{"id":7001,"date":"2021-04-07T01:36:00","date_gmt":"2021-04-06T22:36:00","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-dienstag-eltern-von-jens-spahn-mit-astrazeneca-geimpft\/"},"modified":"2021-04-07T01:36:00","modified_gmt":"2021-04-06T22:36:00","slug":"corona-news-am-dienstag-eltern-von-jens-spahn-mit-astrazeneca-geimpft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-dienstag-eltern-von-jens-spahn-mit-astrazeneca-geimpft\/","title":{"rendered":"Corona-News am Dienstag: Eltern von Jens Spahn \u00bbmit AstraZeneca geimpft\u00ab\u00a0"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/59e5c6f8-16d1-4a5b-8e6f-b814d1435b5a_w948_r1.77_fpx41.54_fpy45.jpg\" title=\"Gesundheitsminister Jens Spahn\" alt=\"Gesundheitsminister Jens Spahn\"\/>        Bild vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Gesundheitsminister Jens Spahn<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Michael Kappeler \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Universit\u00e4t Oxford pausiert Studie zu AstraZeneca-Impfung bei Kindern<\/h3>\n<p><strong>22.23 Uhr:<\/strong> Eine britische Studie an Kindern mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca wird pausiert, w\u00e4hrend die Aufsichtsbeh\u00f6rden das Gefahrenpotenzial des Vakzins bewerten. \u00bbW\u00e4hrend es keine Sicherheitsbedenken in der p\u00e4diatrischen klinischen Studie gibt, warten wir auf zus\u00e4tzliche Informationen von der britischen Arzneimittelbeh\u00f6rde MHRA \u00fcber ihre \u00dcberpr\u00fcfung der seltenen F\u00e4lle von Thrombosen bei Erwachsenen\u00ab, erkl\u00e4rte die Universit\u00e4t Oxford am Dienstag. Die Universit\u00e4t hat den Impfstoff zusammen mit dem britisch-schwedischen Pharmariesen AstraZeneca entwickelt.<\/p>\n<h3>Wei\u00dfes Haus lehnt staatlichen Corona-Impfausweis ab<\/h3>\n<p><strong>22.19 Uhr:<\/strong> Das Wei\u00dfe Haus hat Vorschl\u00e4gen f\u00fcr einen staatlichen Corona-Impfausweis in den USA eine Absage erteilt. Die Sprecherin von Pr\u00e4sident Joe Biden, Jen Psaki, sagte am Dienstag, die Regierung unterst\u00fctze kein \u00bbSystem\u00ab, das von US-B\u00fcrgern das Mitf\u00fchren einer Impfbest\u00e4tigung verlange. <\/p>\n<p>Private Unternehmen k\u00f6nnten der Idee einer Impfbest\u00e4tigung aber nachgehen, sagte Psaki, etwa f\u00fcr Sportveranstaltungen in Stadien. Dabei m\u00fcsse aber die Privatsph\u00e4re gesch\u00fctzt werden. Auch d\u00fcrfe es keine \u00bbDiskriminierung\u00ab geben. Die Regierung wolle dazu Richtlinien entwerfen, sagte die Biden-Sprecherin.<\/p>\n<h3>Kalifornien will Wirtschaft am 15. Juni komplett hochfahren<\/h3>\n<p><strong>21.22 Uhr:<\/strong> Kalifornien will Mitte Juni seine Wirtschaft wieder komplett hochfahren. \u00bbWir k\u00f6nnen nun damit beginnen, unser Leben nach der Pandemie zu planen\u00ab, sagt der Gouverneur des bev\u00f6lkerungsreichsten US-Bundesstaats, Gavin Newsom. Zwar w\u00fcrden weiter Masken und gewisse andere Ma\u00dfnahmen n\u00f6tig bleiben. Wenn jedoch die Fallzahl niedrig sei und Impfstoffe allgemein verf\u00fcgbar, sollten am 15. Juni alle Gesch\u00e4fte wieder \u00f6ffnen k\u00f6nnen. In Kalifornien leben 39,5 Millionen Menschen, von denen 7,5 Millionen inzwischen komplett geimpft sind.<\/p>\n<h3>\u00d6sterreich verl\u00e4ngert harten Lockdown f\u00fcr \u00f6stliche Bundesl\u00e4nder<\/h3>\n<p><strong>20.59 Uhr: <\/strong>Angesichts der zahlreichen Corona-F\u00e4lle im Osten \u00d6sterreichs hat Bundeskanzler Sebastian Kurz den harten Lockdown in der Region verl\u00e4ngert. \u00bbDie Landeshauptleute von Wien, Nieder\u00f6sterreich und dem Burgenland haben sich in Abstimmung mit uns als Bundesregierung darauf verst\u00e4ndigt, den Lockdown bis zum 18. April zu verl\u00e4ngern\u00ab, sagte Kurz am Dienstag vor Journalisten. Museen und Gesch\u00e4fte, die nicht f\u00fcr den Grundbedarf n\u00f6tig sind, bleiben damit weiter geschlossen.<\/p>\n<p>Das Verlassen der eigenen Wohnung soll weiterhin in bestimmten F\u00e4llen erlaubt sein, etwa zum Einkaufen oder f\u00fcr sportliche Aktivit\u00e4ten. Die Schulen bleiben auch nach Ostern weiter geschlossen, f\u00fcr die Sch\u00fcler findet Distanzunterricht statt.<\/p>\n<h3>Alle Erwachsenen New Yorker sind impfberechtigt <\/h3>\n<p><strong>20.42 Uhr:<\/strong> Angesichts der rasanten Corona-Impfkampagne in den USA k\u00f6nnen k\u00fcnftig alle erwachsenen Bewohner des ehemaligen Covid-Epizentrums New York ein Vakzine erhalten. \u00bbHeute hat jede Person im Bundesstaat New York, die \u00e4lter als 16 Jahre ist, Anspruch auf den Impfstoff. Es gibt keine Entschuldigung, nicht online zu gehen und heute einen Anruf (f\u00fcr einen Termin) zu t\u00e4tigen\u00ab, sagte der Gouverneur des Bundesstaates, Andrew Cuomo, am Dienstag. 16 Jahre ist das momentane Mindestalter, um in den USA geimpft zu werden. Bislang sind drei Impfstoffe zugelassen.<\/p>\n<h3><strong>Fast 50.000 Neuinfektionen in der T\u00fcrkei <\/strong><\/h3>\n<p><strong>19.42 Uhr: <\/strong>Die T\u00fcrkei k\u00e4mpft gegen die dritte Corona-Welle. Nun hat das Land 49.584 Neuinfektionen verzeichnet und damit so viele wie noch nie an einem Tag. Die Zahl der Toten steigt um 211, wie das Gesundheitsministerium weiter bekannt gab. Zuletzt lag sie Anfang Januar so hoch.<\/p>\n<h3>Impfaff\u00e4re in Halle (an der Saale): Bericht der Staatsanwaltschaft belastet Oberb\u00fcrgermeister<\/h3>\n<p><strong>19.37 Uhr:<\/strong> Obwohl er laut Impfplan noch nicht an der Reihe war, lie\u00df sich Halles Oberb\u00fcrgermeister Bernd Wiegand gegen Corona impfen. Der Fall hat f\u00fcr heftige Kritik gesorgt. Vor einer Sondersitzung des Stadtrats ger\u00e4t der parteilose Politiker nun weiter unter Druck.<\/p>\n<p>Wie die \u00bbMitteldeutsche Zeitung\u00ab (MZ) berichtet wird der 64-J\u00e4hrige durch einen Zwischenbericht der Staatsanwaltschaft Halle schwer belastet. Der Bericht widerspreche der zentralen Rechtfertigungen des umstrittenen Politikers.<\/p>\n<p>Informationen der MZ zufolge gehe die Justizbeh\u00f6rde davon aus, dass in der Stadt auf Anweisung Wiegands systematisch gegen die Bundesimpfverordnung versto\u00dfen worden sei, um Stadtr\u00e4te und Mitglieder des Katastrophenschutzstabs gegen das Coronavirus zu impfen. Mindestens 29 Personen sollen demnach zwischen dem 18. Januar und dem 4. Februar dieses Angebot angenommen haben. Wiegand soll Mitarbeiter zudem gedr\u00e4ngt haben, \u00fcber seine und die anderen vorzeitigen Impfungen Stillschweigen zu wahren.<\/p>\n<p>Die MZ berichtet weiter, dass die Ermittler den Darstellungen des Oberb\u00fcrgermeisters widersprechen, wonach es nicht m\u00f6glich gewesen sei, Personen aus der h\u00f6chsten Impfkategorie zu erreichen, damit Impfstoffreste nicht verfallen. Diese Gefahr habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, schreibt die MZ unter Berufung auf den Zwischenbericht der Staatsanwaltschaft.<\/p>\n<p>Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der veruntreuenden Unterschlagung von Teilen des Impfstoffs gegen Wiegand. Am Mittwoch ber\u00e4t der Stadtrat dar\u00fcber, ob dem Politiker die Aus\u00fcbung der Dienstgesch\u00e4fte mit sofortiger Wirkung untersagt werden soll. SPIEGEL-Informationen zufolge d\u00fcrfte sich dann eine Mehrheit f\u00fcr eine Suspendierung von Halles Oberb\u00fcrgermeister aussprechen.<\/p>\n<h3>Jeder Erwachsene soll ab 19. April in den USA ein Impftermin erhalten<\/h3>\n<p><strong>18.48 Uhr:<\/strong> In den USA sollen alle Erwachsenen ab dem 19. April einen Corona-Impftermin vereinbaren k\u00f6nnen. Pr\u00e4sident Joe Biden werde dies noch an diesem Dienstag verk\u00fcnden, sagte die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses, Jen Psaki, bei einer Pressekonferenz.<\/p>\n<p>\u00bbDas bedeutet nicht, dass Sie sie (die Impfung) an diesem Tag bekommen, es bedeutet, dass Sie sich an diesem Tag in die Schlange einreihen k\u00f6nnen, wenn Sie es nicht schon vorher getan haben\u00ab, machte Psaki deutlich. Mit der Aufhebung der Staffelung sei die Hoffnung verbunden, dass mehr Menschen schneller geimpft werden. Die US-Regierung rechne weiterhin damit, bis Ende Mai gen\u00fcgend Impfstoff f\u00fcr alle Erwachsenen vorr\u00e4tig zu haben, sagte Psaki.<\/p>\n<h3>Gewalt bei Anti-Corona-Protesten in Rom<\/h3>\n<p><strong>18.24 Uhr:<\/strong> Bei Protesten gegen die Corona-Schutzma\u00dfnahmen in der N\u00e4he des Parlaments in Rom ist es zu Auseinandersetzungen der Demonstranten mit der Polizei gekommen. Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa zufolge wurde mindestens ein Polizist verletzt. Mehrere Protestler seien festgesetzt worden. Die Zeitung \u00bbLa Repubblica\u00ab schrieb, Beteiligte h\u00e4tten von verletzten Demo-Teilnehmern berichtet.<\/p>\n<p>Die Demonstranten, darunter Besitzer sowie Mitarbeiter von Restaurants, L\u00e4den und Sportstudios, h\u00e4tten gegen Schlie\u00dfungen und Einschr\u00e4nkungen ihrer Arbeit aus Gesundheitsgr\u00fcnden protestiert, hie\u00df es in Zeitungsberichten. Einige Dutzend Menschen h\u00e4tten versucht, Absperrungen auf dem Platz vor der Abgeordnetenkammer zu durchbrechen. Es seien Feuerwerksk\u00f6rper geflogen. Manche Demonstranten \u2013 meist M\u00e4nner, aber auch Frauen \u2013 h\u00e4tten keinen Mund-Nasen-Schutz getragen.<\/p>\n<p>Der Agentur Ansa zufolge hatten Verb\u00e4nde in mehreren St\u00e4dten Italiens Proteste gegen die Corona-Sperren organisiert. Die Regierung hatte das Mittelmeerland \u00fcber Ostern zur Roten Zone mit strikten Sperren erkl\u00e4rt. Diese Regelung war am Montag ausgelaufen. Dennoch gelten bis Ende April viele Verbote, so d\u00fcrfen Restaurants ihr Essen nur au\u00dfer Haus verkaufen. Sportstudios bleiben zun\u00e4chst dicht.