{"id":70,"date":"2020-04-25T23:30:15","date_gmt":"2020-04-25T20:30:15","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-samstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/"},"modified":"2020-04-25T23:30:15","modified_gmt":"2020-04-25T20:30:15","slug":"coronavirus-news-am-samstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-samstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/","title":{"rendered":"Coronavirus News am Samstag: Die wichtigsten Entwicklungen zu Sars-CoV-2 und Covid-19"},"content":{"rendered":"<p>Mit Gesang wird in Italien das Ende des Faschismus vor 75 Jahren gefeiert. In Spanien k\u00f6nnte Sport im Freien bald wieder erlaubt sein. Weltweit sind mehr als 200.000 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben. Der \u00dcberblick.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<h3>Kopenhagener Polizei erl\u00e4sst Aufenthaltsverbot f\u00fcr beliebte Gegend<\/h3>\n<p><strong>22.15 Uhr<\/strong> In D\u00e4nemarks Hauptstadt haben sich die Menschen offenbar nicht ausreichend an die vorgeschriebenen Abstandsregelungen zur Eind\u00e4mmung des Coronavirus gehalten. Nun hat die Polizei in Kopenhagen reagiert und ein lokal beschr\u00e4nktes Aufenthaltsverbot ausgesprochen. <\/p>\n<p>Vorl\u00e4ufig bis zum 1. Mai um Mitternacht ist es von nun an untersagt, sich in einer bestimmten Zone am Wasserufer im Stadtteil Islands Brygge aufzuhalten, teilte die Polizei mit. Bei Verst\u00f6\u00dfen drohen Bu\u00dfgelder in H\u00f6he von umgerechnet knapp 335 Euro. Spazierg\u00e4nge, L\u00e4ufe und das Gassi gehen mit dem Hund bleiben dagegen in der Zone erlaubt.<\/p>\n<p>Bereits am Freitag war demnach eine Warnung ausgesprochen worden, wonach strengere Ma\u00dfnahmen ergriffen w\u00fcrden, wenn die D\u00e4nen sich nicht an die Anweisungen der Beh\u00f6rden und somit Abstand hielten.<\/p>\n<h3>Italiener singen zum Tag der Befreiung &quot;Bella Ciao&quot;<\/h3>\n<p><strong>21.05 Uhr <\/strong>Zahlreiche Italiener haben landesweit aus ihren Wohnungen heraus die Befreiung vom Faschismus vor 75 Jahren gefeiert. Jagdflieger spr\u00fchten \u00fcber der Hauptstadt Rom zum Tag der Befreiung die italienischen Nationalfarben an den Himmel, vielerorts hing die Nationalfahne aus den Fenstern.<\/p>\n<p>Videos zeigten, wie Menschen von Balkonen und Fenstern aus gemeinsam das Partisanen-Lied &quot;Bella Ciao&quot; anstimmten. Auch die Nationalhymne wurde gesungen, viele Menschen schwenkten vom Fenster aus die italienische Fahne.<\/p>\n<p>Die r\u00e4umliche Trennung konnte einige Musiker nicht davon abhalten, das Lied gemeinsam zu spielen. In Italien sinkt die Zahl der Covid-19-Kranken indes langsam. Doch mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie wird das Land lange zu k\u00e4mpfen haben. (Lesen Sie hier mehr zur drohenden n\u00e4chsten Krise in dem Land.)<\/p>\n<h3>Spanien will Sport und Spazierg\u00e4nge wieder erlauben<\/h3>\n<p><strong>20.55 Uhr<\/strong> Spaniens Premierminister Pedro S\u00e1nchez will nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters ab dem 2. Mai Sport im Freien und Spazierg\u00e4nge mit einer im Haushalt lebenden Person wieder erlauben, sofern die Zahl der Corona-Neuinfektionen bis dahin weiterhin sinke. Dies h\u00e4nge davon ab, ob sich die Lage weiter &quot;g\u00fcnstig&quot; entwickle, sagte S\u00e1nchez.<\/p>\n<p>Sollte sich der Verlauf der PIn Spanien gilt seit dem 14. M\u00e4rz europaweit eine der striktesten Ausgangsbeschr\u00e4nkungen. Nur f\u00fcr Eink\u00e4ufe, die Besorgung von Medizin und unbedingt notwendige Arbeiten ist es den Menschen erlaubt, ihre H\u00e4user zu verlassen.<\/p>\n<h3>Mehr als 200.000 Menschen an Folgen des Coronavirus gestorben<\/h3>\n<p><strong>20.05 Uhr <\/strong>An der vom Coronavirus Sars-CoV-2 verursachten Krankheit Covid-19 sind nach Angaben der Johns Hopkins Universit\u00e4t inzwischen mehr als 200.000 Menschen gestorben. Demnach liegt die Zahl der Toten weltweit momentan bei 200.698, infiziert sind mehr als 2.850.000 Personen.<\/p>\n<p>Am schwersten von der Pandemie betroffen sind die USA mit mehr als 920.000 Infizierten und \u00fcber 52.000 Todesf\u00e4llen. In Europa sind in Spanien und Italien mit mehr als 223.000 beziehungsweise 195.000 Infizierten und jeweils mehr als 22.000 Toten am h\u00e4rtesten getroffen.<\/p>\n<h3>Erster Shopping-Samstag in der Krise verl\u00e4uft ruhig<\/h3>\n<p><strong>17.33 Uhr <\/strong>Der ruhige Verlauf nach der Wiederer\u00f6ffnung gro\u00dfer Teile des Einzelhandels in der Corona-Krise hat sich auch am Wochenende fortgesetzt. In den meisten Orten blieb der Andrang wie schon unter der Woche verhalten. &quot;Das Gros der Betriebe hat auf, viele haben die Chance genutzt&quot;, hie\u00df es etwa vom Handelsverband Niedersachsen-Bremen. In den Innenst\u00e4dten sei aber noch deutlich weniger los gewesen als an normalen Samstagen.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich waren die Eindr\u00fccke in den anderen Bundesl\u00e4ndern. Seit Anfang der Woche k\u00f6nnen in den meisten Bundesl\u00e4ndern Gesch\u00e4fte wieder eine Verkaufsfl\u00e4che von bis zu 800 Quadratmetern \u00f6ffnen.<\/p>\n<h3>Arbeitsminister Heil gegen Maskenpflicht<\/h3>\n<p><strong>17.08 Uhr<\/strong> Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat sich gegen den Vorschlag einer Maskenpflicht im Fu\u00dfball ausgesprochen. &quot;Ich halte Spiele mit Masken nicht f\u00fcr vorstellbar. In gemeinsamen Gespr\u00e4chen mit der Deutschen Fu\u00dfball Liga wird derzeit konstruktiv an anderen praktikablen L\u00f6sungen gearbeitet&quot;, sagte Heil der &quot;Bild am Sonntag&quot;. DER SPIEGEL hatte \u00fcber ein internes Papier des Ministeriums berichtet, in dem das Tragen von Masken w\u00e4hrend der Bundesligaspiele vorgeschlagen wurde.