{"id":703,"date":"2020-06-25T19:10:33","date_gmt":"2020-06-25T16:10:33","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/wirecard-wirtschaftsprufer-von-ey-gehen-von-umfassendem-betrug-aus\/"},"modified":"2020-06-25T19:10:33","modified_gmt":"2020-06-25T16:10:33","slug":"wirecard-wirtschaftsprufer-von-ey-gehen-von-umfassendem-betrug-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/wirecard-wirtschaftsprufer-von-ey-gehen-von-umfassendem-betrug-aus\/","title":{"rendered":"Wirecard: Wirtschaftspr\u00fcfer von EY gehen von &#8220;umfassendem Betrug&#8221; aus"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/47d85557-8815-4fef-a1d7-660b65bf837f_w948_r1.77_fpx51_fpy48.jpg\" title=\"Wirecard-Hauptsitz in Aschheim nahe M\u00fcnchen\" alt=\"Wirecard-Hauptsitz in Aschheim nahe M\u00fcnchen\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Wirecard-Hauptsitz in Aschheim nahe M\u00fcnchen<\/p>\n<p> PHILIPP GUELLAND\/EPA-EFE\/Shutterstock <\/figcaption><\/figure>\n<p>Schon jetzt hat der Wirecard-Skandal gro\u00dfe Ausma\u00dfe angenommen, Ex-Chef Markus Braun wurde kurzzeitig festgenommen, das Unternehmen ist pleite und der Aktienwert im Keller. Doch wie weit reicht er noch? Die Wirtschaftspr\u00fcfungsgesellschaft EY geht von schwerer Kriminalit\u00e4t in quasi weltumspannenden Ma\u00dfstab aus. &quot;Es gibt deutliche Hinweise, dass es sich um einen umfassenden Betrug handelt, an dem mehrere Parteien rund um die Welt und in verschiedenen Institutionen mit gezielter T\u00e4uschungsabsicht beteiligt waren&quot;, teilte EY mit.<\/p>\n<p>&quot;Im Rahmen der Abschlusspr\u00fcfung f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2019 hat EY entdeckt, dass gef\u00e4lschte Saldenbest\u00e4tigungen und weitere gef\u00e4lschte Unterlagen f\u00fcr die Treuhandkonten vorgelegt wurden.&quot; EY habe das den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden sowie dem Unternehmen und seinem Aufsichtsrat mitgeteilt.<\/p>\n<p>&quot;Konspirativer Betrug, der darauf abzielt, die Investoren und die \u00d6ffentlichkeit zu t\u00e4uschen, geht oft mit umfangreichen Anstrengungen einher, systematisch und in gro\u00dfem Stil Unterlagen zu f\u00e4lschen&quot;, hie\u00df es in der Mitteilung weiter. &quot;Auch mit umfangreich erweiterten Pr\u00fcfungshandlungen ist es unter Umst\u00e4nden nicht m\u00f6glich, diese Art von konspirativem Betrug aufzudecken.&quot;<\/p>\n<h3>Kritik an EY f\u00fcr sp\u00e4te Entdeckung<\/h3>\n<p>EY ist eine der vier gro\u00dfen internationalen Buchpr\u00fcfungsgesellschaften. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren die Jahresabschl\u00fcsse von Wirecard testiert, bislang ohne etwas zu beanstanden. Deswegen ist nun auch EY mit scharfer Kritik konfrontiert, die mutma\u00dflichen Manipulationen nicht fr\u00fcher entdeckt zu haben.<\/p>\n<p>Wirecard hat an diesem Donnerstag beim Amtsgericht M\u00fcnchen einen Antrag auf Er\u00f6ffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, die Aktie des Dax-Konzerns st\u00fcrzte teilweise um 80 Prozent ab. Zuvor war herausgekommen, dass 1,9 Milliarden Euro in der Jahresbilanz fehlen. Der Konzern geht davon aus, dass das Geld bei zwei philippinischen Banken &quot;mit \u00fcberwiegender Wahrscheinlichkeit&quot; gar nicht existiert.<\/p>\n<p>Die Staatsanwaltschaft M\u00fcnchen I wirft dem vergangene Woche zur\u00fcckgetretenen Wirecard-Chef Markus Braun vor, mit weiteren mutma\u00dflichen T\u00e4tern die Bilanzsumme und das Umsatzvolumen von Wirecard durch vorget\u00e4uschte Einnahmen aufgebl\u00e4ht zu haben. Braun wurde am Dienstag kurzzeitig festgenommen und sp\u00e4ter gegen eine Kaution von f\u00fcnf Millionen Euro wieder freigelassen. Zuvor hatte er in einer Serie von Aktienverk\u00e4ufen insgesamt 155 Millionen Euro erl\u00f6st.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Wirecard-Hauptsitz in Aschheim nahe M\u00fcnchen PHILIPP GUELLAND\/EPA-EFE\/Shutterstock Schon jetzt hat der Wirecard-Skandal gro\u00dfe Ausma\u00dfe angenommen, Ex-Chef Markus Braun wurde kurzzeitig festgenommen, das Unternehmen ist pleite und der Aktienwert<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-703","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/703","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=703"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/703\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=703"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=703"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=703"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}