<\/p>\n<h3><strong>Alle EU-Staaten verpassten ihr Impfziel im M\u00e4rz<\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.50 Uhr:<\/strong> Keiner der 27 EU-Staaten hat das selbstgesteckte Ziel erreicht, bis Ende M\u00e4rz mindestens 80 Prozent der \u00fcber 80-J\u00e4hrigen gegen die Corona-Infektion zu impfen. Das sei auf \u00bbverschiedene Gr\u00fcnde\u00ab zur\u00fcckzuf\u00fchren, sagte am Dienstag ein Sprecher der EU-Kommission.<\/p>\n<p>Nach einer Statistik der EU-Krankheitsbek\u00e4mpfungsbeh\u00f6rde ECDC, die sich auf 23 L\u00e4nder bezieht, erhielten rund 60 Prozent der \u00fcber 80-J\u00e4hrigen bis zum 5. April mindestens eine Impfdosis, knapp 30 Prozent erhielten die beiden Dosen der Vakzinen, die f\u00fcr eine vollst\u00e4ndige Impfung erforderlich sind.<\/p>\n<p>Im ersten Quartal wurden an die Staaten der EU 107 Millionen Impfdosen ausgeliefert \u2013 weit weniger als urspr\u00fcnglich angenommen. Bis Ende Juni wird eine deutliche Beschleunigung der Auslieferungen erwartet. Der Sprecher der EU-Kommission sprach von 300 bis 360 Millionen Dosen im zweiten Quartal. Damit k\u00f6nne das \u00bbKardinalziel\u00ab erreicht werden, 70 Prozent der Erwachsenen zu impfen. \u00bbDas wird uns in eine Lage versetzen, in der wir eine ausreichende Herdenimmunit\u00e4t zum Kampf gegen das Virus haben\u00ab, sagte der Sprecher.<\/p>\n<h3>Positiver Corona-Test: FC Bayern ohne Gnabry gegen Paris<\/h3>\n<p><strong>17.30 Uhr:<\/strong> Der FC Bayern M\u00fcnchen muss das Viertelfinalhinspiel gegen Paris Saint-Germain am Mittwoch (21.00 Uhr, SPIEGEL-Liveticker, TV: Sky) ohne Fu\u00dfball-Nationalspieler Serge Gnabry bestreiten. Der Fl\u00fcgelspieler wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Er befinde sich in h\u00e4uslicher Isolation, es gehe ihm gut, teilte der Verein am Dienstag mit. Was das f\u00fcr das R\u00fcckspiel in Paris sechs Tage nach dem Hinspiel bedeutet, bleibt abzuwarten. Ein Einsatz ist aber unwahrscheinlich. Gnabrys Mitwirken war bereits zuvor fraglich, weil er laut Trainer Hansi Flick Halsschmerzen hatte.<\/p>\n<p>Gnabry war bereits im Oktober schon einmal positiv auf das Coronavirus getestet worden und hatte die Spiele in der Champions League gegen Atl\u00e9tico Madrid (4:0) und die Bundesligapartie gegen Frankfurt (5:0) verpasst.<\/p>\n<h3>\u00d6sterreich bereitet \u00d6ffnungen im Mai vor<\/h3>\n<p><strong>17.27 Uhr:<\/strong> \u00d6sterreich bereitet sich auf die \u00d6ffnung vieler Branchen im Mai vor. Kanzler Sebastian Kurz (\u00d6VP) k\u00fcndigte am Dienstag die Einrichtung einer entsprechenden \u00d6ffnungskommission aus Vertretern von Bund, L\u00e4ndern und Kommunen an. Es gehe darum, die \u00d6ffnungsschritte auch sorgf\u00e4ltig und rechtzeitig vorzubereiten. Mit dem f\u00fcr April erwarteten Impffortschritt bei den \u00fcber 65-J\u00e4hrigen werde voraussichtlich eine massive Entlastung der Kliniken einhergehen, so Kurz. Vizekanzler Werner Kogler (Gr\u00fcne) sprach von den \u00bbletzten harten Wochen\u00ab, die nun noch zu \u00fcberstehen seien.<\/p>\n<p>Kurz, der zuletzt die Impfstoffverteilung in der EU kritisiert hatte, zeigte sich mit dem Impffortschritt in \u00d6sterreich aktuell zufrieden. Von den f\u00fcnf Millionen B\u00fcrgern, die f\u00fcr Impfungen infrage k\u00e4men und auch dazu bereit seien, sei jeder vierte inzwischen durch ein Vakzine besser gesch\u00fctzt. Er erwarte eine massive Trendwende, sobald auch die 50-J\u00e4hrigen geimpft seien. Das sei im Mai geplant.<\/p>\n<p>Zur m\u00f6glichen Beschaffung des russischen Impfstoffs Sputnik V erkl\u00e4rte Kurz, dass er nicht in jedem Fall auf eine Zulassung durch die Europ\u00e4ische Arzneimittel-Agentur Ema warten werde. \u00bbEs kommt sehr stark darauf an, wie lange dieser Zulassungsprozess dauert und aus welchen Gr\u00fcnden er sich in die L\u00e4nge zieht.\u00ab Er habe das Gef\u00fchl, dass von manchen auch geopolitisch agiert werde. In der Coronakrise sollte es seiner Ansicht nach aber nicht um geopolitische Fragen gehen.<\/p>\n<h3>Spanien will Notstand am 9. Mai beenden<\/h3>\n<p><strong>16.55 Uhr: <\/strong>Im Zuge einer deutlichen Verbesserung der Pandemie-Lage will der spanische Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez den am 9. Mai auslaufenden Corona-Notstand nicht verl\u00e4ngern. \u00bbWir wollen, dass der 9. Mai der Schlusspunkt ist\u00ab, sagte der sozialistische Politiker nach der w\u00f6chentlichen Kabinettssitzung am Dienstag in Madrid. S\u00e1nchez versprach au\u00dferdem, dass bis Ende August 33 Millionen der insgesamt rund 47 Millionen Einwohner des Landes gegen Corona geimpft sein werden.<\/p>\n<p>Im zweiten Quartal w\u00fcrden dreieinhalb Mal so viele Dosen geliefert wie in den drei ersten Monaten des Jahres. \u00bbWir werden alle Kr\u00e4fte b\u00fcndeln, um unerm\u00fcdlich zu impfen und zu impfen. Diese ist die Hauptaufgabe der Regierung\u00ab, sagte der Ministerpr\u00e4sident. Bis Dienstag hatten in Spanien rund 5,9 Millionen Menschen mindestens eine Impfstoffdosis erhalten, 2,85 Millionen Menschen auch bereits die zweite.<\/p>\n<p>Wegen rapide steigender Zahlen hatte das Parlament im Herbst auf Antrag der Regierung einen sechsmonatigen Notstand gebilligt. Seitdem gilt fast im gesamten Land unter anderem eine n\u00e4chtliche Ausgangssperre. Noch Anfang Februar geh\u00f6rte Spanien zu den L\u00e4ndern mit den h\u00f6chsten Infektionszahlen in Europa. Nach amtlichen Angaben gab es zuletzt binnen sieben Tagen rund 77 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner. In einigen spanischen Urlaubsregionen wie den Balearen oder Valencia ist die Lage mit Werten von rund 26 und 16 sogar deutlich besser als in allen deutschen Bundesl\u00e4ndern.<\/p>\n<h3>Sarajevo: B\u00fcrger protestieren wegen schleppender Impfstoffbeschaffung<\/h3>\n<p><strong>16.35 Uhr:<\/strong> Hunderte B\u00fcrger der bosnischen Hauptstadt Sarajevo haben am Dienstag ihren \u00c4rger \u00fcber die schleppende Beschaffung von Coronaimpfstoffen zum Ausdruck gebracht. Die Demonstranten zogen vor das bosnische Parlament und vor den Sitz der F\u00f6derationsregierung, berichtete das Nachrichtenportal \u00bbklix.ba\u00ab. Sie forderten den R\u00fccktritt der bosnischen Gesamtregierung sowie der Regierung der F\u00f6deration BiH, des bosniakisch-kroatischen Landesteils.<\/p>\n<p>Die Demonstranten warfen den Regierungsorganen vor, bei der Beschaffung von Coronaimpfstoffen versagt zu haben. Tats\u00e4chlich wird in Bosnien wenig geimpft. Die Vakzinen, die zur Verf\u00fcgung stehen, stammen aus internationalen Spenden oder dem internationalen Impfstoffprogramm Covax.<\/p>\n<p>Zugleich ist das Balkanland fest im Griff der Pandemie. Die Zahl der Neuansteckungen lag bei 664 pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen. In den vergangenen 24 Stunden starben in dem Land mit 3,5 Millionen Einwohnern 99 Menschen an den Folgen einer Infektion.<\/p>\n<h3>Lockdown in Wien verl\u00e4ngert<\/h3>\n<p><strong>16.22 Uhr: <\/strong>\u00d6sterreich verl\u00e4ngert f\u00fcr die Hauptstadt Wien und zwei weitere Bundesl\u00e4nder den Lockdown um eine Woche bis zum 18. April. Grund daf\u00fcr ist die nach wie vor angespannte Situation auf den Intensivstationen. F\u00fcr die sechs weiteren Bundesl\u00e4nder wurden trotz teilweise steigender Infektionszahlen keine \u00c4nderungen beschlossen. \u00bbIn Absprache mit den Experten haben wir uns verst\u00e4ndigt, dass wir weiterhin auf ein regionales Vorgehen setzen\u00ab, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz.<\/p>\n<p>Im Osten des Landes hat sich die ansteckendere zuerst in Gro\u00dfbritannien entdeckte Virusvariante, die auch zu schwereren Verl\u00e4ufen f\u00fchrt, stark verbreitet. Zum 1. April wurden in Wien, Nieder\u00f6sterreich und im Burgenland der Handel und k\u00f6rpernahe Dienstleister wie Friseure geschlossen. Die Schulen wurden auf Fernunterricht umgestellt.<\/p>\n<h3>Niederlande: Zahl der Corona-Neuinfektionen geht leicht zur\u00fcck<\/h3>\n<p><strong>16.05 Uhr:<\/strong> Die Zahl der Coronaneuinfektionen in den Niederlanden ist in der vergangenen Woche um sieben Prozent auf rund 48.000 zur\u00fcckgegangen. In den n\u00e4chsten Tagen m\u00fcsse sich zeigen, ob der positive Trend anhalte, teilte das Institut f\u00fcr Gesundheit und Umwelt RIVM am Dienstag mit. In fast allen Altersgruppen sei ein R\u00fcckgang erkennbar.<\/p>\n<p>In der vergangenen Woche wurden den Angaben zufolge 276 Coronaneuansteckungen pro 100.000 Einwohner verzeichnet. In der Woche davor lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei knapp 300.<\/p>\n<p>Anders sieht die Entwicklung in den Krankenh\u00e4usern aus. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen stieg in der vergangenen Woche nach RIVM-Angaben um 19 Prozent. Dort liegen nun rund 750 Covid-Patienten \u2013 so viele waren es zuletzt am 30. April 2020.<\/p>\n<p>Deutschland stufte die Niederlande mit Wirkung ab Dienstag als Hochinzidenzgebiet mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ein. Daher m\u00fcssen Niederl\u00e4nder bei Grenz\u00fcbertritt einen negativen Coronatest vorweisen k\u00f6nnen. Seit Mitte Dezember gilt ein Lockdown und seit Ende Januar auch eine abendliche Ausgangssperre. Dennoch bleiben die Infektionszahlen hoch.<\/p>\n<h3>Montgomery warnt vor bis zu 200.000 Coronatoten<\/h3>\n<p><strong>15.48 Uhr:<\/strong> Der Vorsitzende des Welt\u00e4rztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat sich mit deutlichen Worten f\u00fcr harte Eingriffe zur Bek\u00e4mpfung der Coronapandemie ausgesprochen. \u00bbWenn wir keinen Lockdown machen w\u00fcrden, dann w\u00fcrde diese Infektion jetzt v\u00f6llig ungebremst \u00fcber das ganze Land hinweg rollen\u00ab, sagte er am Dienstag den Sendern RTL und ntv. \u00bbDabei w\u00fcrde eine ganze Reihe von Menschen zus\u00e4tzlich sterben, zu allen anderen, bis zu 200.000 sind die Prognosen.