<\/p>\n<p>Er verstehe den Wunsch vieler nach dem &quot;Wiederanpfiff&quot;, sagte der Politiker, aber auch f\u00fcr Profifu\u00dfballer und Vereinsmitarbeiter gelte als Arbeitnehmer der Arbeitsschutz. Die Vorschl\u00e4ge der DFL &quot;bed\u00fcrfen daher einer genauen Pr\u00fcfung&quot;, so Heil. Sein Ministerium sei allein f\u00fcr die Bewertung des Arbeitsschutzes zust\u00e4ndig, ob und wann der Spielbetrieb der Bundesliga wieder starte, werde an anderer Stelle entschieden.<\/p>\n<h3>Hunderte Menschen demonstrieren in Stuttgart f\u00fcr Grundrechte<\/h3>\n<p><strong>17.01 Uhr<\/strong> Trotz eines Verbots von Demonstrationen haben sich in Berlin einige Hundert Menschen versammelt, um gegen die Corona-Einschr\u00e4nkungen zu protestieren. Sie trafen sich am Nachmittag auf dem Rosa-Luxemburg-Platz vor der Volksb\u00fchne. Gegen 15.00 Uhr sperrte die Polizei die Stra\u00dfen zum Platz ab. Einige Hundert weitere Demonstranten mussten vor den Absperrgittern warten. Die Polizei forderte diese Menschen auf, den Ort zu verlassen, weil derartige Versammlungen nicht erlaubt seien.<\/p>\n<p>Die Protestierer waren eine Mischung aus verschiedenen politischen Str\u00f6mungen. Unter ihnen waren bekannte Rechtspopulisten, AfD-Politiker, Verschw\u00f6rungstheoretiker, aber auch sehr viele Menschen ohne deutlich erkennbare politische Ausrichtung. Die Polizei war mit knapp 200 Menschen im Einsatz. Schon an den vergangenen vier Samstagen hatten sich Demonstranten versammelt.<\/p>\n<p>Auch in Stuttgart demonstrierten Hunderte Menschen gegen eine Einschr\u00e4nkung der Grundrechte. Zwischen 350 und 500 Menschen versammelten sich dabei auf dem Stuttgarter Schlossplatz, wie die Stadt und die Polizei \u00fcbereinstimmend berichteten. Die Demonstration fand bereits zum dritten Mal statt. Nach einem ersten Verbot der Stadt hatte die Initiative vor einer Woche trotzdem demonstrieren d\u00fcrfen, weil das Bundesverfassungsgericht einem Eilantrag gegen das Verbot stattgegeben hat.<\/p>\n<h3>Saarland stellt B\u00fcrgern Schutzmasken zur Verf\u00fcgung<\/h3>\n<p><strong>16.30 Uhr <\/strong>Wegen der ab Montag geltenden Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase in bestimmten Situationen stellt das Saarland seinen B\u00fcrgern Schutzmasken zur Verf\u00fcgung. Jeder bekomme f\u00fcnf Masken, sagte Ministerpr\u00e4sident Tobias Hans (CDU) der &quot;Bild&quot;-Zeitung (Onlineausgabe). Diese w\u00fcrden &quot;in einem gro\u00dfen Kraftakt in den n\u00e4chsten Tagen \u00fcber die Kommunen kostenlos an die Saarl\u00e4nderinnen und Saarl\u00e4nder ausgegeben&quot;. In dem Bundesland wohnen etwa eine Million Menschen.<\/p>\n<p>Vor allem in kleineren Orten sollen die Masken dem Bericht zufolge direkt nach Hause gebracht werden, unter anderem von Ortsvorstehern und Feuerwehrleuten. Anderswo, etwa in Saarbr\u00fccken, gibt es demnach zentrale Verteilstellen. Auch &quot;Drive-in&quot;-Optionen f\u00fcr Autofahrer soll es geben<\/p>\n<h3>Zahl der Corona-Toten in Gro\u00dfbritannien steigt auf 20.319<\/h3>\n<p><strong>16.27 Uhr<\/strong> In Gro\u00dfbritanniens Krankenh\u00e4usern sind inzwischen mehr als 20.000 mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Wie die Gesundheitsbeh\u00f6rden am Samstag in London mitteilten, wurden binnen 24 Stunden 813 weitere Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit der durch das Virus ausgel\u00f6sten Lungenkrankheit Covid-19 gez\u00e4hlt. Damit verzeichnet Gro\u00dfbritannien offiziell nunmehr 20.319 Corona-Tote.<\/p>\n<p>Die britische Regierung hatte vor kurzem erkl\u00e4rt, die Epidemie habe in Gro\u00dfbritannien ihren H\u00f6hepunkt erreicht. Allerdings liegen die Zahlen von Samstag erneut h\u00f6her als jene vom Vortag, als 684 Todesf\u00e4lle gez\u00e4hlt wurden. Kritiker bem\u00e4ngeln jedoch, dass die Todesfallzahlen in Gro\u00dfbritannien unvollst\u00e4ndig sind. In der offiziellen Statistik werden nur die Toten in Krankenh\u00e4usern erfasst, nicht aber die Menschen, die zu Hause oder in Pflegeheimen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion sterben..<\/p>\n<h3><strong>Brandenburger Regierung pr\u00fcft Bericht zu Corona-Ausbruch an Klinikum<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.27 Uhr<\/strong> Nach dem Coronavirus-Ausbruch am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam hat die Brandenburger Landesregierung einen ersten Bericht der bisherigen Klinikspitze \u00fcber die Krise erhalten. Der Zwischenbericht sei eingegangen und werde nun gepr\u00fcft, teilte ein Sprecher des Brandenburger Gesundheitsministeriums mit. Potsdams Oberb\u00fcrgermeister Mike Schubert (SPD) hatte beide bisherigen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer nach der H\u00e4ufung von Infektions- und Todesf\u00e4llen an dem Klinikum f\u00fcr ein halbes Jahr beurlaubt.<\/p>\n<p>Seit heute hat das gr\u00f6\u00dfte Potsdamer Krankenhaus eine neue Leitung. Seit Mitte M\u00e4rz hatten sich dort Corona-Infektionen geh\u00e4uft. Experten des Robert Koch-Instituts kritisierten danach unter anderem, dass Umz\u00fcge ganzer Stationen die Virus\u00fcbertragung beg\u00fcnstigt haben k\u00f6nnten. Bis Freitag starben 40 Corona-Patienten in der Klinik. Derzeit werden dort 41 infizierte Patienten versorgt. Seit 1. April gilt in der Klinik ein Aufnahmestopp &#8211; au\u00dfer f\u00fcr Notf\u00e4lle. Die neue Spitze will mit der Beratung Kienbaum ein Konzept zur Wiederaufnahme des Betriebs vorlegen.