00ab, meinte Kubicki. Die Union gehe bis zur Bundestagswahl einen \u00bbschweren Gang\u00ab, sagte Kubicki voraus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild vergr\u00f6\u00dfern Norbert R\u00f6ttgen Foto:\u2002Michael Kappeler \/ dpa Der CSU-Vorsitzende Markus S\u00f6der ist nach SPIEGEL-Informationen bereit zur Kanzlerkandidatur mit Unterst\u00fctzung der CDU. 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