\u00ab<\/p>\n<p>Montgomery forderte zugleich eine Vorbereitung der Zeit nach einem harten Lockdown. \u00bbWer in den Lockdown geht, muss auch ein Konzept haben, wie er aus dem Lockdown wieder rauskommt\u00ab, sagte er. Auch ein Jahr nach der Pandemie werde alles viel zu sehr auf Sicht gefahren. \u00bbIch glaube, da muss der eine oder andere Herr Politiker noch ein bisschen nachdenken.\u00ab<\/p>\n<p>NRW-Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (CDU) hatte Anfang April angek\u00fcndigt, \u00fcber die Ostertage \u00fcber Ma\u00dfnahmen gegen die dritte Coronawelle nachzudenken. Am Montag schlug er dann einen zeitlich begrenzten harten Lockdown vor.<\/p>\n<h3>Dreyer erneut f\u00fcr Einhaltung der Notbremse statt vorgezogenem Treffen<\/h3>\n<p><strong>15.30 Uhr:<\/strong> Die rheinland-pf\u00e4lzische Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (SPD) hat die Forderung ihres nordrhein-westf\u00e4lischen Amtskollegen Armin Laschet (CDU) nach einer vorgezogenen Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz zur Coronabek\u00e4mpfung zur\u00fcckgewiesen. \u00bbNach den Erfahrungen der letzten Bund-L\u00e4nder-Besprechung halte ich es f\u00fcr unabdingbar, dass die n\u00e4chste Runde gr\u00fcndlich vorbereitet wird\u00ab, sagte Dreyer den Zeitungen der Funke Mediengruppe. \u00bbSchlagworte, die mehr Fragen offen lassen, als sie Antworten geben, und kurzfristig anberaumte Treffen mit nur wenig Substanz sind hier aus meiner Sicht nicht zielf\u00fchrend.\u00ab<\/p>\n<p>Dreyer hatte zuletzt vor Ostern ihre Absicht gesagt, sie wolle an dem Anfang M\u00e4rz von Bund und L\u00e4ndern beschlossenen Stufenplan festhalten. Dieser werde in Rheinland-Pfalz auch konsequent umgesetzt. Sie hatte sich daher bereits am Montag vergangener Woche gegen vorgezogene Bund-L\u00e4nder-Beratungen vor der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz am 12. April ausgesprochen.<\/p>\n<h3>\u00bbWeniger Obrigkeitsh\u00f6rigkeit, mehr Augenma\u00df\u00ab: Wie Haus\u00e4rzte die Impfkampagne ankurbeln sollen<\/h3>\n<p><strong>15.20 Uhr:<\/strong> Ab jetzt wird auch bei Haus\u00e4rztinnen und -\u00e4rzten im gro\u00dfen Stil geimpft. Fachleute hoffen auf mehr Flexibilit\u00e4t. Bekommt nun auch die j\u00fcngere Ehefrau eine Dosis, wenn sie ihren 82-j\u00e4hrigen Mann begleitet?<\/p>\n<h3>Ema: Noch keine Entscheidung zu AstraZeneca-Impfstoff getroffen<\/h3>\n<p><strong>15.05 Uhr: <\/strong>Nach \u00c4u\u00dferungen eines Ema-Verantwortlichen \u00fcber einen Zusammenhang zwischen der Coronaimpfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff und dem Auftreten von seltenen Blutgerinnseln hat die EU-Arzneimittelbeh\u00f6rde klargestellt, dass sie in der Sache noch keine Entscheidung getroffen hat. Der Ema-Ausschuss f\u00fcr Medikamentensicherheit habe \u00bbnoch keine Schlussfolgerung gezogen und die Pr\u00fcfung l\u00e4uft derzeit weiter\u00ab, teilte die EU-Beh\u00f6rde der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag mit. Eine Entscheidung werde voraussichtlich am Mittwoch oder Donnerstag bekannt gegeben.<\/p>\n<h3>Modellversuche in Niedersachsen beginnen nicht vor dem 12. April<\/h3>\n<p><strong>14.55 Uhr:<\/strong> Niedersachsens Modellversuche zur \u00d6ffnung von Innenst\u00e4dten in der Coronapandemie werden nach Angaben beteiligter Kommunen nicht vor dem 12. April beginnen k\u00f6nnen. Bis dahin laufen Vorbereitungen. Es seien noch viele Fragen zu kl\u00e4ren, ergaben Anfragen der Deutschen Presse-Agentur bei den St\u00e4dten. Die Regierung hatte am Samstag 14 Gemeinden, darunter Braunschweig, Hildesheim, L\u00fcneburg und Oldenburg ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>In den St\u00e4dten d\u00fcrfen unter Auflagen L\u00e4den, Theater und Kinos, Galerien, Fitnessstudios oder die Au\u00dfenbereiche von Restaurants ge\u00f6ffnet werden. Voraussetzung f\u00fcr den Besuch der Einrichtungen dort ist ein aktueller negativer Coronatest. Strenge Schutzma\u00dfnahmen und Testkonzepte in den Projektgebieten sind ebenso Bedingung wie die Nutzung einer digitalen Kontaktnachverfolgung.<\/p>\n<p>Der Verordnung des Landes nach sollen die Versuche abgebrochen werden, wenn die Ansteckungsrate mit dem Coronavirus drei Tage lang h\u00f6her als 200 F\u00e4lle auf 100.000 Menschen binnen einer Woche liegt. Einige Kommunen k\u00fcndigten an, schon fr\u00fcher einzuschreiten.<\/p>\n<h3>DFL: Vorerst kein verpflichtendes Quarant\u00e4ne-Trainingslager<\/h3>\n<p><strong>14.50 Uhr:<\/strong> Die Fu\u00dfball-Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga m\u00fcssen im April nicht ins Quarant\u00e4ne-Trainingslager, um den Spielbetrieb zu gew\u00e4hrleisten. Die Deutsche Fu\u00dfball Liga beh\u00e4lt sich einen entsprechenden Beschluss zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt w\u00e4hrend der laufenden Saison allerdings vor, teilte die DFL am Dienstag mit. Aus medizinischer Perspektive halte man so eine Ma\u00dfnahme derzeit nicht f\u00fcr notwendig.<\/p>\n<p>\u00bbMit dem vorl\u00e4ufigen Verzicht auf die Ma\u00dfnahme folgt das Pr\u00e4sidium einer Empfehlung der \u203aTask Force Sportmedizin\/Sonderspielbetrieb\u2039 unter Leitung von Prof. Dr. Tim Meyer. Das Vorgehen ist auch mit der Kommission Fu\u00dfball abgestimmt\u00ab, teilte die Dachorganisation der 36 Profiklubs mit.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Profifu\u00dfball geht es darum, angesichts von steigenden Infektionszahlen in der Coronapandemie die Spielzeit im immer enger werdenden Terminkalender planm\u00e4\u00dfig zu Ende zu f\u00fchren. Bei einer Entscheidung zugunsten eines Quarant\u00e4ne-Trainingslagers braucht es acht Tage Vorlauf. Zuletzt hatte es wegen Coronaf\u00e4llen einige Absagen in der 2. Liga gegeben. Die DFL hatte daraufhin ihr Hygienekonzept versch\u00e4rft: Ab einer Inzidenz von 35 gibt es zu den obligatorischen PCR-Tests weitere Antigenschnelltests an jedem Trainings- und Reisetag f\u00fcr Spieler und Betreuer.<\/p>\n<h3>New Yorks Vergn\u00fcgungsparks in Coney Island \u00f6ffnen<\/h3>\n<p><strong>14.21 Uhr:<\/strong> Nach 18 Monaten sollen die ber\u00fchmten Vergn\u00fcgungsparks im New Yorker Viertel Coney Island wieder \u00f6ffnen. Die Fahrgesch\u00e4fte an der Atlantikk\u00fcste im S\u00fcden Brooklyns werden am Freitag wieder f\u00fcr eine begrenzte Zahl von Besuchern zug\u00e4nglich sein. Unterdessen gelten f\u00fcr die Achterbahnen, Schaukeln und Imbisse weiter Maskenpflicht, Abstandsregeln und verst\u00e4rkte Hygienema\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Angesichts der rasanten Impfkampagne in den USA werden auch im einstigen Covid-Epizentrum New York immer mehr Beschr\u00e4nkungen gelockert \u2013 obwohl zum Beispiel im Vergleich mit Deutschland weiterhin sehr viele Menschen erkranken. In den Vereinigen Staaten sind bereits mehr als 107 Millionen Menschen zumindest teilweise gegen Covid-19 geimpft. Das entspricht knapp einem Drittel der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<h3>Berlin stellt Betrieb in zwei Impfzentren ein \u2013 zu wenig Vakzinen<\/h3>\n<p><strong>14.03 Uhr: <\/strong>Weil es zu wenig Coronaimpfstoff gibt, sind zwei von sechs Impfzentren in Berlin seit Dienstag 14 Uhr geschlossen. In der Arena in Treptow sowie dem Impfzentrum Messe werde der Betrieb noch am Dienstag eingestellt, teilte die Pressestelle der Berliner Senatsverwaltung f\u00fcr Gesundheit auf Twitter mit.<\/p>\n<p>\u00bbHintergrund ist, dass ein Impfstofftransport nach Berlin wegen mutma\u00dflich technischer Schwierigkeiten aufgehalten worden ist. Die ausgefallenen Impftermine werden innerhalb von drei Tagen nachgeholt\u00ab, hie\u00df es auf der Internetseite.<\/p>\n<p>In beiden Zentren wurde zuletzt der Impfstoff des Herstellers Biontech verabreicht.<\/p>\n<h3>Bayern hat Kl\u00e4rungsbedarf zu Laschets \u00bbBr\u00fccken-Lockdown\u00ab<\/h3>\n<p><strong>13.25 Uhr:<\/strong> Bayern sieht nach dem Vorsto\u00df des nordrhein-westf\u00e4lischen Ministerpr\u00e4sidenten Armin Laschet f\u00fcr einen \u00bbBr\u00fccken-Lockdown\u00ab noch Kl\u00e4rungsbedarf. \u00bbBayern setzt sich weiter f\u00fcr ein konsequentes Vorgehen im Kampf gegen die Pandemie ein. Deshalb ist es erfreulich, wenn auch andere Bundesl\u00e4nder auf diesen Kurs einschwenken. Allerdings m\u00fcsste zun\u00e4chst mehr Klarheit dar\u00fcber herrschen, was genau Nordrhein-Westfalen plant\u00ab, sagte der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag in M\u00fcnchen. Holetschek ist derzeit auch Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz.<\/p>\n<p>Holetschek sagte: \u00bbBei einem Anstieg der Infektionszahlen muss auch \u00fcber sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen beraten werden.\u00ab Es sei aber sehr wichtig, dass neue Schritte von den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern akzeptiert werden. \u00bbDeshalb brauchen wir konkrete Konzepte, die mit wissenschaftlichen Daten untermauert sind. Das gilt auch f\u00fcr den Vorsto\u00df aus Nordrhein-Westfalen\u00ab, sagte Holetschek.