<\/p>\n<h3>Polizei entdeckt illegale Friseurgesch\u00e4fte im Keller<\/h3>\n<p><strong>16.14 Uhr <\/strong>Gleich zwei illegale Friseurgesch\u00e4fte hat die Polizei im bayerischen Landkreis Miltenberg aufgedeckt. Die Kunden sa\u00dfen in Kellern von Wohnh\u00e4usern, wie ein Sprecher der Polizei am Samstag berichtete. Die beiden Friseure seien professionell ausgestattet gewesen.<\/p>\n<h3>Pakistanische \u00c4rzte im Hungerstreik f\u00fcr mehr Schutzausr\u00fcstung<\/h3>\n<p><strong>16.03<\/strong> <strong>Uhr<\/strong> In Pakistan haben Dutzende \u00c4rzte und Krankenpfleger einen Hungerstreik gegen fehlende Schutzausr\u00fcstung im Kampf gegen das Coronavirus gestartet. &quot;Wir stehen an vorderster Front. Wenn wir nicht gesch\u00fctzt sind, ist die gesamte Bev\u00f6lkerung bedroht&quot;, erkl\u00e4rte der Arzt und Sprecher der Streikenden, Salman Haseeb, am Samstag. &quot;Wir werden nicht aufh\u00f6ren, bis die Regierung unseren Forderungen nachkommt.&quot;<\/p>\n<p>In der Provinz Punjab seien 30 \u00c4rzte und Pfleger im Hungerstreik, sagte Haseeb. Er selbst habe seit dem 16. April nichts mehr gegessen. Der Arbeit in ihren Krankenh\u00e4usern gingen die \u00c4rzte und Pfleger weiter nach. Bei den Demonstrationen vor den B\u00fcros der Gesundheitsbeh\u00f6rden wechselten sie sich ab.<\/p>\n<p>In Punjab wurden fast die H\u00e4lfte der ann\u00e4hernd 12.000 best\u00e4tigten Covid-19-F\u00e4lle in Pakistan registriert. Seit Wochen beklagt das medizinische Personal das Fehlen von Schutzausr\u00fcstung. Die Regierung reagiert teils mit Repressalien: 50 \u00c4rzte, die \u00f6ffentlich mehr Schutzmaterial gefordert hatten, wurden Anfang des Monats in der Stadt Quetta festgenommen.<\/p>\n<h3>Spanien: Mehr Corona-Genesene als Neu-Infizierte<\/h3>\n<p><strong>14.58 Uhr<\/strong> Aus dem schwer von der Coronakrise getroffenen Spanien gab es erneut hoffnungsvolle Hinweise auf eine weitere Abschw\u00e4chung der Pandemie. Den zweiten Tag in Folge wurden mehr von der Lungenkrankheit Genese als neu mit dem Sars-CoV-2-Virus Infizierte registriert, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.<\/p>\n<p>In den vergangenen 24 Stunden seien mehr als 3500 Covid-19-Patienten als geheilt entlassen worden, w\u00e4hrend die Zahl der neuen Corona-F\u00e4lle bei knapp 3000 gelegen habe. Im gleichen Zeitraum seien 378 Menschen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit gestorben, teilte das Ministerium mit. Zum H\u00f6hepunkt der Pandemie in Spanien im M\u00e4rz waren es mehr als doppelt so viele pro Tag. Insgesamt stieg die Zahl der Corona-Toten damit auf fast 23.000, die Zahl der Infizierten auf mehr als 220.000 und die Zahl der Genesenen auf mehr als 95.000.<\/p>\n<p>In Spanien gilt seit dem 15. M\u00e4rz ein Notstandsgesetz zur Bek\u00e4mpfung der Pandemie, das gerade zum dritten Mal bis einschlie\u00dflich 9. Mai verl\u00e4ngert wurde. Die Einschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens und der pers\u00f6nlichen Freiheit sind viel weitergehender als zum Beispiel in Deutschland. Erwachsene d\u00fcrfen nur zum Supermarkt, zur Apotheke oder zur Arbeit aus dem Haus &#8211; und um mit dem Hund Gassi zu gehen. Sport im Freien ist verboten.<\/p>\n<h3>Keine Gro\u00dfveranstaltungen in Norwegen im Sommer<\/h3>\n<p><strong>14.21 Uhr<\/strong> &#8211; Die norwegische Regierung verl\u00e4ngert ihr Verbot gro\u00dfer Kultur- und Sportveranstaltungen im Zuge der Corona-Krise um zweieinhalb Monate bis zum 1. September. Alle Musikfestivals, Konzerte und andere Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern bleiben damit in Norwegen \u00fcber die Sommermonate hinweg untersagt, wie Kulturminister Abid Raja in Oslo bekanntgab. Ein Beschluss zu Events mit weniger als 500 Teilnehmern wolle die Regierung am n\u00e4chsten Donnerstag verk\u00fcnden.<\/p>\n<p>Die Festivalveranstalter in Norwegen hatten neben anderen Organisatoren eine klare Ansage der Beh\u00f6rden gefordert. F\u00fcr den Profifu\u00dfball im Heimatland von BVB-St\u00fcrmer Erling Haaland bedeutet die Verl\u00e4ngerung der Ma\u00dfnahme, dass es zu Beginn der neuen Saison definitiv keine Begegnungen der oberen Fu\u00dfballligen vor gr\u00f6\u00dferem Publikum im Stadion geben wird. Bislang sind in Norwegen knapp 7500 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 nachgewiesen worden. 193 Menschen mit Covid-19-Erkrankung sind in dem skandinavischen Land bisher gestorben.<\/p>\n<h3>Bereits mehr als 120.000 Corona-Tote in Europa<\/h3>\n<p><strong>14.07 Uhr <\/strong>Durch die Coronavirus-Pandemie sind in Europa bereits mehr als 120.000 Menschen ums Leben gekommen. Auf dem Kontinent starben 120.140 Menschen, wie eine Z\u00e4hlung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Beh\u00f6rdenangaben ergab. Damit bleibt Europa der am schwersten betroffene Kontinent.<\/p>\n<p>Die meisten Todesf\u00e4lle gab es in Italien mit 25.969, Spanien mit 22.902 und Frankreich mit 22.245. Danach folgt Gro\u00dfbritannien mit 19.506 Toten. Insgesamt gab es in Europa nach den Beh\u00f6rdenangaben 1.344.172 best\u00e4tigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus.<\/p>\n<p>Weltweit starben mindestens 197.303 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19, die durch das Coronavirus ausgel\u00f6st wird. Die USA bleiben das Land mit den weltweit meisten Todesopfern. Dort starben nach j\u00fcngsten Angaben fast 52.000 Menschen.<\/p>\n<h3>DFB fordert staatliche Hilfen f\u00fcr Vereine<\/h3>\n<p><strong>12.53 Uhr <\/strong>Der Deutsche Fu\u00dfball-Bund (DFB) beklagt fehlende Chancen auf staatliche Hilfen f\u00fcr in Not geratene Vereine. &quot;S\u00e4mtliche aktuellen Programme des Bundes sind nicht f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Vereine gedacht. Dies ist auch unabh\u00e4ngig davon, ob und inwieweit ein wirtschaftlicher Gesch\u00e4ftsbetrieb besteht&quot;, sagte Schatzmeister Stephan Osnabr\u00fcgge bei dfb.de. Die Erfahrungen mit den staatlichen Hilfsprogrammen seien aus DFB-Sicht ern\u00fcchternd: &quot;Damit kann niemand zufrieden sein, gerade was die Vereine an der Amateurbasis angeht.