{"id":6983,"date":"2021-04-06T06:35:58","date_gmt":"2021-04-06T03:35:58","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-konflikt-nato-warnt-russland-vor-eskalation-an-der-grenze\/"},"modified":"2021-04-06T06:35:58","modified_gmt":"2021-04-06T03:35:58","slug":"ukraine-konflikt-nato-warnt-russland-vor-eskalation-an-der-grenze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/ukraine-konflikt-nato-warnt-russland-vor-eskalation-an-der-grenze\/","title":{"rendered":"Ukraine-Konflikt: Nato warnt Russland vor Eskalation an der Grenze"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/a210dab5-a972-455c-9bb0-bde166e92ee5_w948_r1.77_fpx64.1_fpy50.jpg\" title=\"Ein ukrainischer Offizier im Osten des Landes (Archiv)\" alt=\"Ein ukrainischer Offizier im Osten des Landes (Archiv)\"\/>        Bild vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p>Ein ukrainischer Offizier im Osten des Landes (Archiv)<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Evgeniy Maloletka\/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Angesichts von russischen Truppenbewegungen unweit der ukrainischen Grenze und zunehmenden Verletzungen der Waffenstillstandsvereinbarung im Konfliktgebiet Donbass warnt die Nato Moskau vor einer weiteren Eskalation der Lage. \u00bbDie Nato wird weiterhin die Souver\u00e4nit\u00e4t und territoriale Unversehrtheit der Ukraine unterst\u00fctzen. <\/p>\n<p>Wir bleiben wachsam und beobachten die Lage weiterhin sehr genau\u00ab, sagte ein Nato-Sprecher der \u00bbWelt\u00ab. Die destabilisierenden Ma\u00dfnahmen Russlands w\u00fcrden alle Bem\u00fchungen unterlaufen, die Spannungen im Rahmen des von der OSZE vermittelten Waffenstillstands-Abkommens von Mitte 2020 zu deeskalieren.<\/p>\n<p>Die Alliierten h\u00e4tten sich bereits am 1. April in der Runde der 30 Nato-Botschafter zu einem Meinungsaustausch \u00fcber das aktuelle Sicherheitsumfeld am Schwarzen Meer getroffen, sagte der Sprecher. \u00bbDie Alliierten teilen ihre Sorge \u00fcber Russlands gro\u00df angelegte milit\u00e4rische Aktivit\u00e4ten in der Ukraine und rund um die Ukraine.\u00ab Man sei ebenfalls besorgt dar\u00fcber, dass Russland das Waffenstillstands-Abkommen vom Juli 2020 verletzt habe, was in der vergangenen Woche zum Tod von vier ukrainischen Soldaten gef\u00fchrt habe.<\/p>\n<h3>Moskau spricht von Selbstschutz<\/h3>\n<p>Zuletzt hatte die Gewalt im Osten der Ukraine wieder zugenommen. Unbest\u00e4tigten Berichten zufolge verlegt die Regierung in Moskau unter anderem Panzer in die Grenzregionen und auf die Krim, die sie 2014 annektierte. Die Regierung im Moskau spricht von Schritten zum Selbstschutz.<\/p>\n<p>In dem seit 2014 andauernden Konflikt um die Ostukraine wurden mehr als 13.000 Menschen get\u00f6tet. Im Juli vergangenen Jahres hatten sich die Konfliktparteien auf einen Waffenstillstand geeinigt. Seit Mitte Februar gibt es aber verst\u00e4rkte Kampfhandlungen, die den ohnehin fragilen Waffenstillstand untergraben. Moskau und Kiew machen sich gegenseitig daf\u00fcr verantwortlich.<\/p>\n<p>Zuletzt wuchs die Bef\u00fcrchtung vor einer weiteren Eskalation des Konflikts. Westliche Staaten und die Nato hatten sich zuletzt bereits besorgt gezeigt \u00fcber das russische Vorgehen. Der EU-Au\u00dfenbeauftragte Josep Borrell \u00e4u\u00dferte sich am Sonntag nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba im Onlinedienst Twitter besorgt und sicherte Kiew die \u00bbstandhafte EU-Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Souver\u00e4nit\u00e4t und territoriale Integrit\u00e4t der Ukraine\u00ab zu. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferten sich Deutschland und Frankreich, die sich im Rahmen des sogenannten Normandie-Formats mit f\u00fcr eine L\u00f6sung des Ukraine-Konflikts bem\u00fchen.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Joe Biden hatte sich am Freitag nach russischen Truppenbewegungen an der Grenze zur Ukraine hinter die Regierung in Kiew gestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild vergr\u00f6\u00dfern Ein ukrainischer Offizier im Osten des Landes (Archiv) Foto:\u2002Evgeniy Maloletka\/ dpa Angesichts von russischen Truppenbewegungen unweit der ukrainischen Grenze und zunehmenden Verletzungen der Waffenstillstandsvereinbarung im Konfliktgebiet Donbass warnt die Nato Moskau vor einer weiteren Eskalation der Lage. \u00bbDie Nato wird weiterhin die Souver\u00e4nit\u00e4t und territoriale Unversehrtheit der Ukraine unterst\u00fctzen. 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