<\/p>\n<h3>Scholz kritisiert Laschet f\u00fcr Vorsto\u00df zu \u00bbBr\u00fccken-Lockdown\u00ab<\/h3>\n<p><strong>13.03 Uhr:<\/strong> Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) hat CDU-Chef Armin Laschet f\u00fcr dessen Vorsto\u00df f\u00fcr einen \u00bbBr\u00fccken-Lockdown\u00ab kritisiert und sich skeptisch \u00fcber eine vorgezogene Bund-L\u00e4nder-Runde schon in dieser Woche ge\u00e4u\u00dfert. \u00bbEs macht nicht Sinn, sich zusammenzusetzen, ohne dass man sorgf\u00e4ltig das, was man dort beschlie\u00dft, auch vorbereitet hat\u00ab, sagte Scholz am Dienstag in Berlin. Zudem habe Laschet als NRW-Ministerpr\u00e4sident trotz hoher Infektionszahlen nicht alle vereinbarten Regelungen eingehalten und nicht konsequent Ausgangsbeschr\u00e4nkungen in betroffenen Regionen eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>\u00bbIch f\u00e4nde es gut, wenn diese Verabredung, die wir miteinander haben, &#8230; \u00fcberall gilt und von allen beachtet w\u00fcrde\u00ab, sagte Scholz. Wichtig seien gerade Klarheit und F\u00fchrung. \u00bbZur Klarheit geh\u00f6rt zu sagen, was wir tun \u2013 und das dann auch zu tun, was wir gesagt haben.\u00ab Dazu geh\u00f6rten neben der R\u00fccknahme einzelner \u00d6ffnungsschritte auch Ausgangsbeschr\u00e4nkungen. Zudem m\u00fcsse die Teststrategie in Unternehmen und Schulen ausgebaut werden.<\/p>\n<p>\u00bbIch glaube, was wir machen m\u00fcssen, ist jetzt gut vorbereitete Entscheidungen voranbringen\u00ab, sagte Scholz, angesprochen auf Laschets Vorschl\u00e4ge. Es helfe nicht, sich voreilig zu treffen, \u00bbsondern das muss jetzt alles sorgf\u00e4ltig miteinander diskutiert werden\u00ab.<\/p>\n<h3>Illegale Coronaparty in Ferienhaus \u2013 G\u00e4ste von \u00fcberall aus Deutschland<\/h3>\n<p><strong>12.53 Uhr: <\/strong>Die Polizei im Sauerland hat \u00fcber Ostern eine Party in einem Ferienhaus aufgel\u00f6st. Angereist waren 19 Personen aus mehreren Teilen Deutschlands. Laut Mitteilung der Polizei von Dienstag kamen die Feiernden zum Beispiel aus Baden-Baden, dem Oberharz und Duisburg. Die Gruppe soll sich \u00fcber Instagram verabredet haben. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Beamten zu einem Ferienhaus gerufen, aus dem laut Musik zu h\u00f6ren war. Als die Streife an Karfreitagabend eintraf, fl\u00fcchteten mehrere Feiernde durch die Fenster.<\/p>\n<p>Angemietet wurde das Haus f\u00fcr f\u00fcnf Personen f\u00fcr ein vermeintlich dienstliches Treffen. Mitgebracht hatte die angereiste Gruppe eine Zapf- und eine Musikanlage sowie Sekt- und Champagnerflaschen. Auf die Teilnehmer warten jetzt Verfahren wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen die Coronaregeln.<\/p>\n<h3>Nach Pr\u00fcfung: Ema sieht Verbindung zwischen AstraZeneca-Impfung und Thrombosen<\/h3>\n<p><strong>12.36 Uhr:<\/strong> Laut der EU-Arzneimittelbeh\u00f6rde Ema gibt es einen Zusammenhang zwischen einer Impfung mit AstraZeneca und extrem seltenen Blutgerinnseln. Auf die Nutzen-Risiko-Abw\u00e4gung muss sich das nicht zwangsl\u00e4ufig auswirken. Lesen Sie hier die ganze Nachricht.<\/p>\n<h3>Bouffier unterst\u00fctzt Laschets Vorsto\u00df f\u00fcr \u00bbBr\u00fccken-Lockdown\u00ab<\/h3>\n<p><strong>12.28 Uhr:<\/strong> Der hessische Ministerpr\u00e4sident Volker Bouffier (CDU) unterst\u00fctzt den Vorschlag des nordrhein-westf\u00e4lischen Ministerpr\u00e4sidenten Armin Laschet (CDU) f\u00fcr einen \u00bbBr\u00fccken-Lockdown\u00ab. \u00bbIch halte die Vorschl\u00e4ge von Armin Laschet f\u00fcr vern\u00fcnftig\u00ab, sagte Bouffier am Dienstag. Die aktuelle Lage sei \u00bbunsicher\u00ab, die Intensivstationen h\u00e4tten immer weniger Kapazit\u00e4ten. \u00bbIn einer solchen Situation ist Vorsicht geboten\u00ab, so der Ministerpr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Bouffier unterst\u00fctzte auch den Vorschlag Laschets, die bislang f\u00fcr 12. April geplante Bund-L\u00e4nder-Konferenz auf diese Woche vorzuziehen. Dies erg\u00e4be auch deshalb Sinn, weil in vielen L\u00e4ndern am kommenden Montag die Schule wieder beginnen w\u00fcrde. \u00bbEs w\u00e4re daher richtig, wenn man sich vorher bundesweit verst\u00e4ndigt, wie man mit den Schulen aufgrund der derzeitigen pandemischen Lage umgeht\u00ab, sagte Bouffier. Ziel der Besprechungen m\u00fcsse sein, die Inzidenzen drastisch zu reduzieren und \u00bbdamit eine Br\u00fccke zu bauen, um anschlie\u00dfend wieder von \u00d6ffnungen reden zu k\u00f6nnen\u00ab.<\/p>\n<h3>Niedersachsen: Ministerpr\u00e4sident Weil kritisiert Laschet-Vorsto\u00df f\u00fcr \u00abBr\u00fccken-Lockdown\u00bb<\/h3>\n<p><strong>12.25 Uhr: <\/strong>Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil hat mit Ablehnung auf den von CDU-Chef Armin Laschet vorgeschlagenen \u00bbBr\u00fccken-Lockdown\u00ab in der Coronakrise reagiert. Er habe \u00bberhebliche Zweifel\u00ab an einer solchen Ma\u00dfnahme, sagte der SPD-Politiker am Dienstag. Der Vorschlag lasse viele Fragen offen.<\/p>\n<p>\u00bbWill Ministerpr\u00e4sident Laschet die Kitas komplett samt Notbetreuung schlie\u00dfen? Will er die Wirtschaft ganz herunterfahren? Wie lange und mit welchem konkreten Ziel sollen die Ma\u00dfnahmen andauern? Das alles ist ungekl\u00e4rt\u00ab, sagte Weil in Richtung seines Amtskollegen aus Nordrhein-Westfalen: \u00bbSolche Vorschl\u00e4ge tragen zur Verunsicherung der Menschen bei, helfen uns aber nicht bei der Eind\u00e4mmung des Infektionsgeschehens.\u00ab<\/p>\n<p>Auch einer vorgezogenen Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz erteilte Weil eine Absage. Daf\u00fcr sehe er keinen Grund. \u00bbVor Ostern hat Aktionismus bei vielen Menschen f\u00fcr einen Vertrauensverlust gesorgt, nach Ostern d\u00fcrfen wir diesen Fehler nicht wiederholen.\u00ab Bisher ist die n\u00e4chste Bund-L\u00e4nder-Runde f\u00fcr den 12. April geplant.<\/p>\n<p>Laschet hatte am Montag einen schnellen und harten Lockdown zur Eind\u00e4mmung der dritten Coronawelle vorgeschlagen. Damit solle die Zeit \u00fcberbr\u00fcckt werden, bis viele Menschen geimpft seien. Niedersachsen will dagegen in K\u00fcrze in 14 Modellkommunen erproben, ob an Coronatests gekn\u00fcpfte \u00d6ffnungen von Gesch\u00e4ften, Caf\u00e9s und Kultureinrichtungen m\u00f6glich sind.<\/p>\n<h3>Betrug bei Corona-Soforthilfen: Staatsanw\u00e4lte leiteten bislang 15.000 Ermittlungsverfahren ein<\/h3>\n<p><strong>12.22 Uhr:<\/strong> Mit mehreren Programmen wollten Bund und L\u00e4nder kleine Betriebe und Soloselbstst\u00e4ndige vor den Auswirkungen der Coronabeschr\u00e4nkungen sch\u00fctzen. Das hat auch viele Betr\u00fcger auf den Plan gerufen. Lesen Sie hier die ganze Nachricht.<\/p>\n<h3>Hamburger Verwaltungsgericht billigt n\u00e4chtliche Ausgangssperre<\/h3>\n<p><strong>12.15 Uhr:<\/strong> Das Hamburger Verwaltungsgericht hat die seit Karfreitag in der Hansestadt geltende n\u00e4chtliche Ausgangssperre in einem ersten Eilverfahren gebilligt. Es bestehe aufgrund der Zuspitzung des ohnehin bereits auf einem hohen Niveau befindlichen Corona-Pandemiegeschehens ein \u00bbhinreichender Anlass\u00ab dazu, hie\u00df es in dem am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Beschluss des Gerichts. Es lehnte damit einen Eilantrag einer Familie mit Kind ab. (Az. 14 E 1579\/21).<\/p>\n<p>Ohne n\u00e4chtliche Ausgangssperre w\u00e4re eine wirksame Eind\u00e4mmung des Geschehens \u00bberheblich gef\u00e4hrdet\u00ab, so die Richter weiter. Die Ausgangssperre sei den Antragstellern dabei auch zuzumuten, da die konkreten Auswirkungen f\u00fcr sie mit Blick auf die aktuelle Coronalage und die f\u00fcr die Allgemeinheit entstehenden Vorteile als verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig anzusehen seien. Der Beschluss kann noch vor dem Oberverwaltungsgericht angefochten werden. Es gibt zudem weitere Klagen gegen die Ausgangssperre.<\/p>\n<p>Wegen der stark steigenden Infektionszahlen gilt in Hamburg seit Karfreitag eine Ausgangssperre zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens. Menschen d\u00fcrfen in dieser Zeit nur aus wichtigen und unaufschiebbaren Gr\u00fcnden unterwegs sein. Ausnahmen gelten dar\u00fcber hinaus f\u00fcr das Ausf\u00fchren von Hunden und k\u00f6rperliche Bet\u00e4tigungen wie etwa Joggingrunden, sofern diese allein erfolgen. \u00c4hnliche Beschr\u00e4nkungen gelten derzeit auch in vielen anderen Kommunen.<\/p>\n<h3>Familie von Captain Tom ruft zu Spendenaktionen auf<\/h3>\n<p><strong>12.08 Uhr: <\/strong>Die Familie des im Februar im Alter von 100 Jahren gestorbenen britischen Rekordspendensammlers Captain Tom Moore hat vor seinem Geburtstag am 30. April dazu aufgerufen, seinem Beispiel zu folgen. Captain Tom, der zuletzt selbst an Covid-19 erkrankt war, hatte im vergangenen Jahr umgerechnet knapp 37 Millionen Euro an Spenden f\u00fcr den in der Pandemie unter Druck geratenen Gesundheitsdienst NHS gesammelt. Er war daf\u00fcr 100 Runden mit seinem Rollator durch seinen Hinterhof spaziert. Beinahe \u00fcber Nacht avancierte er zum nationalen Helden. Queen Elizabeth II. schlug ihn im vergangenen Sommer zum Ritter.<\/p>\n<p>\u00bbWir wollen, dass die Leute ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ihre eigenen Aktionen mit der Zahl 100 erfinden\u00ab, sagte Captain Toms Tochter Hannah Ingram-Moore der BBC am Dienstag. Das k\u00f6nne zugunsten der von ihrem Vater gegr\u00fcndeten Stiftung oder f\u00fcr einen anderen guten Zweck sein. In einem Video, das auf Captain Toms Twitteraccount ver\u00f6ffentlicht wurde, schlossen sich auch mehrere Prominente dem Aufruf an, unter anderem die Schauspielerin Judi Dench.<\/p>\n<p>Der Veteran aus dem Zweiten Weltkrieg w\u00e4re in diesem Jahr 101 Jahre alt geworden. Trotzdem sollten sich die Aktionen um die Zahl 100 drehen, befand Ingram-Moore. \u00bbSein 100. Lebensjahr war das Beste seines Lebens\u00ab, sagte sie.