&quot;<\/p>\n<p>Der DFB habe &quot;sehr intensiv alle bestehenden Krisen-Programme ausgewertet und dar\u00fcber hinaus Kontakt mit der Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau (KfW) gehabt&quot;, sagte Osnabr\u00fcgge, der von erheblichen Problemen an der Basis berichtete: &quot;Die Antworten hierauf sind recht eindeutig: Die krisenbedingten Programme des Bundes richten sich grunds\u00e4tzlich an Wirtschaftsunternehmen.&quot;<\/p>\n<p>Hilfsprogramme auf Landesebene k\u00f6nnten hilfreich sein, &quot;in Einzelf\u00e4llen sind sie allerdings davon abh\u00e4ngig, dass der Verein einen wirtschaftlichen Gesch\u00e4ftsbetrieb hat&quot;. Das Gesamtbild zeige jedoch, dass &quot;weder Bund noch alle L\u00e4nder erkannt haben, dass es hier wichtige gesellschaftliche Gruppen gibt, die unmittelbar krisengesch\u00e4digt sind und die dringend finanzielle Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigen. Ich hoffe sehr, dass sich dies zeitnah \u00e4ndert.&quot;<\/p>\n<h3><strong>Pflegebeauftragter f\u00fcr Lockerung von Besuchsverboten in Pflegeheimen <\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.40 Uhr<\/strong> Der Pflegebevollm\u00e4chtigte der Bundesregierung hat eine Lockerung der Kontaktbeschr\u00e4nkungen in Pflegeheimen gefordert. &quot;Wir wissen, dass wir uns darauf einstellen m\u00fcssen, \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum mit dem Coronavirus umgehen zu m\u00fcssen. Darauf m\u00fcssen wir auch die Situation in den Pflegeeinrichtungen anpassen: pauschale, restriktive Besuchsverbote k\u00f6nnen dabei keine L\u00f6sung sein&quot;, sagte Andreas Westerfellhaus der Zeitung &quot;Die Welt&quot;. Bewohner von Pflegeeinrichtungen ben\u00f6tigten besonderen Schutz, aber sie d\u00fcrften nicht v\u00f6llig isoliert werden. &quot;Dass einige L\u00e4nder den Beschluss in dem Punkt nicht umgesetzt haben und den Einrichtungen keine Spielr\u00e4ume er\u00f6ffnen, darf aus meiner Sicht so nicht bleiben. Ich fordere die betreffenden L\u00e4nder deshalb dringend zu Nachbesserungen auf.&quot;<\/p>\n<p>Diakonie-Pr\u00e4sident Ulrich Lilie erkl\u00e4rte in der Zeitung zwar, dass es angesichts des immer noch dramatischen Mangels an Schutzkleidung derzeit keine Alternative zu den Besuchsverboten gebe, doch m\u00fcsse &quot;diese Situation so schnell wie m\u00f6glich&quot; \u00fcberwunden werden. Schutz d\u00fcrfe &quot;dauerhaft keinesfalls mit Isolation gleichgesetzt werden&quot;. Die Pr\u00e4sidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, forderte, das strikte Kontakt- und Besuchsverbot langsam aufzul\u00f6sen. Die Schw\u00e4chsten der Gesellschaft d\u00fcrften nicht sozial isoliert werden. &quot;Da werden langsam auch Grundrechte verletzt, zum Beispiel das Recht auf Ehe und Familie, wenn Ehepartner sich nicht mehr besuchen d\u00fcrfen.&quot;<\/p>\n<h3>Keine Paraden f\u00fcr gefallene Soldaten<\/h3>\n<p><strong>12.28 Uhr <\/strong>Statt der sonst \u00fcblichen Gedenkparaden sind in Australien und Neuseeland Tausende Menschen im Morgengrauen vor ihre H\u00e4user getreten, um der gefallenen Soldaten zu gedenken. Denn wegen der Corona-Pandemie fielen die f\u00fcr den diesj\u00e4hrigen &quot;Anzac Day&quot; geplanten Gro\u00dfveranstaltungen aus. Mit einer Schweigeminute zollten die Menschen den Veteranen stattdessen bei Tagesanbruch am Samstag Tribut, w\u00e4hrend Radio- und Fernsehstationen Gottesdienste \u00fcbertrugen.<\/p>\n<p>Der 25. April markiert den Jahrestag der Schlacht von Gallipoli in der T\u00fcrkei im Jahr 1915 &#8211; ein wichtiges Ereignis w\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs. Damals besiegten die osmanischen Truppen, unterst\u00fctzt von Deutschland und \u00d6sterreich-Ungarn, die Truppen der Entente-M\u00e4chte &#8211; unter ihnen Australien und Neuseeland.<\/p>\n<p>Der Jahrestag der Landung der Truppen des &quot;Australian and New Zealand Army Corps&quot; (Anzac) in Gallipoli ist als &quot;Anzac Day&quot; ein wichtiger Gedenktag. Heute wird an dem Tag aller Australier und Neuseel\u00e4nder gedacht, die in Kriegen gefallen sind, au\u00dferdem werden R\u00fcckkehrer und diensttuende Soldaten geehrt.<\/p>\n<h3>Stundenlange H\u00e4ftlingsmeuterei in Argentinien<\/h3>\n<p><strong>12.17 Uhr <\/strong>Die Angst vor dem Coronavirus hat in Argentinien eine stundenlange H\u00e4ftlingsmeuterei in einem Gef\u00e4ngnis ausgel\u00f6st. Insassen der Haftanstalt Villa Devoto in der Hauptstadt Buenos Aires kletterten auf ein Dach, setzten Matratzen in Brand und bewarfen W\u00e4rter mit Gegenst\u00e4nden, nachdem ein Gef\u00e4ngnisw\u00e4rter positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden war.<\/p>\n<p>Die Polizei umstellte die Haftanstalt, in der rund 2200 H\u00e4ftlinge untergebracht sind. Erst nach neun Stunden endete der Aufstand, nachdem Sprecher der H\u00e4ftlinge sich zu einem Treffen mit Beh\u00f6rdenvertretern bereit erkl\u00e4rten, wie \u00f6rtliche Medien unter Berufung auf das Justizministerium berichteten.<\/p>\n<p>Die Gefangenen fordern, dass Angeh\u00f6rige von Risikogruppen unter den Insassen unter Hausarrest gestellt werden, bessere Schutzma\u00dfnahmen im Gef\u00e4ngnis selbst sowie einen Erlass bestimmter Strafen. Vor Ausbruch des Virus laufende Verfahren zum Straferlass sollen fortgesetzt werden.<\/p>\n<h3>WHO warnt vor Immunit\u00e4tsausweisen<\/h3>\n<p><strong>11.25 Uhr<\/strong> Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor sogenannten Immunit\u00e4tsnachweisen f\u00fcr Menschen nach durchgemachter Corona-Infektion. Einige Regierungen hatten vorgeschlagen, Ex-Infizierten mit Corona-Antik\u00f6rpern im Blut eine Art Covid-Pass auszustellen, damit sie beispielsweise fr\u00fcher zur\u00fcck zur Arbeit k\u00f6nnen. Doch laut WHO ist die Annahme, dass Antik\u00f6rper im Blut immun gegen das Virus machen, nicht ausreichend wissenschaftlich gedeckt: &quot;Es gibt im Moment keinen Nachweis, dass Menschen, die sich von Covid-19 erholt und Antik\u00f6rper haben, vor einer zweiten Infektion gesch\u00fctzt sind&quot;, teilte sie mit.<\/p>\n<h3>Handelsverband gegen branchenspezifische Unterst\u00fctzung<\/h3>\n<p><strong>11.17 Uhr<\/strong> Der Pr\u00e4sident des Handelsverbands Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser, hat sich in der Corona-Krise gegen einseitige Unterst\u00fctzung f\u00fcr ausgesuchte Wirtschaftszweige ausgesprochen. &quot;Ob bei direkten Hilfen, Rettungsschirmen oder bei Stundung von Sozialleistungen, wir m\u00fcssen stets das Ganze im Auge behalten&quot;, sagte er der &quot;Welt&quot; (Samstag). &quot;Die Regierung darf deshalb keine branchenspezifischen L\u00f6sungen f\u00fcr diejenigen anstreben, die angeblich am schlimmsten betroffen sind und am lautesten nach einem Rettungsschirm rufen.&quot;<\/p>\n<p>Wenn etwa f\u00fcr die Autoindustrie nun \u00fcber Abwrackpr\u00e4mien diskutiert werde, &quot;dann muss logischerweise auch \u00fcber Konsumgutscheine zur Ankurbelung des Konsums nachgedacht werden&quot;. Bei allen Ma\u00dfnahmen gehe es um einen Ausgleich von Lasten. &quot;Alle m\u00fcssen einen Beitrag leisten&quot;, sagte Johanser.<\/p>\n<p>Wie viele andere Branchen ist auch der Einzelhandel in der Corona-Krise wirtschaftlich schwer getroffen. Die Forderung von Konsum-Gutscheinen haben die Gr\u00fcnen in einem Positionspapier aufgegriffen. Darin fordern sie zur Unterst\u00fctzung des Einzelhandels einen &quot;Kauf-vor-Ort-Gutschein&quot; f\u00fcr jeden B\u00fcrger in H\u00f6he von 250 Euro.<\/p>\n<h3><strong>Merkel: Deutschland muss wegen Krise mehr in den EU-Haushalt stecken<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.38 Uhr<\/strong> Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geht davon aus, dass wegen der Coronakrise der deutsche Beitrag f\u00fcr den n\u00e4chsten EU-Haushalt h\u00f6her ausfallen wird als gedacht. Es werde ein europ\u00e4isches Konjunkturprogramm ben\u00f6tigt, sagte sie in ihrem Video-Podcast. Dies werde &quot;ein Programm sein im Zusammenhang mit dem europ\u00e4ischen Haushalt, in dem auch Deutschland sich sehr viel mehr wird engagieren m\u00fcssen, als das in unseren bisherigen Planungen der Fall war&quot;.<\/p>\n<p>Die Kanzlerin betonte, die beim EU-Gipfel am Donnerstag vereinbarten Hilfspakete m\u00fcssten &quot;bis zum 1. Juni wirklich in Kraft gesetzt werden&quot;. Hier geht es um Unterst\u00fctzung im Volumen von gut 500 Milliarden Euro zur Bek\u00e4mpfung der akuten Folgen der Coronakrise f\u00fcr Mitgliedstaaten, Firmen und Arbeitnehmer. &quot;Aber das reicht nicht&quot;, stellte Merkel klar. &quot;Wir brauchen nach der Krise und auch im Auslaufen der Krise ein Konjunkturprogramm, und die wirtschaftlichen Sch\u00e4den werden gro\u00df sein.&quot;<\/p>\n<p>Laut Gipfel-Beschl\u00fcssen soll die EU-Kommission im Mai einen Vorschlag f\u00fcr einen &quot;Wiederaufbaufonds&quot; vorlegen. Dieser k\u00f6nnte mehr als eine Billion Euro umfassen. Er soll mit dem n\u00e4chsten mehrj\u00e4hrigen EU-Haushalt f\u00fcr die Zeit von 2021 bis 2027 verkn\u00fcpft werden.<\/p>\n<h3><strong>Trump<\/strong> bietet Deutschland Beatmungsger\u00e4te an<\/h3>\n<p><strong>10.34 Uhr<\/strong> US-Pr\u00e4sident Donald Trump bietet Deutschland in der Corona-Krise nach eigenen Angaben Beatmungsger\u00e4te an. Die USA h\u00e4tten inzwischen einen \u00dcberschuss dieser Ger\u00e4te, sagte Trump (Ortszeit) im Wei\u00dfen Haus. Seine Regierung habe zugesagt, Beatmungsger\u00e4te nach Mexiko, Honduras, Indonesien, Frankreich, Spanien und Italien zu schicken &#8211; &quot;und wir werden (sie) wahrscheinlich nach Deutschland schicken, sollten sie sie brauchen&quot;. Trump hatte in der Krise ein Gesetz aus Kriegszeiten aktiviert, um Unternehmen zur Produktion von Hilfsmitteln zwingen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3><strong>Reisebusbetriebe f\u00fcrchten um Existenz &#8211; Scheuer plant Nothilfen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.26 Uhr <\/strong>Alle Busse auf dem Hof, keine Urlauber in Sicht: F\u00fcr viele Reisebusbetreiber wird die Corona-Flaute bedrohlich. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) plant nun Nothilfen f\u00fcr die schwer gebeutelte Busbranche. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, soll damit eine Pleitewelle verhindert werden.<\/p>\n<p>Die Lage der mittelst\u00e4ndisch gepr\u00e4gten Branche wird wegen der einschneidenden Beschr\u00e4nkungen als dramatisch eingesch\u00e4tzt. Die Busse seien &quot;auf null&quot; gesetzt worden, Personenverkehr und Bustouristik komplett zum Erliegen gekommen, hie\u00df es. Reisebusse k\u00f6nnten nicht mehr fahren, auch die Sch\u00fclerbef\u00f6rderung d\u00fcrfte nur langsam wieder in Gang kommen.<\/p>\n<p>In einer Branchenumfrage \u00e4u\u00dferte jedes vierte Unternehmen die Bef\u00fcrchtung, wegen des Gesch\u00e4ftseinbruchs nur noch vier Wochen durchzuhalten. Rund 60 Prozent h\u00e4lt sich nach eigener Einsch\u00e4tzung noch drei Monate \u00fcber Wasser, wie der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer mitteilte.