<\/p>\n<h3>Erste Gesch\u00e4fte k\u00f6nnten in Tschechien Ende April wieder \u00f6ffnen<\/h3>\n<p><strong>11.57 Uhr: <\/strong>Tschechiens Regierung rechnet mit ersten Lockerungen f\u00fcr die Gastronomie und den Einzelhandel bis Ende des Monats. \u00bbVorausgesetzt, dass alles gut geht, k\u00f6nnten Ende April schrittweise Dienstleistungsbetriebe, Gesch\u00e4fte und Restaurantau\u00dfenbereiche \u00f6ffnen\u00ab, sagte Innenminister Jan Hamacek am Dienstag der Zeitung \u00bbMF Dnes\u00ab. Die meisten Gesch\u00e4fte sind wegen der Coronapandemie \u2013 abgesehen von einer kurzen Unterbrechung vor Weihnachten \u2013 seit Oktober geschlossen. Ausgenommen sind L\u00e4den f\u00fcr den t\u00e4glichen Bedarf wie Superm\u00e4rkte und Drogerien.<\/p>\n<p>Hamacek bekr\u00e4ftigte erneut, dass der Coronanotstand in Tschechien nicht mehr verl\u00e4ngert werden soll. Der Ausnahmezustand l\u00e4uft in der Nacht vom 11. auf den 12. April aus. Damit endet die n\u00e4chtliche Ausgangssperre sowie das Verbot, den eigenen Wohnbezirk zu verlassen. Andere Ma\u00dfnahmen d\u00fcrften nach dem neuen Pandemiegesetz weitergef\u00fchrt werden. Es trat Ende Februar in Kraft und \u00e4hnelt dem Infektionsschutzgesetz in Deutschland.<\/p>\n<p>Die dritte Coronawelle hat Tschechien hart getroffen, doch die Lage bessert sich. Innerhalb von sieben Tagen steckten sich nach aktuellen Zahlen noch rund 350 Menschen je 100.000 Einwohner an. Seit Pandemiebeginn gab es in Tschechien mehr als 1,5 Millionen best\u00e4tigte Infektionen und 27.169 Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus.<\/p>\n<h3>Sorge wegen Coronaf\u00e4llen bei Fu\u00dfballnationalspielern in Italien<\/h3>\n<p><strong>11.40 Uhr:<\/strong> In Italien sorgt eine Reihe positiver Coronatests bei Fu\u00dfballnationalspielern nach der j\u00fcngsten L\u00e4nderspielpause f\u00fcr Aufregung. Am Montag hatte der Erstligist Cagliari Calcio aus Sardinien mitgeteilt, dass bei Torwart Alessio Cragno nach dessen R\u00fcckkehr von der Nationalmannschaft das Virus festgestellt wurde. Er ist mindestens der f\u00fcnfte Spieler des italienischen Teams, der nach den L\u00e4nderspielen Ende M\u00e4rz positiv getestet worden war.<\/p>\n<p>Die Mannschaft hatte gegen Nordirland sowie in Bulgarien und Litauen gespielt. Die Zeitung \u00bbLa Repubblica\u00ab schrieb am Dienstag von einer H\u00e4ufung von Coronaf\u00e4llen bei der Nationalelf, die zum \u00bbAlbtraum f\u00fcr die Serie A\u00ab werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Auch Vincenzo Grifo vom SC Freiburg war zuvor positiv auf Corona getestet worden. Bei ihm sei nach der R\u00fcckkehr eine niedrige Viruskonzentration festgestellt worden, hatte der SC am Samstag mitgeteilt. Ebenfalls betroffen sind Leonardo Bonucci von Juventus Turin sowie Alessandro Florenzi und Marco Verratti, die Paris Saint-Germain im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Bayern M\u00fcnchen fehlen. Dem italienischen Verband zufolge infizierten sich bei der Nationalmannschaft auch vier Betreuer mit dem Coronavirus.<\/p>\n<h3>Testnachweise: Kontrollen bei Einreise aus den Niederlanden<\/h3>\n<p><strong>11.26 Uhr: <\/strong>Die Polizei in Nordrhein-Westfalen \u00fcberpr\u00fcft seit Dienstag stichprobenartig Einreisende aus den Niederlanden aufgrund der Hochstufung des Landes zum Hochinzidenzgebiet. Seit Mitternacht m\u00fcssen Einreisende beim Grenz\u00fcbertritt einen Testnachweis vorzeigen k\u00f6nnen, der h\u00f6chstens 48 Stunden alt sein darf.<\/p>\n<p>\u00bbWir sind mobil unterwegs, die Grenze ist nicht geschlossen\u00ab, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Kleve. Kontrolliert werde auf Autobahnen, Kreis- und Bundesstra\u00dfen sowie in Z\u00fcgen. Wenn jemand keinen negativen Test vorweisen k\u00f6nne, werde er aber auch nicht an der Einreise gehindert. \u00bbWir weisen keinen Reisenden an der Grenze zur\u00fcck.\u00ab Vielmehr w\u00fcrden dann die Daten des Reisenden aufgenommen, und er werde aufgefordert, umgehend in Deutschland einen Test nachzuholen und das Ergebnis zu mailen.<\/p>\n<p>Die Entscheidung, die Niederlande mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen als Hochinzidenzgebiet einzustufen, war am Sonntag von der Bundesregierung getroffen worden. Nordrhein-Westfalen hat im Rheinland und im M\u00fcnsterland eine 400 Kilometer lange Grenze mit dem Nachbarland. F\u00fcr die mehr als 50.000 Pendler, die auf dem Weg zu Ausbildung, Studium, Arbeit oder Wohnung regelm\u00e4\u00dfig die Grenze \u00fcberqueren, gibt es Ausnahmeregeln.<\/p>\n<h3>British Airways erwartet Reiseverkehr ab 17. Mai<\/h3>\n<p><strong>11.06 Uhr:<\/strong> Der Chef der Fluggesellschaft British Airways erwartet, dass Auslandsreisen f\u00fcr die Menschen in Gro\u00dfbritannien ab Mitte Mai wieder erlaubt werden. \u00bbWir sind optimistisch, dass der Reiseverkehr am 17. Mai wieder aufgenommen werden kann. Die britische \u00d6ffentlichkeit sollte die Hoffnung nicht verlieren. Wir bleiben optimistisch, dass dies geschehen wird\u00ab, sagte British-Airways-CEO Sean Doyle laut der Nachrichtenagentur Reuters.<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritanniens Premierminister Boris Johnson sagte, geplante Lockerungen f\u00fcr die Wirtschaft k\u00f6nnten in der kommenden Woche vorgenommen werden. Aus Sicht der Regierung ist es allerdings noch zu fr\u00fch, um zu sagen, wann Auslandsreisen wieder erlaubt werden.<\/p>\n<p>In Gro\u00dfbritannien gilt ein Auslandsreiseverbot. Wer dennoch Urlaub im Ausland macht, dem droht eine Geldstrafe von etwa 5000 Pfund (circa 5860 Euro).<\/p>\n<h3>Lauterbach: \u00bbHarter Lockdown\u00ab ist n\u00f6tig<\/h3>\n<p><strong>10.55 Uhr: <\/strong>\u00d6ffnungen von Gastronomie, Kinos und Sportst\u00e4tten wie jetzt im Saarland sind aus Sicht des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach ein falsches Signal angesichts der weiter stark grassierenden Coronapandemie. N\u00f6tig sei vielmehr ein \u00bbharter Lockdown\u00ab mit versch\u00e4rften staatlichen Beschr\u00e4nkungen, sagte er am Dienstag im RTL\/ntv-\u00bbFr\u00fchstart\u00ab. \u00bbEin Lockdown, der jetzt beginnt, ist nicht vermittelbar, wenn gleichzeitig in Modellprojekten gelockert wird.\u00ab Zu einem harten Lockdown geh\u00f6ren aus seiner Sicht Ausgangsbeschr\u00e4nkungen, aber auch eine Homeoffice- und Testpflicht in den Betrieben.<\/p>\n<p>Lauterbach h\u00e4lt Lockerungen erst f\u00fcr m\u00f6glich, wenn die Zahlen nachweislich sinken. \u00bbWenn man eine Woche lang sinkende Zahlen hat, kann man aus dem Lockdown rausgehen.\u00ab<\/p>\n<p>Zum Start der Impfkampagne in den Hausarztpraxen sagte Lauterbach: \u00bbDas wird den Weg aus der dritten Welle nicht wirklich beschleunigen, denn daf\u00fcr haben wir nicht gen\u00fcgend Impfstoff.\u00ab<\/p>\n<p>Lauterbach w\u00fcrde bundeseinheitliche Coronaregeln bef\u00fcrworten, wie er sagte. Doch f\u00fcr ein Gesetzgebungsverfahren fehle angesichts der Infektionslage die Zeit. \u00bbWir m\u00fcssen uns jetzt aber nicht damit besch\u00e4ftigen, wie Politik zu funktionieren hat, sondern wir m\u00fcssen einfach Politik machen.\u00ab<\/p>\n<h3>Haus\u00e4rzteverband: Zun\u00e4chst nur wenige Impfdosen verf\u00fcgbar<\/h3>\n<p><strong>10.46 Uhr: <\/strong>Die Coronaimpfungen in Arztpraxen werden aus Sicht des Haus\u00e4rzteverbands eher schleppend anlaufen. Die Haus\u00e4rzte seien zwar startklar, und es h\u00e4tten sich 35.000 Praxen gemeldet, sagte Verbandschef Ulrich Weigeldt am Dienstag im rbb-Inforadio. Es gebe aber anfangs nur wenig Impfdosen. \u00bbDas ist etwas, wor\u00fcber wir nicht ganz gl\u00fccklich sind, dass wir zun\u00e4chst im Schnitt ungef\u00e4hr 20 Dosen pro Praxis bekommen pro Woche. Das ist ein bisschen wenig.\u00ab Pilotpraxen, die seit M\u00e4rz impfen, h\u00e4tten in der Routine 60, 70 \u2013 auch um 100 \u2013 Patienten in der Woche gut impfen k\u00f6nnen, sagte er. Er erwarte aber, dass die Hausarztpraxen zeitnah deutlich mehr Impfdosen bekommen.<\/p>\n<p>Allein im April werden mehr als 15 Millionen Dosen hierzulande erwartet. Und damit mehr, als im gesamten ersten Quartal gespritzt wurden, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte. Im zweiten Quartal sollen insgesamt 70 Millionen Dosen geliefert werden.<\/p>\n<p>Wenn die Impfkampagne bei den Haus\u00e4rzten voll angelaufen ist, k\u00f6nnten die Impfzentren aus Sicht des Haus\u00e4rztechefs bald \u00fcberfl\u00fcssig sein, sagte er. \u00bbIch glaube, dass die Menschen entscheiden m\u00fcssen, wo sie geimpft werden wollen. Und man sollte da eben die etablierten und vern\u00fcnftigen Strukturen nutzen, zumal das ja wahrscheinlich auch l\u00e4nger geht.\u00ab Man m\u00fcsse davon ausgehen, dass etwa Auffrischungsimpfungen durchgef\u00fchrt werden m\u00fcssen oder ein angepasster Impfstoff wegen der Mutationen gebraucht werde.<\/p>\n<h3>D\u00e4nemark lockert Coronabeschr\u00e4nkungen \u2013 Friseure \u00f6ffnen wieder<\/h3>\n<p><strong>10.38 Uhr:<\/strong> Die D\u00e4ninnen und D\u00e4nen k\u00f6nnen erstmals seit Monaten wieder zum Friseur gehen oder sich ein Tattoo stechen lassen. Seit Dienstag d\u00fcrfen Dienstleister wie Friseure, T\u00e4towierer, Masseure und Kosmetiker n\u00e4mlich fast im gesamten Land wieder Kunden bedienen, auch Sonnenstudios und Fahrschulen d\u00fcrfen wieder \u00f6ffnen. Kunden sollen aber auf ihrem Smartphone einen maximal 72 Stunden alten negativen Coronatest, eine Impfung gegen Covid-19 oder eine \u00fcberstandene Infektion vorzeigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch in den d\u00e4nischen Schulen ist seit Montag mehr los: Nachdem zuvor schon die Kinder bis zur vierten Jahrgangsstufe in ihre Klassenzimmer zur\u00fcck durften, k\u00f6nnen nun auch die \u00e4lteren Sch\u00fcler zumindest in Teilzeit \u2013 das bedeutet jede zweite Woche \u2013 zum Pr\u00e4senzunterricht zur\u00fcckkehren. Ausgenommen von den Lockerungen sind einige wenige Gemeinden, in denen die Neuinfektionszahlen derzeit zu hoch sind.