<\/p>\n<h3><strong>Evangelische Kirche empfiehlt Gottesdienste ohne Singen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.25 Uhr<\/strong> Evangelische Gottesdienste sollen wegen der Corona-Pandemie bis auf Weiteres ohne Singen stattfinden. Das geht aus Selbstverpflichtungen hervor, die die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) erarbeitet hat. &quot;Gemeinsames Singen birgt besonders hohe Infektionsrisiken, deshalb sollte darauf wie auch auf Blasinstrumente bis auf Weiteres verzichtet werden&quot;, hei\u00dft es in einem Papier mit dem Titel &quot;Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten in den Gliedkirchen der EKD&quot;.<\/p>\n<p>Abendmahlsfeiern erforderten besondere hygienische Achtsamkeit, hei\u00dft es weiter. Deshalb erinnerte die EKD daran, dass auch ein Gottesdienst ohne Abendmahl vollwertig sei. &quot;Wenn Abendmahl dennoch gefeiert soll, sollte die Kelchkommunion unterbleiben beziehungsweise nur mit Einzelkelchen erfolgen.&quot; Au\u00dferdem werde &quot;dringend empfohlen, Mund-Nasen-Schutz w\u00e4hrend des Gottesdienstes zu tragen&quot;.<\/p>\n<p>Das Bundesinnenministerium, L\u00e4nder und Religionsgemeinschaften hatten am Freitag bereits abgesprochen, dass Gl\u00e4ubige bei k\u00fcnftigen Gottesdiensten einen Sicherheitsabstand von 1,5 bis 2 Meter einhalten sollen. Auch eine Begrenzung der Teilnehmerzahl ist geplant. Das Konzept soll am Montag im Corona-Kabinett besprochen werden. Seit M\u00e4rz gilt ein Verbot gemeinschaftlicher Gottesdienste.<\/p>\n<h3><strong>Nach Saisonabbruch: Niederl\u00e4ndischem Fu\u00dfballverband droht Klagewelle<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.47 Uhr <\/strong>Dem niederl\u00e4ndischen Fu\u00dfballverband KNVB steht nach dem Abbruch der Saison in der Eredivisie und der zweiten Liga eine Klagewelle bevor. Einige Klubs sind unzufrieden mit der Entscheidung des Verbands, die Spielzeit ohne Meister sowie Auf- und Absteiger zu beenden. Widerstand regt sich vor allem beim Tabellenzweiten AZ Alkmaar, bei Pokalfinalist FC Utrecht sowie bei den beiden Topklubs der Eerste Divisie, denen der m\u00f6gliche Aufstieg verwehrt wurde. Alkmaar, das bei Unterbrechung der Saison wegen der Coronavirus-Pandemie punktgleich mit Tabellenf\u00fchrer Ajax Amsterdam an der Spitze lag, will laut AZ-Sportdirektor Robert Eenhoorn gegen die KNVB-Entscheidung vorgehen.<\/p>\n<h3><strong>Chef der Innenministerkonferenz sorgt sich wegen Verschw\u00f6rungstheorien<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.37 Uhr <\/strong>Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Th\u00fcringens Ressortchef Georg Maier (SPD), blickt beunruhigt auf Verschw\u00f6rungstheorien rund um das Coronavirus. Die Verbreitung solcher Geschichten &quot;erf\u00fcllt mich mit Sorge&quot;, sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. &quot;Sicher, vieles ist abstrus, und man mag es bel\u00e4cheln.&quot; Doch habe sich auch der Attent\u00e4ter von Hanau unter anderem durch Verschw\u00f6rungstheorien radikalisiert, sagte Maier.<\/p>\n<p>&quot;Vieles erinnert an die Reichsb\u00fcrger&quot;, f\u00fchrte der SPD-Politiker aus. &quot;Die haben wir anfangs ebenfalls bel\u00e4chelt, bis sich ihre Ansichten verbreitet und sich einige irgendwann bewaffnet haben. Auch deshalb muss man diese Verschw\u00f6rungstheoretiker jetzt im Auge behalten.&quot;<\/p>\n<h3><strong>Tagesaktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.33 Uhr<\/strong> Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Samstag mit 152.438 angegeben &#8211; ein Plus von 2055 seit dem Vortag. Die in der US-Stadt Baltimore ans\u00e4ssige Johns-Hopkins-Universit\u00e4t (JHU) meldete 154.999 Infizierte. Das RKI, das nur die elektronisch \u00fcbermittelten Zahlen aus den Bundesl\u00e4ndern ber\u00fccksichtigt und seine Aufstellung einmal t\u00e4glich aktualisiert, registrierte bislang 5500 Todesf\u00e4lle, die JHU 5760 Tote. Die Zahl der Genesenen betrug etwa 109.800.<\/p>\n<h3><strong>Griechische Regierung erwartet Konjunktureinbruch von f\u00fcnf bis zehn Prozent<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.33 Uhr <\/strong>Griechenlands Finanzminister rechnet im Zuge der Corona-Krise mit einem Einbruch der Konjunktur um f\u00fcnf bis zehn Prozent in diesem Jahr. Es sehe so aus, als ob sich der R\u00fcckgang in dieser Spanne bewegen werde, sagte Christos Staikouras dem Sender Open TV. Er merkte aber an, dass sich die Sch\u00e4tzungen st\u00e4ndig ver\u00e4ndern k\u00f6nnten, abh\u00e4ngig von den Folgen der Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung des Virus. Bislang wird damit gerechnet, dass Griechenland ab dem 4. Mai schrittweise mit einer Lockerung seiner Vorkehrungen beginnt. Bis Freitag gab es in Griechenlands 2490 best\u00e4tigte Covid-19-F\u00e4lle, darunter 130 Tote.<\/p>\n<p>Nach zehn Jahren Schuldenkrise, in denen die Wirtschaft um 25 Prozent einbrach, wuchs die griechische Konjunktur 2019 wieder um 1,9 Prozent. Zu verdanken war das vor allem einem boomenden Tourismussektor. Die Corona-Krise d\u00fcrfte diesem aber erheblich zusetzen. Der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) erwartet, dass die Arbeitslosigkeit auf mehr als 22 Prozent steigt nach 16,4 Prozent im Januar. Die Konjunktur wird nach seinen Sch\u00e4tzungen ein Minus von zehn Prozent verbuchen.<\/p>\n<h3><strong>Volkswirte erwarten historischen Tiefschlag f\u00fcr die Wirtschaft<\/strong><\/h3>\n<p><strong>07.00 Uhr<\/strong> Die Volkswirte f\u00fchrender deutscher Finanzinstitute sehen die deutsche Wirtschaft durch die Coronakrise in Teilen aus den Angeln gehoben. &quot;Die Coronakrise stellt alles in den Schatten&quot;, sagte Katharina Uterm\u00f6hl von der Allianz-Gruppe in einer Umfrage. Sie sagt f\u00fcr das Jahr 2020 einen Einbruch der Wirtschaftsleistung um 8,9 Prozent voraus. Enzo Weber vom Institut f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in N\u00fcrnberg sieht den R\u00fcckgang bei 8,4 Prozent. Die Deutsche Bank bleibt zun\u00e4chst bei ihrer Prognose eines noch vergleichsweise moderaten R\u00fcckgangs des Bruttoinlandsprodukts um 5,3 Prozent f\u00fcr das laufende Jahr.<\/p>\n<p>Ungeachtet der gigantischen Staatsausgaben rechnen \u00d6konomen vorerst nicht mit einem Inflationsschub &#8211; eher im Gegenteil mit sinkenden Preisen. Ein wesentlicher Faktor dabei ist der Absturz der \u00d6lpreise. &quot;Kurzfristig d\u00fcrfte die Covid-19-Krise eher deflation\u00e4r wirken&quot;, erkl\u00e4rte Uterm\u00f6hl. Sie erwartet f\u00fcr 2020 im Euroraum eine extrem niedrige Preissteigerung von 0,2 Prozent, f\u00fcr 2021 k\u00f6nnten es 1,6 Prozent werden.<\/p>\n<p>Die Arbeitslosigkeit wird nach Erwartung der Volkswirte deutlich steigen. Die prognostizierten Spitzenzahlen f\u00fcr das laufende Jahr schwanken in den einzelnen Vorhersagen leicht: Allianz-Volkswirtin Uterm\u00f6hl rechnet mit einem H\u00f6chststand von knapp unter drei Millionen bei 2,967 Millionen Menschen ohne Job, IAB-Wissenschaftler Weber geht davon aus, dass es sogar \u00fcber drei Millionen werden k\u00f6nnten. Marc Schattenberg von der Deutschen Bank gibt sich etwas optimistischer und rechnet in der Spitze mit 2,7 Millionen Arbeitslosen in Deutschland. Die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit gibt am 30. April ihre Arbeitsmarktzahlen f\u00fcr April bekannt &#8211; den ersten Monat, in dem die Krise voll gegriffen hat.<\/p>\n<h3><strong>Hamburgs Familiensenatorin k\u00fcndigt Fahrplan f\u00fcr Kita-\u00d6ffnung bis 30. April an<\/strong><\/h3>\n<p><strong>06.30 Uhr<\/strong> Eine schrittweise \u00d6ffnung der Kindertagesst\u00e4tten ist bis Anfang Mai bundesweit nicht absehbar. Dennoch erarbeiten die Familienminister der L\u00e4nder bereits jetzt einen Fahrplan daf\u00fcr. &quot;Wir arbeiten das in diesen Tagen in den L\u00e4ndern aus und werden den Ministerpr\u00e4sidentinnen und -pr\u00e4sidenten bis zum 30. April einen Beschlussvorschlag der Familienminister vorlegen&quot;, sagte Hamburgs Familiensenatorin Melanie Leonhard (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Die Politikerin ist bei den Planungen gemeinsam mit ihrem Amtskollegen aus Nordrhein-Westfalen federf\u00fchrend. &quot;Wenn wir nicht wollen, dass die Eltern aus Verzweiflung irgendwann wieder die Kinder durch Gro\u00dfeltern und andere betreuen lassen, dann m\u00fcssen wir dieses Thema jetzt intensiv abw\u00e4gen.&quot;<\/p>\n<p>Auf ein konkretes Datum f\u00fcr eine \u00d6ffnung konnte und wollte Leonhard sich dabei noch nicht festlegen. &quot;Mein Wunsch ist, dass es nicht mehr so lange dauert. Pr\u00e4vention hat im Moment Vorrang. Jede k\u00fcnftige Entscheidung muss aber am Wohl der Kinder Ma\u00df nehmen. Es geht darum, die Rechte von Kindern, die Bed\u00fcrfnisse von Eltern und den Schutz der Gesundheit, auch von Erzieherinnen und Erziehern, in Einklang zu bringen.&quot;<\/p>\n<p>Das m\u00fcsse auf einem Niveau passieren, &quot;bei dem die L\u00e4nder nat\u00fcrlich noch M\u00f6glichkeiten haben, das individuell auszugestalten.&quot; Das sei wichtig, weil die Situation nicht nur in den Kitas einer Stadt, sondern auch in den Kommunen sehr unterschiedlich sei. Eine f\u00fcr alle Kitas gleicherma\u00dfen g\u00fcltige starre Regel k\u00f6nne es deshalb nicht geben.<\/p>\n<h3><strong>Chef des Leichtathletikverbands warnt Doper<\/strong><\/h3>\n<p><strong>05.58 Uhr <\/strong>Sebastian Coe hat Sportler weltweit erneut gewarnt, die aktuelle Coronakrise als Schlupfloch f\u00fcr Doping zu nutzen. &quot;Ich m\u00f6chte eine ganz klare Botschaft an die Athleten senden: Sitzen Sie nicht da und denken Sie, dies sei eine testfreie Zeit! Das ist sie nicht&quot;, sagte der Pr\u00e4sident des Leichtathletik-Weltverbands World Athletics der Deutschen Welle: &quot;Wenn Sie sich daf\u00fcr entscheiden, au\u00dferhalb der Vorschriften und der Integrit\u00e4t unseres Sports zu treten, werden Sie erwischt werden.&quot;<\/p>\n<p>Coe musste allerdings auch eingestehen, dass die Zahl der Tests derzeit deutlich geringer sei als normal. &quot;Aufgrund von Lockdowns, Ausgangssperren und internationalen Reisebeschr\u00e4nkungen sind Dopingtests eindeutig schwieriger&quot;, sagte der 63-J\u00e4hrige: &quot;Aber niemand sollte auf den Gedanken kommen, dass es \u00fcberhaupt keine Tests gibt &#8211; es wird getestet. Die Tests sind schwieriger als normalerweise, aber das akzeptiert jeder.&quot;<\/p>\n<p>Nach der Absage der Leichtathletik-EM und der Verschiebung der Olympischen Spiele hofft Coe noch auf ein paar Meetings gegen Jahresende. &quot;Ich hoffe aufrichtig, dass wir die Athleten noch in diesem Jahr wieder ins Training bringen k\u00f6nnen&quot;, sagte der fr\u00fchere Mittelstreckenl\u00e4ufer: &quot;Wir wollen die Sportler danach auch so schnell wie m\u00f6glich wieder in den Wettkampf bringen, aber nur, wenn wir das auch sicher tun k\u00f6nnen.&quot;<\/p>\n<h3><strong>CDU-Politiker R\u00f6ttgen wettert gegen Lockerungsdr\u00e4ngler<\/strong><\/h3>\n<p><strong>05.00 Uhr <\/strong>Der Kandidat f\u00fcr den CDU-Vorsitz, Norbert R\u00f6ttgen, sieht die beschlossenen Aufhebungen von Beschr\u00e4nkungen in der Coronakrise skeptisch. &quot;Wir sind in den Lockerungen weiter gegangen, als es die objektive Entwicklung der Pandemie rechtfertigt&quot;, sagte R\u00f6ttgen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. &quot;Wenn sich das Gef\u00fchl ausbreitet, es gelte jetzt Entwarnung und alles werde bald wieder normal, werden wir das in zwei Wochen in den Infektionszahlen sehr schmerzhaft merken&quot;, warnte der CDU-Au\u00dfenexperte. Verfechter einer offensiveren \u00d6ffnungsstrategie bezeichneten R\u00f6ttgen als &quot;Lockerungsdr\u00e4ngler und Exit-Strategen&quot;. Diese seien &quot;auf dem falschen Weg&quot;.