<\/p>\n<p>Die Lockerung dieser Coronama\u00dfnahmen ist Teil eines langfristigen Plans, mit dem D\u00e4nemark nach und nach die Beschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens zur\u00fcckfahren m\u00f6chte. Das erkl\u00e4rte Ziel ist, die Ma\u00dfnahmen schrittweise bis auf wenige Ausnahmen auslaufen zu lassen, bis alle Risikogruppen und alle Menschen \u00fcber 50, die dies w\u00fcnschen, ihre erste Impfung gegen Covid-19 erhalten haben. Voraussetzung daf\u00fcr ist jedoch, dass die Coronazahlen nicht pl\u00f6tzlich wieder in die H\u00f6he schie\u00dfen. Derzeit halten sie sich in D\u00e4nemark weiter auf einem stabilen Niveau, das auf die Bev\u00f6lkerung gerechnet unter dem von Deutschland liegt und zu den niedrigsten in Europa z\u00e4hlt.<\/p>\n<h3>Linkenchefin Wissler: Coronaschutz endet oftmals am Betriebstor<\/h3>\n<p><strong>10.26 Uhr:<\/strong> Angesichts hoher Coronazahlen fordert die Linke mehr Infektionsschutz und Hygieneregeln am Arbeitsplatz. Momentan endeten die staatlichen Kontaktbeschr\u00e4nkungen oftmals am Betriebstor, sagte die Parteivorsitzende Janine Wissler am Dienstag im ZDF-\u00bbMorgenmagazin\u00ab \u2013 und verwies auf Callcenter, Gro\u00dfraumb\u00fcros und Fertigungshallen, in denen eng zusammengearbeitet werde. N\u00f6tig seien daher eine Pflicht zum Homeoffice sowie eine Testpflicht in den Unternehmen.<\/p>\n<p>Zur aktuellen Pandemielage sagte Wissler, Deutschland sei sehenden Auges in die dritte Welle gelaufen. Trotz viel zu hoher Zahlen und Warnungen der Wissenschaft seien etwa Gesch\u00e4fte wieder ge\u00f6ffnet worden. Jetzt sei schnelles Handeln gefragt, gebraucht werde ein \u00bbkonsequenter und solidarischer Lockdown\u00ab, sagte sie. \u00d6ffnungen der Au\u00dfengastronomie, wie in einigen L\u00e4ndern beschlossen, m\u00fcssten sofort zur\u00fcckgenommen werden.<\/p>\n<h3>AstraZeneca-Vakzine: Britische Medizinbeh\u00f6rde pr\u00fcft Thrombosef\u00e4lle<\/h3>\n<p><strong>09.57 Uhr:<\/strong> Die britische Arzneimittelbeh\u00f6rde untersucht F\u00e4lle von seltenen Blutgerinnseln im Gehirn nach einer Impfung mit dem Pr\u00e4parat von AstraZeneca. Das teilte die Medicines and Healthcare Regulatory Agency (MHRA) am Dienstag mit. Zuvor hatte es einen Medienbericht gegeben, wonach die Beh\u00f6rde erw\u00e4gt, das Pr\u00e4parat nicht mehr f\u00fcr unter 30-J\u00e4hrige zu empfehlen.<\/p>\n<p>\u00bbUnsere gr\u00fcndliche und detaillierte Untersuchung zu Berichten von sehr seltenen und spezifischen Arten von Blutgerinnseln mit einer geringen Anzahl an Blutpl\u00e4ttchen nach einer Impfung mit AstraZeneca wird fortgef\u00fchrt\u00ab, sagte MHRA-Chefin June Raine der Mitteilung zufolge. Eine regulatorische Entscheidung sei noch nicht gefallen, so Raine. Die Beh\u00f6rde rief dazu auf, Impftermine weiterhin wahrzunehmen.<\/p>\n<p>In Deutschland hatten die Gesundheitsminister von Bund und L\u00e4ndern wegen der Thrombosef\u00e4lle, die vor allem bei jungen Frauen auftraten, beschlossen, das Pr\u00e4parat in der Regel nur noch f\u00fcr Menschen ab 60 Jahre zu verabreichen \u2013 f\u00fcr j\u00fcngere Menschen ist eine Impfung damit nur nach Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Risiken auf eigene Gefahr m\u00f6glich.<\/p>\n<p>In Deutschland waren bis Anfang vergangener Woche 31 Verdachtsf\u00e4lle von Hirnvenenthrombosen nach einer AstraZeneca-Impfung gemeldet worden, wie das Paul-Ehrlich-Institut k\u00fcrzlich berichtete. Etwa drei Millionen Menschen hatten das Mittel bis dahin verabreicht bekommen. In Gro\u00dfbritannien sind bei mehr als 18 Millionen Impfungen mit AstraZeneca insgesamt rund 30 F\u00e4lle von seltenen Blutgerinnseln gemeldet worden, wie die MHRA vergangene Woche mitteilte. Wie sich die verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig h\u00f6here Zahl an F\u00e4llen in Deutschland erkl\u00e4ren l\u00e4sst, ist noch unklar.<\/p>\n<h3>Olympische Spiele: Fackellauf durch Osaka vor Absage<\/h3>\n<p><strong>09.45 Uhr: <\/strong>Wegen steigender Coronazahlen soll der olympische Fackellauf nicht wie geplant durch Osaka f\u00fchren. Die Regierung der Pr\u00e4fektur Osaka habe formell beantragt, den f\u00fcr kommende Woche in der Millionenstadt geplanten Fackellauf f\u00fcr die Olympischen Sommerspiele in Tokio abzusagen, teilte das Olympia-Organisationskomitee mit.<\/p>\n<p>Die Regierung verh\u00e4ngte am Montag in Osaka und zwei weiteren Pr\u00e4fekturen den Ausnahmezustand, da eine neue Coronawelle bef\u00fcrchtet wird. Osakas Gouverneur Hirofumi Yoshimura sagte, dass Beamte der Pr\u00e4fekturregierung in Gespr\u00e4chen mit dem Organisationskomitee bez\u00fcglich alternativer L\u00f6sungen seien.<\/p>\n<p>Osaka, die gr\u00f6\u00dfte Stadt im Westen Japans, best\u00e4tigte am Montag 142 neue Coronainfektionen, nachdem sie zuvor bereits f\u00fcnf Tage in Folge mehr als 240 neue F\u00e4lle pro Tag gemeldet hatte. Osaka hatte wie zehn andere Pr\u00e4fekturen seit Januar unter Ausnahmezustand gestanden. Er war Anfang M\u00e4rz aufgehoben worden.<\/p>\n<p>Der Fackellauf war am 25. M\u00e4rz in Fukushima gestartet. Die Fackel wird abwechselnd von etwa 10.000 Fackeltr\u00e4gern- und tr\u00e4gerinnen durch die 47 Pr\u00e4fekturen Japans getragen. Der Staffellauf endet mit der Entz\u00fcndung des olympischen Feuers bei der Er\u00f6ffnungsfeier in Tokio am 23. Juli.<\/p>\n<h3>USA: Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt<\/h3>\n<p><strong>09.39 Uhr: <\/strong>In den USA steigt die Zahl der binnen einem Tag erfassten Corona-Neuinfektionen. Am Montag meldeten die Beh\u00f6rden 78.279 neue F\u00e4lle, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t (JHU) vom Dienstagmorgen (MESZ) hervorging. Das waren rund 8800 mehr als vor einer Woche mit 69.420. Die Anzahl der Toten im Zusammenhang mit einer Infektion lag bei 603. Am vergangenen Montag waren es den Angaben nach 701 gewesen.<\/p>\n<p>Inzwischen haben laut der Beh\u00f6rde CDC knapp 62,4 Millionen Menschen den vollen Impfschutz bekommen. Insgesamt z\u00e4hlen die USA knapp 330 Millionen Einwohner. US-Au\u00dfenminister Antony Blinken hat eine st\u00e4rkere Unterst\u00fctzung der USA f\u00fcr die globalen Impfanstrengungen in Aussicht gestellt. Angesichts der Fortschritte der amerikanischen Impfkampagne pr\u00fcfe die Regierung Optionen, wie die USA k\u00fcnftig mehr Ressourcen mit anderen L\u00e4ndern teilen k\u00f6nnten, sagte er am Montag in Washington.<\/p>\n<h3>B\u00fcrgermeister nach Massendemo ohne Masken: Keine Verbotsgrundlage<\/h3>\n<p><strong>09.16 Uhr:<\/strong> Nach massenhaften Verst\u00f6\u00dfen gegen die Corona-Auflagen bei einer Gro\u00dfdemonstration sogenannter Querdenker verteidigt Stuttgarts Oberb\u00fcrgermeister Frank Nopper (CDU) die Entscheidung, die Demo zu genehmigen. \u00bbDie Stadt h\u00e4tte die Versammlung nicht verbieten d\u00fcrfen. Es gab vor der Versammlung auf der Grundlage der Anmeldungen \u00fcberhaupt keinen rechtlich begr\u00fcndbaren Ansatz, ein Versammlungsverbot auszusprechen\u00ab, sagte er im Interview mit der \u00bbStuttgarter Zeitung\u00ab und den \u00bbStuttgarter Nachrichten\u00ab. Rund 15.000 Menschen hatten sich am Karsamstag gr\u00f6\u00dftenteils ohne Masken und Mindestabstand versammelt.<\/p>\n<p>Die gegenteilige Rechtsauffassung des Sozialministeriums sei nicht nachvollziehbar, so Nopper. \u00bbDas Ministerium h\u00e4tte uns im \u00dcbrigen ja anweisen k\u00f6nnen, die Demo zu verbieten. Das ist nicht erfolgt. Sie h\u00e4tten auf den Infektionsschutz verweisen k\u00f6nnen.\u00ab Die Versammlungsfreiheit sei ein hohes Gut. Dar\u00fcber k\u00f6nne man sich nicht einfach hinwegsetzen. Die Demo-Anmelder h\u00e4tten zugesagt, dass sie die Coronabeschr\u00e4nkungen einhalten w\u00fcrden. Anmelder Michael Ballweg habe dies bei fr\u00fcheren Versammlungen im Wesentlichen getan. \u00bbHinterher ist man immer schlauer. Aus der Perspektive der vergangenen Woche hat sich jedenfalls keine Verbotslage abgezeichnet\u00ab, so Nopper.<\/p>\n<p>Nopper betonte, man habe sich zuvor mit der Polizei abgestimmt. \u00bbAlles fand in engem Einvernehmen statt.\u00ab Und: \u00bbDie Polizei hat gesagt: Wenn die Demo verboten wird, haben wir es noch schwerer.\u00ab<\/p>\n<h3>Laschet verteidigt Vorsto\u00df f\u00fcr \u00bbBr\u00fccken-Lockdown\u00ab<\/h3>\n<p><strong>08.55 Uhr<\/strong>: Der nordrhein-westf\u00e4lische Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (CDU) hat seinen Vorsto\u00df f\u00fcr einen \u00bbBr\u00fccken-Lockdown\u00ab verteidigt. \u00bbWir erkennen, dass schon in ganz kurzer Zeit 20 Prozent der deutschen Bev\u00f6lkerung geimpft sind\u00ab, sagte Laschet im ZDF-\u00bbMorgenmagazin\u00ab am Dienstag. \u00bbF\u00fcr diesen Zeitpunkt, sagen uns die Experten, sollten wir noch einmal eine Anstrengung unternehmen und das \u00f6ffentliche Leben reduzieren\u00ab. Sollte es gelingen, die Inzidenz so zu reduzieren, seien auch neue Lockerungen denkbar, sagte Laschet weiter.<\/p>\n<p>\u00bbMein Vorschlag war einfach, noch mal mit einer Kraftanstrengung die Inzidenz runterzubringen\u00ab, sagte Laschet, \u00bbum dann die neuen M\u00f6glichkeiten zu haben, auf die die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger so hoffen\u00ab.<\/p>\n<p>Mithilfe \u00bbneuer Mechanismen\u00ab wie der App \u00bbLuca\u00ab f\u00fcr Kontaktnachverfolgung sei bei einer niedrigeren Inzidenz auch eine Ausdehnung von Modellprojekten denkbar, sagte Laschet weiter. Diese Schritte m\u00fcssten in den n\u00e4chsten drei Wochen vorbereitet werden, \u00bbdann kann man hineingehen in die Zeit, in der man behutsam \u00f6ffnen kann\u00ab, sagte Laschet.