<\/p>\n<p>Vor allem Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (CDU) treibt die Debatte um weitere Lockerungen in Zeiten der Corona-Pandemie voran. Der CDU-Vize kandidiert ebenfalls f\u00fcr den Parteivorsitz. Der &quot;Welt&quot; sagte Laschet zu seinem Kurs in der Coronakrise: &quot;Ich erlebe Kritik, auch polemische, aber auch so viel Zuspruch und Ermutigung wie noch nie in meinem politischen Leben.&quot; Laschet warb zugleich f\u00fcr die Geschlossenheit der L\u00e4nder und wandte sich gegen &quot;\u00dcberbietungswettbewerbe egal welcher Art&quot;.<\/p>\n<p>Ein weiterer Kandidat f\u00fcr den Parteivorsitz, Friedrich Merz, schloss sich der Haltung von Bundeskanzlerin Angela Merkel an, die vor zu forschen Lockerungen gewarnt hatte. &quot;Das muss behutsam und mit Augenma\u00df gemacht werden&quot;, sagte Merz der &quot;Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung&quot;. Der fr\u00fchere Unionsfraktionschef rechnet nicht mit einer raschen R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t. &quot;Stattdessen d\u00fcrfte es eine lange Phase geben, in der wir &quot;coronagerecht&quot; leben und arbeiten m\u00fcssen&quot;, sagte der CDU-Politiker.<\/p>\n<h3><strong>Trump m\u00fcht sich um Schadensbegrenzung nach Desinfektionsmittel-Idee<\/strong><\/h3>\n<p><strong>04.30 Uhr <\/strong>Er will es nur &quot;sarkastisch&quot; gemeint haben: Nachdem US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit seinen \u00c4u\u00dferungen \u00fcber m\u00f6gliche Desinfektionsmittel-Injektionen f\u00fcr Corona-Patienten f\u00fcr Fassungslosigkeit gesorgt hat, ist der Pr\u00e4sident zur\u00fcckgerudert. &quot;Ich habe eine sarkastische Frage an Reporter wie Sie gestellt, nur um zu sehen, was passiert&quot;, sagte Trump am Freitag zu Journalisten im Wei\u00dfen Haus. Der designierte US-Pr\u00e4sidentschaftskandidat Joe Biden warnte die Menschen im Onlinedienst Twitter: &quot;Bitte trinkt kein Bleichmittel.&quot;<\/p>\n<p>Trump hatte am Donnerstagabend angeregt, eine Behandlung von Coronavirus-Patienten mit Lichtbestrahlung oder sogar der Injektion von Desinfektionsmitteln zu pr\u00fcfen. Er bezog sich dabei auf Erkenntnisse, dass Sonnenlicht und Desinfektionsmittel Viren t\u00f6ten k\u00f6nnen &#8211; wohlgemerkt auf Oberfl\u00e4chen oder in der Luft, nicht im menschlichen K\u00f6rper.<\/p>\n<p>Beim Sonnenlicht als Corona-Faktor beruft sich das Wei\u00dfe Haus auf eine Studie, die im &quot;National Biodefense Analysis and Countermeasures Center&quot; im Bundesstaat Maryland gemacht worden sein soll. Demnach schrumpft das Virus auf einer Edelstahloberfl\u00e4che im Sonnenlicht bei einer Temperatur von 21 bis 24 Grad Celsius und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit innerhalb von nur zwei Minuten auf die H\u00e4lfte seiner Gr\u00f6\u00dfe &#8211; verglichen mit sechs Stunden im Dunkeln. Die Tatsache, dass es jedoch keine weiteren Details dar\u00fcber gibt, wie das Experiment ausgef\u00fchrt wurde, sorgt f\u00fcr Kopfsch\u00fctteln bei Wissenschaftlern.<\/p>\n<h3><strong>Spahn warnt: Corona-Impfstoff zun\u00e4chst nicht unbegrenzt verf\u00fcgbar<\/strong><\/h3>\n<p><strong>01.00 Uhr<\/strong> Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat darauf hingewiesen, dass Impfdosen gegen das Coronavirus nicht von Beginn an unbegrenzt zur Verf\u00fcgung stehen werden. Ein Impfstoff werde &quot;zun\u00e4chst nicht milliardenfach produziert&quot;, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Daher werde es bei der Vergabe zu einer Priorisierung bestimmter Berufs- und Bev\u00f6lkerungsgruppen kommen m\u00fcssen. Die Impfkommission beim Robert Koch-Institut habe jetzt den Auftrag, Empfehlungen zu machen, wer zuerst geimpft werden solle. Dazu w\u00fcrden sicher die Risikogruppen und das medizinische Personal geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Spahn geht allerdings nicht davon aus, dass es so schnell einen marktreifen Impfstoff geben wird. Die Bundesregierung m\u00fcsse sich aber jetzt schon f\u00fcr eine verl\u00e4ssliche Massenherstellung einsetzen. &quot;Der Corona-Impfstoff sollte definitiv auch in Europa produziert werden. Nur hier haben wir eine hohe Liefersicherheit&quot;, sagte Spahn. Wichtig sei es jetzt, Anreize f\u00fcr die Produktion zu setzen. Die Bundesregierung pr\u00fcfe bereits, mit Pharmaunternehmen Abnahmegarantien zu vereinbaren, damit sie in die Massenherstellung investieren.<\/p>\n<p>Uno-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres pl\u00e4dierte f\u00fcr ein gemeinsames Vorgehen ohne nationale Egoismen. &quot;Eine Covid-19-Impfung muss als globales \u00f6ffentliches Gut betrachtet werden&quot;, twitterte Guterres am Freitag. Ein solcher Stoff d\u00fcrfe nicht nur f\u00fcr ein Land oder eine Region hergestellt werden, sondern m\u00fcsse f\u00fcr jeden Menschen erh\u00e4ltlich sein. In einer Botschaft am Freitag sagte der Uno-Chef zudem, dass Forschungsdaten international geteilt und die Politik beiseitegelegt werden m\u00fcssten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Gesang wird in Italien das Ende des Faschismus vor 75 Jahren gefeiert. In Spanien k\u00f6nnte Sport im Freien bald wieder erlaubt sein. Weltweit sind mehr als 200.000 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben. Der \u00dcberblick. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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