<\/p>\n<h3>\u00bbKnackig und hart\u00ab: Kassen\u00e4rzte-Funktion\u00e4r w\u00fcnscht sich Lockdown<\/h3>\n<p><strong>08.49 Uhr: <\/strong>Die Forderung des nordrhein-westf\u00e4lischen Ministerpr\u00e4sidenten Armin Laschet (CDU) nach einem \u00bbBr\u00fccken-Lockdown\u00ab kommt aus Sicht \u00e4rztlicher Praktiker sp\u00e4t. Diese Chance h\u00e4tte schon in den Osterferien genutzt werden sollen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, Dirk Spelmeyer, am Dienstag im \u00bbMorgenecho\u00ab von WDR 5. Er w\u00fcrde sich einen Lockdown \u00bbknackig und hart\u00ab w\u00fcnschen, sagte Spelmeyer.<\/p>\n<p>CDU-Chef Laschet hatte am Ostermontag \u00fcberraschend vorgeschlagen, im Kampf gegen die dritte Coronawelle einen \u00bbBr\u00fccken-Lockdown\u00ab zu beschlie\u00dfen. Damit solle die Zeit \u00fcberbr\u00fcckt werden, bis viele Menschen geimpft seien.<\/p>\n<p>Am Dienstag beginnen auch die Haus\u00e4rzte mit Corona-Schutzimpfungen. Wegen der noch geringen verf\u00fcgbaren Impfstoffmengen werde das erst schleppend beginnen k\u00f6nnen, bevor die Hausarzt-Impfungen voraussichtlich ab Anfang Mai \u00bberheblich Fahrt aufnehmen\u00ab k\u00f6nnten. Er sei \u00fcberzeugt, dass das sehr gut laufen werde, sagte Spelmeyer. \u00bbDas ist eine der Hauptaufgaben der Haus\u00e4rzte.\u00ab Im vergangenen Herbst h\u00e4tten sie allein im Bereich Westfalen-Lippe reibungslos 2,2 Millionen Menschen gegen Grippe geimpft.<\/p>\n<h3>Australien und Neuseeland starten quarant\u00e4nefreien Reiseverkehr<\/h3>\n<p><strong>08.04 Uhr:<\/strong> Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie k\u00f6nnen Menschen in Neuseeland und Australien ab dem 19. April wieder zwischen beiden L\u00e4ndern reisen. Eine Quarant\u00e4ne ist nicht erforderlich. Neuseelands Ministerpr\u00e4sidentin Jacinda Ardern bezeichnete den Schritt am Dienstag als \u00bbden Beginn eines neuen Kapitels\u00ab. Es sei sehr schwer f\u00fcr viele Menschen gewesen, ihre Freunde und Familien in Australien ein Jahr lang nicht sehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Beide Staaten hatten ihre Grenzen f\u00fcr Reisende im M\u00e4rz 2020 geschlossen. Abgesehen von wenigen Ausnahmen durften nur noch eigene B\u00fcrger und Menschen mit Wohnsitz ins Land.<\/p>\n<p>Der Inselstaat Neuseeland gilt wegen extrem strenger Ma\u00dfnahmen und genauer Kontaktverfolgungen als Musterland in der Krise. In dem Land mit 4,8 Millionen Einwohnern wurden bisher rund 2500 F\u00e4lle verzeichnet, 26 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Schon lange herrscht wieder eine weitgehende Normalit\u00e4t. Auch Australien ist sehr erfolgreich im Umgang mit der Pandemie. Die dortigen Beh\u00f6rden best\u00e4tigten bislang rund 29.000 F\u00e4lle und 909 Todesopfer bei einer Bev\u00f6lkerung von mehr als 25 Millionen Menschen.<\/p>\n<h3>Saarland beginnt mit Shutdown-Ausstieg<\/h3>\n<p><strong>06.50 Uhr: <\/strong>Trotz steigender Infektionszahlen beginnt das Saarland am Dienstag mit einem Ausstieg aus dem Corona-Shutdown. Eine ganze Reihe von Einrichtungen und H\u00e4usern darf wieder \u00f6ffnen, neben der Au\u00dfengastronomie z\u00e4hlen auch Kinos, Theater, Konzerth\u00e4user, Fitnessstudios und Tennishallen dazu. Wer das Angebot nutzen m\u00f6chte, braucht in der Regel einen negativen Corona-Schnelltest, der nicht \u00e4lter als 24 Stunden sein darf. Zudem d\u00fcrfen sich im Freien bis zu zehn Personen treffen, auch am Biertisch, wenn sie negativ getestet worden sind.<\/p>\n<p>Damit geht erstmals ein ganzes Bundesland als Corona-Modellprojekt an den Start. Mit dem \u00bbSaarland-Modell\u00ab will die Landesregierung den B\u00fcrgern wieder mehr Freiheiten erm\u00f6glichen. \u00bbEs muss uns nach einem Jahr Pandemie mehr einfallen als nur zu schlie\u00dfen und zu beschr\u00e4nken\u00ab, hatte Saarlands Ministerpr\u00e4sident Tobias Hans (CDU) gesagt. Und: \u00bbMit dem Saarland-Modell soll keine Corona-Infektion unentdeckt bleiben.\u00ab Denn je mehr getestet werde, desto mehr werde aufgedeckt.<\/p>\n<p>Die \u00d6ffnungen sind nach dem Beschluss der Regierung in dieser Form nur erlaubt, solange die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche, stabil unter 100 liegt. Steigt die Inzidenz an drei Tagen \u00fcber 100, greift ein Ampelsystem \u2013 mit einer dann ausgeweiteten Testpflicht (gelb) unter anderem f\u00fcr den Einzelhandel. Wenn eine \u00dcberlastung des Gesundheitswesens droht, soll die Notbremse (rot) gezogen werden: Die \u00d6ffnungen werden kassiert, es folgt ein Lockdown.<\/p>\n<h3>Haus\u00e4rzte starten mit Impfungen<\/h3>\n<p><strong>06.33 Uhr:<\/strong> Nach dem schleppenden Start der Corona-Impfungen beginnt nun die zweite Stufe der Impfkampagne in Deutschland: In dieser Woche wollen bundesweit 35.000 Haus\u00e4rzte mit Impfungen gegen das Corona loslegen. Einige Praxen starten bereits an diesem Dienstag, andere warten noch auf Impfstoff und wollen in den n\u00e4chsten Tagen folgen. Seit Beginn der Impfkampagne Ende Dezember wurden die Vakzinen bisher vor allem in den bundesweit 430 Impfzentren verabreicht.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst steht den Haus\u00e4rzten nur ein \u00fcberschaubares Angebot zur Verf\u00fcgung. In der ersten Woche erhalten alle Praxen zusammen 940.000 Impfdosen. Das sind rein rechnerisch gut 26 Dosen pro Praxis. In der Woche vom 26. April gibt es dann aber einen deutlichen Schub, dann k\u00f6nnen die Praxen insgesamt mit mehr als drei Millionen Dosen rechnen. Das w\u00e4ren erstmals mehr als f\u00fcr die Impfzentren.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die Hausarztpraxen gilt generell die festgelegte Reihenfolge, wer zuerst geimpft werden kann. Eine zentrale Einladung f\u00fcr die Patienten gibt es nicht, wie das Bundesgesundheitsministerium erl\u00e4utert. Wie sie Impftermine vergeben, k\u00f6nnen die Praxen selbst regeln \u2013 zum Beispiel per Telefon oder mit Online-Buchungen. Einzelne \u00c4rzte impfen \u2013 auch im Zuge von Modellprojekten \u2013 schon seit einiger Zeit, in Bayern war vergangene Woche Impfstart in 1635 Praxen.<\/p>\n<h3>Deutschland: 6885 Corona-Neuinfektionen gemeldet<\/h3>\n<p><strong>05.40 Uhr:<\/strong> Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6885 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 90 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Dienstagmorgen hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9549 Neuinfektionen und 180 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet.<\/p>\n<p>Das RKI weist darauf hin, dass rund um die Osterfeiertage vielerorts meist weniger Tests gemacht und gemeldet werden. Zudem k\u00f6nne es sein, dass nicht alle Gesundheits\u00e4mter und zust\u00e4ndigen Landesbeh\u00f6rden an allen Tagen an das RKI \u00fcbermitteln. Die berichteten Fallzahlen d\u00fcrften dadurch niedriger ausfallen und nur eine eingeschr\u00e4nkte Aussagekraft haben.<\/p>\n<p>Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 5.05 Uhr wieder, nachtr\u00e4gliche \u00c4nderungen oder Erg\u00e4nzungen des RKI sind m\u00f6glich. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 123,0. Am Vortag gab das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 128,0 an, vor drei Wochen mit 83,7.<\/p>\n<p>Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 2.900.768 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tats\u00e4chliche Gesamtzahl d\u00fcrfte deutlich h\u00f6her liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 2.597.100 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 77.103.<\/p>\n<p>Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Montagnachmittag bei 0,90 (Vortag: 0,97). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 90 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend dar\u00fcber, steigen die Fallzahlen.<\/p>\n<h3>Krankenversicherer machen Druck f\u00fcr Impfungen in den Betrieben<\/h3>\n<p><strong>04.15 Uhr: <\/strong>Zum Start der Coronaimpfungen bei den Haus\u00e4rzten ger\u00e4t der n\u00e4chste Schritt der Impfkampagne in Deutschland in den Blick. Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) fordert von der Bundesregierung, die geplanten Impfungen in den Betrieben rasch voranzutreiben, wie Verbandsdirektor Florian Reuther der dpa in Berlin sagte. In der Woche nach Ostern starten zun\u00e4chst 35.000 Haus\u00e4rzte die Impfungen \u2013 wegen der zun\u00e4chst weiter \u00fcberschaubaren Impfstoffmengen allerdings vorerst nur in begrenztem Umfang.<\/p>\n<p>\u00bbDer Start der Impfkampagne auch durch Hausarztpraxen ist ein richtiger Schritt, doch er reicht nicht aus, um den Coronaimpfschutz so schnell wie irgend m\u00f6glich an so viele Menschen wie m\u00f6glich zu bringen\u00ab, sagte der Direktor des PKV-Verbands. \u00bbSchon jetzt muss die Politik den n\u00e4chsten Schritt vorbereiten und die Impfung in den Betrieben und bei allen anderen Arzt- und Zahnarztgruppen erm\u00f6glichen, sobald in den n\u00e4chsten Wochen die Impfstoff-Lieferungen wie erwartet ansteigen.\u00ab<\/p>\n<p>Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte Ende M\u00e4rz gesagt, Betriebs\u00e4rzte sollen erst nach Haus\u00e4rzten dazu kommen. \u00bbNoch ist es zu knapp\u00ab, sagte er \u00fcber den verf\u00fcgbaren Impfstoff. Er finde es schwierig, j\u00fcngere Mitarbeiter von Unternehmen zu impfen, solange die \u00c4lteren noch nicht gesch\u00fctzt seien.<\/p>\n<p>Reuther meinte, die Infrastruktur der Betriebs\u00e4rzte sei besonders geeignet. \u00bbUns liegen schon jetzt zahlreiche Anfragen aus Krankenversicherungsunternehmen vor, deren Betriebs\u00e4rzte sofort zur Impfung der Belegschaften bereitstehen \u2013 aber derzeit leider noch keinen Impfstoff bestellen d\u00fcrfen.\u00ab Viele Unternehmen h\u00e4tten sich auch angeboten, die Familienangeh\u00f6rigen von Mitarbeitern ebenfalls zu impfen. Dies w\u00e4re aus Reuthers Sicht auch sinnvoll. Er forderte die Bundesregierung auf, jetzt die n\u00f6tigen Organisationsfragen l\u00f6sen \u2013 \u00bbund nicht erst dann, wenn sich die Impfstoffe auf dem Hof stapeln\u00ab.<\/p>\n<h3>Zukunfts\u00e4ngste der Deutschen nehmen laut Studie in Pandemie zu<\/h3>\n<p><strong>03.45 Uhr:<\/strong> Die Zukunfts\u00e4ngste der Deutschen haben sich w\u00e4hrend der Coronapandemie versch\u00e4rft. Das geht aus einer Studie der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit dem infas Institut hervor, aus der das Redaktionsnetzwerk Deutschland zitiert. W\u00e4hrend im Fr\u00fchjahr des vergangenen Jahres noch 38 Prozent der Befragten der Aussage \u00bbIch mache mir gro\u00dfe Sorgen um meine Zukunft\u00ab zustimmten, waren es laut der Studie im Dezember bereits mehr als 50 Prozent.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Studie \u00bbGesellschaftlicher Zusammenhalt in Zeiten der Pandemie\u00ab befragten die Forscher im vergangenen Jahr 611 Menschen dreimal. Vor allem bei jungen Menschen unter 30 Jahren nahmen die Zukunfts\u00e4ngste deutlich zu. Im Dezember 2020 \u00e4u\u00dferten laut der Studie zwei Drittel der Befragten in dieser Altersgruppe Zukunftssorgen, w\u00e4hrend der Wert in den anderen Altersgruppen zwischen rund 20 und 40 Prozent lag.<\/p>\n<p>Eine Ursache daf\u00fcr liegt laut den Forschern im zunehmenden Gef\u00fchl der Isolation bei den jungen Menschen: Bei den Befragten unter 30 Jahren stieg der Anteil derer, die sich einsam f\u00fchlten, von 46 auf 71 Prozent. Zugleich war die Zustimmung zu den Coronama\u00dfnahmen von Bund und L\u00e4ndern in dieser Altersgruppe sowie in der Altersgruppe der \u00fcber 75-J\u00e4hrigen am h\u00f6chsten. \u00bbIch sehe darin einen starken Ausdruck gesellschaftlicher Solidarit\u00e4t durch die j\u00fcngere Generation\u00ab, sagte Stephan Vopel, Leiter des Programms Lebendige Werte der Bertelsmann Stiftung, dem RND.<\/p>\n<p>Als zerstritten und \u00fcbersichtlich bewerteten 44 Prozent der befragten Geringverdiener und 42 Prozent der befragten 45- bis 59-J\u00e4hrigen die deutsche Gesellschaft. Wer eine st\u00e4rkere Zerstrittenheit in der Gesellschaft wahrnehme, sehe auch eher die Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Coronapandemie kritisch und vertraue der Bundesregierung weniger, hei\u00dft es in der Studie. \u00bbWenn es nicht gelingt, die extrem Belasteten in ihrer prek\u00e4ren Lage \u00f6konomisch abzusichern und die Menschen insgesamt wieder besser im demokratischen Prozess mitzunehmen, droht die Spaltung der Gesellschaft in einem Ausma\u00df, das der Bundesrepublik bislang unbekannt ist\u00ab, warnte der Bertelsmann-Studienleiter Kai Unzicker gegen\u00fcber dem RND.<\/p>\n<h3>Politiker aus Union und SPD reagieren skeptisch auf Seehofer-Vorsto\u00df f\u00fcr Corona-Bundesgesetz<\/h3>\n<p><strong>03.40 Uhr:<\/strong> Mit seinem Vorschlag, einheitliche Coronaregeln per Bundesgesetz durchzusetzen, hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) Skepsis hervorgerufen \u2013 auch in der Union. Er sei \u00bbnicht sicher, ob im Bundesrat und den Landesregierungen derzeit eine Mehrheit f\u00fcr strengere bundeseinheitliche Vorhaben vorhanden ist\u00ab, sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU\/CSU-Fraktion im Bundestag, Thorsten Frei der \u00bbWelt\u00ab. \u00bbWir beobachten im Augenblick leider das Gegenteil.\u00ab<\/p>\n<p>Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende B\u00e4rbel Bas beklagte, dass es seit Tagen \u00bbimmer nur Ank\u00fcndigungen\u00ab gebe, dem Bundestag bisher \u00bbaber keinerlei konkrete Vorschl\u00e4ge\u00ab vorl\u00e4gen. Notwendig sei es, das Parlament fr\u00fchzeitig einzubeziehen. Dies sei \u00bbbislang stets am Willen der Kanzlerin gescheitert\u00ab, so Bas.<\/p>\n<p>Seehofer hatte am Sonntag eine bundesweit einheitliche Grundlage f\u00fcr die Coronaregeln gefordert. Ein Bundesgesetz solle \u00bbgenau vorschreiben, welche Schritte bei den jeweiligen Inzidenzwerten unternommen werden m\u00fcssten \u2013 von der Versch\u00e4rfung bis zur Lockerung\u00ab, sagte er der \u00bbWelt am Sonntag\u00ab. \u00c4hnlich wie in der Bankenkrise k\u00f6nne so ein Gesetz \u00bbinnerhalb weniger Tage\u00ab beschlossen werden.<\/p>\n<h3>Bouffier offen f\u00fcr Vorziehen der Corona-Runde von Bund und L\u00e4ndern<\/h3>\n<p><strong>02.20 Uhr:<\/strong> Hessens Ministerpr\u00e4sident Volker Bouffier ist offen f\u00fcr den Vorschlag seines NRW-Kollegen Armin Laschet (beide CDU), schon in den n\u00e4chsten Tagen in einer Bund-L\u00e4nder-Runde \u00fcber das weitere Vorgehen in der Coronapandemie zu beraten. \u00bbIch w\u00e4re bereit, die Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz vorzuziehen\u00ab, sagte Bouffier dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). \u00bbSie m\u00fcsste dann aber als Pr\u00e4senzveranstaltung stattfinden. Ziel muss eine Verst\u00e4ndigung der L\u00e4nder sein.\u00ab<\/p>\n<p>Laschet hatte vorgeschlagen, im Kampf gegen die dritte Coronawelle schon in den n\u00e4chsten Tagen einen schnellen und harten \u00bbBr\u00fccken-Lockdown\u00ab zu beschlie\u00dfen. Dazu will der CDU-Vorsitzende und nordrhein-westf\u00e4lische Ministerpr\u00e4sident die f\u00fcr den 12. April geplante Runde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpr\u00e4sidenten vorziehen. Auch er pl\u00e4diert f\u00fcr ein Treffen in Pr\u00e4senz.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz, Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Michael M\u00fcller (SPD), hat vorgezogene Beratungen bereits abgelehnt. Aus seiner Sicht wirft Laschets Vorschlag viele Fragen auf, die vorab erst mal gekl\u00e4rt werden m\u00fcssten.<\/p>\n<h3>Niederlande gelten als Hochinzidenzgebiet mit Corona-Testpflicht<\/h3>\n<p><strong>0.35 Uhr: <\/strong>Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen gelten die Niederlande seit Mitternacht aus deutscher Sicht als Hochinzidenzgebiet. Das bedeutet, dass man bei der Einreise nach Deutschland ein negatives Testergebnis dabeihaben muss. Die Quarant\u00e4nepflicht von zehn Tagen mit der M\u00f6glichkeit, sich nach f\u00fcnf Tagen mit einem zweiten Test davon zu befreien, bleibt unver\u00e4ndert. F\u00fcr Pendler gibt es Ausnahmeregelungen.<\/p>\n<p>Nach Tschechien, Polen und Frankreich sind die an Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen grenzenden Niederlande das vierte Nachbarland, das als Hochinzidenzgebiet mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen eingestuft wird. Die Niederlande mit rund 17 Millionen Einwohnern befinden sich seit Mitte Dezember in einem Lockdown, seit Ende Januar gilt eine abendliche Ausgangssperre. Dennoch steigen die Infektionszahlen weiter. Die Regierung in Den Haag hat bereits angek\u00fcndigt, dass nicht mit einer schnellen Lockerung der Ma\u00dfnahmen zu rechnen sei.<\/p>\n<p>Die Einhaltung der Testpflicht soll durch Stichprobenkontrollen der Polizei \u00fcberpr\u00fcft werden, wie die nordrhein-westf\u00e4lische Staatskanzlei mitteilte. Der Test d\u00fcrfe h\u00f6chstens 48 Stunden alt sein. F\u00fcr Pendler sei ein negativer Test 72 Stunden g\u00fcltig. Zus\u00e4tzlich m\u00fcssen sich Einreisende vor Ankunft auf der Internetseite www.einreiseanmeldung.de anmelden. Ausgenommen sind Durchreisende und Menschen, deren Aufenthalt weniger als 24 Stunden dauert.<\/p>\n<h3>CSU kn\u00fcpft Vorziehen der Coronaberatungen an Bedingungen<\/h3>\n<p><strong>0.10 Uhr: <\/strong>Bayern ist laut CSU-Generalsekret\u00e4r Markus Blume nur dann f\u00fcr ein Vorziehen der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz (MPK) auf diese Woche, wenn alle Bundesl\u00e4nder grunds\u00e4tzlich zu einer Versch\u00e4rfung der geltenden Coronaregeln bereit sind. Blume sagte am Sonntagabend in der Sendung \u00bbBild live\u00ab: \u00bbEine neue MPK bringt ja nichts, wenn danach wieder jeder seins macht. Deshalb ist ganz entscheidend, dass die Bereitschaft der L\u00e4nder da ist zu weitergehenden Ma\u00dfnahmen.\u00ab<\/p>\n<p>Blume reagierte damit auf den Vorschlag des nordrhein-westf\u00e4lischen Ministerpr\u00e4sidenten Armin Laschet, im Kampf gegen das Coronavirus einen schnellen und harten \u00bbBr\u00fccken-Lockdown\u00ab zu beschlie\u00dfen. Damit solle die Zeit \u00fcberbr\u00fcckt werden, bis viele Menschen geimpft seien, forderte der CDU-Chef am Ostermontag in Aachen. Die f\u00fcr den 12. April geplante Runde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpr\u00e4sidenten will er deshalb auf die kommenden Tage vorziehen.<\/p>\n<p>Die CSU sei dazu bereit, das sei aber nicht \u00fcberall der Fall, sagte Blume. Mancher wolle ja sogar sein ganzes Land zu einer Modellregion mit \u00d6ffnungen erkl\u00e4ren, kritisierte er mit Blick auf das Saarland, das an diesem Dienstag mit dem Ausstieg aus dem Lockdown beginnen will. \u00bbEin Corona-Lockdown-Herumgeeiere, wie wir das bei der letzten MPK erlebt haben mit stundenlangen Sitzungen, und danach geht man auseinander, und jeder macht Unterschiedliches, das kann nicht der Weg sein.\u00ab<\/p>\n<p>Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach \u00e4u\u00dferte sich skeptisch \u00fcber eine vorgezogene Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz: Solange sich einzelne Bundesl\u00e4nder gegen Ausgangsbeschr\u00e4nkungen sperrten, nutze auch ein neues Treffen nichts, sagte er bei \u00bbBild live\u00ab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild vergr\u00f6\u00dfern Gesundheitsminister Jens Spahn Foto:\u2002Michael Kappeler \/ dpa Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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